-         

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: statt motortreiber: relaisgeschaltete fahrstufen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    115

    statt motortreiber: relaisgeschaltete fahrstufen?

    Anzeige

    Hallo leute!
    ich hab hier einen ziehmlich fetten motor und muss den irgendwie ansteuern!



    so und jetzt is die frage ob es nicht eine möglichkeit gibt statt einem motortreiber relaisgeschaltete fahrstufen zu bauen! also ich meine das so das es z.b. 3 fahrstufen gibt also 100% 90% und 80%. wäre soetwas möglich bzw auch günstiger als ein motortreiber?

    wen nicht wäre der motortreiber "HighPower Motortreiber bis 30V/15A(170A Peak) [FEHI18V15]" von Robotikhardware ausreichend?

    und ausserdem hätt ich noch die frage ob es ne möglickeit gibt das der motor nicht seine volle kraft entfaltet also auch sehr viel strohm zieht! ich brauch im prinziep nur 10% seiner leistung! also mit anderen worten: wen ich das typenschild richtig deute so zieht er 120A bei voller umdrehung! gibt es ne möglichkeit das er garnicht erst mehr ziehen kan als 12A? bzw 260 umdrehungen? so das ich die noch übrigen 10% durch fahrstufen regeln kan.

    ich hoffe ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt!! so is das ebend wen grad ausgebrühtete ideen schnell auf papier müssen

    vielen dank im vorraus

    gruss predator32767

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    20.07.2009
    Ort
    Wien
    Beiträge
    131
    mit den relaisgesteuerten fahrstufen hast du mindestens zwei probleme:

    a) relais, die 120A vertragen, sind nicht viel billiger als motortreiber

    b) du müßtest für die niedrigeren fahrstufen vorwiderstände verwenden und an denen ein paar hundert watt verbraten

    das problem mit dem motortreiber für so ein fettes ding ist, daß du, auch wenn du nur 10% der leistung nutzen willst, doch mit dem anlauf- und blockierstrom rechnen mußt; die 120A sind der nennstrom, anlauf- und blockierströme können ein mehrfaches davon sein, die müßtest du begrenzen, und zwar schnell, sprich das müßte im motortreiber integriert sein.

    du könntest auch den innenwiderstand des motors messen, in dieser dimension aber nimmer mit dem multimeter, und die betriebsspannung so wählen, daß die max. strombelastbarkeit deines motortreibers nicht überschritten werden kann.

    HTH,

    cm.

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
    Registriert seit
    04.12.2007
    Ort
    Kassel
    Alter
    65
    Beiträge
    48
    Nächstest Problem
    5% ED also 3 Min einschalten 57Min Pause
    Einschaltdauer aber nur 2min

    ein Anlasser

    hier mal eine alte kleine CNC Servoendstufe als Brücke für PWM
    mit Takt Richtung angesteuert mit IRF 2907 200A 75V
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/alb...hp?pic_id=2112

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    115
    du könntest auch den innenwiderstand des motors messen, in dieser dimension aber nimmer mit dem multimeter, und die betriebsspannung so wählen, daß die max. strombelastbarkeit deines motortreibers nicht überschritten werden kann.
    das versteh ich nicht ganz! heist das das wen ich ihm nur 12 volt gebe das er nur 60A zieht?

    was ich überhaubt nicht verstehe ist warum man die "überschüssige" energie immer "verbraten" muss? kan man das nicht irgendwie begrenzen das erst garnicht zuviel ankommt?

    könnte ich ihn den mit 12v laufen lassen? dan bräuchte ich auch nur eine batterie!

    aso und noch ne frage zu der baterie! der wo mir den motor verkauft hat gab mir den tip keine starterbaterien zu nehmen! hat irgendjemand ne idee aus welchem grund! ich sehe den man erst in 2 monaten wieder.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    20.07.2009
    Ort
    Wien
    Beiträge
    131
    der motor zieht soviel strom, wie er braucht, um das Drehmoment zu bringen, das du ihm abverlangst -- ganz grob gesprochen. der anlauf- und blockierstrom wird bei 12V ca die hälfte von dem bei 24V sein, für alles andere bräucht man detailliertere daten.

    die überschüssige energie mußt du nicht verbraten, der motor nimmt nicht immer 120A auf, sondern nur, wenn du ihn bei 2600RPM mit 6Nm belastest. das problem ist nur, wenn du jetzt zb nur 1Nm belastung hast und ihn bei 1000RPM drehen lassen willst, mußt du ihn mit deutlich weniger als 24V beschicken. das geht natürlich mit einer 12V oder 6V-batterie, aber das sind halt fixe spannungen.

    wenn du eine variable spannung willst, kannst du entweder mit vorwiderständen arbeiten (sprich "verbraten") oder mit PWM, sprich x% der zeit spannung anlegen und 100-x% keine, und im mittel kommt die gewünschte spannung raus.

    wieso du keine starterbatterie verwenden sollst? starterbatterien sind nicht für den zyklenbetrieb ausgelegt (laden/entladen/laden/entladen...).

    cm.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    115
    ahja okay okay! das war schonmal sehr aufschlussreich! ich werd das dan mit 12 volt probieren weil ich niemals die volle kraft von dem ding brauchen werde. somit brauch ich auch nur eine batterie! was solte ich den dan für eine batterie nehmen also ich meine wieviel Ah? ab einer std fahrzeit bin ich zufrieden. nur so ungefähr

    gruss predator32767

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Der Motor ist nicht für den Dauerbetreib gedacht. Auch bei nur 12 V wird man kaum über 5 min in eins einschalten können. Hängt aber auch von der Last ab.

