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Thema: Entlöten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Entlöten

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    Hallo,
    ich habe leider keinen vergleichbaren Thread gefunden, was mich sehr wundert, aber deswegen mache ich einen neuen auf.

    Ich habe folgendes Problem: auf einem von diesen Lochrasterkarten (Plastik mit löchern drinne) habe ich ein paar Bauteile (Knöpfe, LED, Widerstand) eingesteckt und auf der anderen Seite angelöret, und wo es sinnvoll war zusammen gelötet.

    Nun ist mir die LED mehrmals kaputt gegangen. Der Widerstand war wohl zu gering, egal was ich gemacht habe sie wollte nichtmehr leuchten.
    Naja und das Problem ist: mit jeder neu aufgelöteten LED kahm mehr und mehr Lötzinn auf das Board.

    Und nun ist es soviel dass die Lötstellen sich alle miteinander verbunden haben. Und das ist nicht gut.

    Ich habe sehr wohl das Wort "entlötlitze" hier im board gefunden.
    Ich habe zwar litze, aber ob diese auch zum entlöten geeignet ist weiss ich nicht. Kan ich auch die normale Litze verwerden, und wnen ja wie?

    Oder ist es ein eigenes Produkt diese entlötlitze?

    Es grüßt,
    Basteltisch

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Entlötlitze ist eine extra Ausführung. Die Einzeldrähte sind verflocheten und das ganze ist natürlich ohne Isolierung. Von der Form ist das mehr ein flaches Band.
    Mit etwa Mühe kann man sich mit einen abisolierten Stück einer normalen Litze helfen. Ein paar Knoten rein, damit sich nicht alles auflöst, und ggf. etwas Flußmittel (Kolophonium) dazu.

    Die Alternative zur Entlötlitze ist eine Entlötpumpe. Hat bei größeren Zinnmengen Vorteile, bei kleinen Teilen eher Nachteile.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    es ist ein eigenes produkt du kannst ja mal bei pollin, Reichelt oder bei conrad nach dem zeug suchen. da wirst du sicher was finden

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    kann bestätigen das es auch mit normalen litzenkabel geht...einfach ein längeres stück abisolieren und mehrfach falten


    das ganze etwas mit flussmittel betreufeln...


    wenn es dann immernoch schlecht wärmme annimmt und nicht heiß genug wird hilft es einen kleinen klecks lötzinn draufzu tun....dann leitet es die wärme besser...

  5. #5
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    wenn es aber soviel zinn ist, das sich schon Steckplätze verbinden
    ist eine entlötsaugpumpe wohl angebrach.

    einfach Zinn heiß machen, und absaugen.

    kostet ca. 3-5 Euro
    Mit hochohmigen Grüßen
    Virus

    Es lebe der Digitalkäse !

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    danke für die Antworten und Ideen.
    Da Litze das einzige war was ich da habe habe ich es damit versucht.
    Leider habe ich nur immer ein paar Krümel runterbekommen. FLussmittel habe ich auch nicht. Kann man da nicht irgend ein Hausmittel nehmen? Zitronensaft oder so?

    Naja jetzt habe ich alle Bauteile erstmal abgelötet und das Lötzinn in einer Ecke zusammengetrieben.
    Dann hab ich versucht das Zinn dort irgendwie runterzubekommen.

    Ich hab mich aber jetzt dafür entschieden einfach in einer anderen Ecke weiterzumachen. Ich hoffe dass ich bald an eine Lötpumpe heran komme.

    Es grüßt,
    Basteltisch

  7. #7
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    ... ein super tipp:

    alles ganz schön heiss machen und entweder die ganze platine auf den tisch klopfen (die richtung beachten) oder explosionsartig gegen das heisse zinn pusten.
    das klappt excellent, da zinn so schwer und träge ist.

    gruss klaus

    p.s.
    eine entlötpumpe sollte man auf dauer aber dann trotzdem kaufen

  8. #8
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    nein zitronensaft geht nicht....

    wenn du es eh an der ecke hast wo nix andres ist dann mach es ordentlich warm und puste es runter....mit nem kurzem starken stoß

  9. #9
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    mir gefällt klopfen besser.
    so entlöte ich sogar buschenleisten oder so, lötstelle anwärmen und klopfen, ein zwei mal gemacht und die leiste ist raus.
    Mit hochohmigen Grüßen
    Virus

    Es lebe der Digitalkäse !

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Klopfen ist in der Regel besser. Pusten geht aber auch, aber dann hat man das Zinn irgendwo verteilt.

    Bei Hausmitteln als Flußmittelersatz muß man aufpassen. Einige gehen sogar gar nicht schlecht, aber es können dabei ziehmlich giftige (krebserregende) Stoffe (z.B. Propenal) entstehen.

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