    Wenn man mit etwa 50 A an Strom rechent wird man wohl schon einen Akku von etwa 60 Ah einrechenen müssen. Dabei muß man auch auf die Strombelastbarkeit des Akkus achten.
    Hängt aber auch davon ab was für einen Regler man nimmt und wie man Fährt: immer Vollgas oder nur ab und zu mal ein paar Meter mit niedrieger Geschwindigkeit.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    05.07.2006
    Ort
    Kassel
    Beiträge
    264
    5% ED also 3 Min einschalten 57Min Pause
    Einschaltdauer aber nur 2min
    ab einer std fahrzeit bin ich zufrieden
    Die Einschaldauer im Aussetzbetrieb (S3) bezieht sich auf 10 Minuten. Das heisst, der Motor darf bei S3:5% nur 30 Sekunden laufen und muss dann 9 1/2 Minuten abkühlen.
    S2:2 Min heisst, das er bei konstanter Last maximal 2 minuten laufen darf.

    Dieser Motor ist definitiv nicht für Dauerbetrieb geeignet.

    das versteh ich nicht ganz! heist das das wen ich ihm nur 12 volt gebe das er nur 60A zieht?
    Bei halber Spannung wird der Motor nur den halben Strom aufnehmen, also dürfte der Strom bei 12V bei ca. 60A liegen. Immer noch sehr viel, als das man die überschüssige Leistung einfach mit Widerständen verbraten sollte.
    12V/60A heisst, das der Motor noch 1/4 der Leistung bei 24V/120A aufnimmt und abgibt.

    Wenn der Motor bei 12V mit 80% der dann verfügbaren Spannung betrieben werden soll, heisst das, das immerhin noch 144W in Wärme umgewandelt werden müssen. Ausserdem dürften Relais die einen Nennstrom von 60A haben und auch mit dem noch viel größeren Einschaltstrom (Daumenregel: 10mal Nennstrom = 600A) zurechtkommen, ohne daß die Kontakte verdampfen noch recht teuer sein.

    was ich überhaubt nicht verstehe ist warum man die "überschüssige" energie immer "verbraten" muss?
    Es gibt zwei möglichkeiten, die Leistung eines Motors zu steuern : entweder wandelst Du überschüssige Leistung an einem dicken Widerstand in Wärme um oder Du führst weniger Leistung zu, d.h. weniger Spannung.
    Bei diesen Leistungen würde ich dazu tendieren, eine PWM zu nehmen und so die (gemittelte) Spannung zu steuern. Mit modernen MosFets sollten 120A PWM kein Problem darstellen, wenn man sich die Datenblätter einiger MosFets ansieht, können die eigentlichen Transistoren deutlich über 100A, die aber meistens durch die Gehäusebauform begrenzt sind (TO220 = 75A).
    Als Beispiel :IRF1607. der Transistor selbst kann 142A, im TO220 Gehäuse nur noch 75A. Diesen Transistor kann man mit 5V voll durchsteuern, also direkt am Ausgang eines Mikrocontrollers anschliessen (Über einen entsprechenden Gatewiderstand), was ich aber bei solchen Leistungen nicht tun würde.

    8 bis 10 Stück davon auf einem ordentlichen Kühlkörper (der Transistor hat einen Einschaltwiderstand von 0,0075Ohm, also setzt er bei 60A im Idealfall 27W in Wärme um, die sich dann auf alle parallel geschalteten Transistor verteilen) sollten locker ausreichen, den Motor anzusteuern.

    ich werd das dan mit 12 volt probieren
    Als Ratschlag, wenn Du mit Diesem Motor und entsprechenden Batterieen hantierst : Schalte eine entsprechende Sicherung direkt (ohne viel Leitungsweg) hinter die Batterie. Denn das wäre nicht die erste Batterie, die sich durch einen versehentlichen Kurzschluss explosionsartig in ihre Einzelteile aufgelöst hat. Eine Gefahr die, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, nicht gering ist.



    Florian

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    115
    oh man ich glaub so langsam geb ich das projekt auf...

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
    Registriert seit
    17.01.2005
    Ort
    Niklasdorf
    Alter
    29
    Beiträge
    4.544
    Für was brauchst du den Motor. Eventuell könntest du auch einen von Pollin nehmen. Die sind relativ stark und ziemlich günstig.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •