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Thema: Roboter Grundgerüst

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Roboter Grundgerüst

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    Hallo Leute,

    nach etlichen Fehlversuchen möchte ich nun einen Roboter bauen, den man ständig erweitern kann und welcher relativ (!!) einfach zu bauen ist.
    Als erstes mache ich mir Gedanken über die "Plattform", auf der die ganze Elektronik verstaut werden soll.
    Als Motoren benutze ich das Twin-Motor-Set von Tamiya.
    Von der Größe her wäre mir so etwa 15x20cm ganz recht, oder aber eine runde Plattform mit Durchmesser d = 20cm.

    Als Material steht mir Holz zur Verfügung (ca. 3mm und 5mm dicke Sperrholzplatten).
    Werkzeug habe ich folgendes:
    - Akkubohrer/schrauber
    - Bohrmaschine
    - Schleifmaschine
    - Standbohrmaschine
    - Bandsäge
    - Stichsäge
    - usw.

    Könnt ihr mir Vorschläge machen (am besten mit Bildern), wenn möglich sogar schon mit Elektronik bestückt, als beispiel???

    Gruß
    Chris

    P.S.: ich möchte außerdem die Geschwindigkeit der Räder messen, am liebsten mit einem Drehgeber pro Rad oder im Notfall mit Hallgebern.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Wenn die Höhe egal ist kannst du ganz einfach ein Rechteck bauen mit den Platten. Für Erweiterungen kannst du wie bei einem Turm weiterbauen. Gewindestangen sind dazu gut geeignet. Hier sind 2 Platinen von mir, die ich mit Gewindestangen verbunden habe. Diese wird aber nicht verwendet, da die nicht funktioniert hat. Die Neue wird aber gleich verbunden.

    In diesem Forum findest du weitere Dinge. http://www.elektor.de/forum/foren-ub...kx?pageStart=1

    Für die Drehzahlmessung kannst du es so machen wie beim Asuro oder mit Hallgebern, wie du es schon gesagt hast.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wenn ich mir ansehe, was du bereits als Material hast, würde ich dir empfehlen nicht lange Vorschläge zu sammeln, sondern einfach loszulegen.

    Das Twinmotorenset und eine kleine Möbelrolle oder einen Gleiter unter eine dünne Sperrholzplatte zu schrauben ist schnell gemacht.
    Für mein Twinmotorenset habe ich als Gleiter Kugel mit Halterung aus einem Deo-Roller genommen. Die passt ungefähr von der Höhe und gleitet auf Fussböden und Teppichen gut genug.

    Zur Befestigung der Twinmotorensets, Sperrholzplatten, Platinen usw. habe ich mir bei www.reichelt.de je ein 100er Pack M3 Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben gekauft. Sind da billiger als ich sie jemals im Baumarkt gesehen habe. Im Baumarkt habe ich mir passend dazu 3mm Gewindestange und 4mm Alurohr gekauft.
    Davon kann man sich Abstandhalter für Platinen, Sperrholzdecks usw. individuell passend absägen.

    Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben kann man immer wieder verwenden, Gewindestangen, Alurohr und dünne Sperrholzplatte kosten nicht viel und sind schnell passend gesägt.
    Daher würde ich mir nicht lange den Kopf zerbrechen wie man das Fahrgestell möglichst vielseitig und erweiterbar aufbauen kann.
    Das geht meist eh in die Hose, da man nicht alle Eventualitäten und möglichen Erweiterungen vorher einplanen kann.
    Da finde ich es einfacher schnell eine neue Grundplatte zurechtzusägen, falls die ursprüngliche tatsächlich in die Sackgasse führt.

    Die Elektronik würde ich auf 16*10 cm Lochplatine aufbauen. Bei einer runden Grundplatte mit 20cm Durchmesser bleibt da aussenrum genug Platz für Sensoren usw.
    Spannungsregler, Controller und einen Motortreiber bekommst du auf die Platine locker drauf. Wenn der Platz dann irgendwann nicht mehr reichen sollte, kannst du einfach weitere Platinen Huckepack oben drauf bauen.

    Statt echter Lochplatinen verwende ich oft Platinen auf denen die Löcher in Dreiergruppen angeordnet sind und verdrahte sie mit bunter Litze von oben. Das sieht zwar blöde aus, ich finde es aber wesentlich übersichtlicher als eine wilden Drahtverhau aus Kupferlackdraht unter der Platine. Durch das Dreierraster kann man auch an der Platine auch relativ leicht mal ein paar Drähte umlöten, wenn irghenwas geändert werden soll oder muss.

    Wenn der Roboter dann irgendwann mal fertig sein sollte und alles funktioniert, kann man ihn ja immer noch aus "edleren" Materialien und mit schöneren Platinen neu aufbauen. Das wird bei mir aber wahrscheinlich niemals vorkommen

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Statt echter Lochplatinen verwende ich oft Platinen auf denen die Löcher in Dreiergruppen angeordnet sind und verdrahte sie mit bunter Litze von oben. Das sieht zwar blöde aus, ich finde es aber wesentlich übersichtlicher als eine wilden Drahtverhau aus Kupferlackdraht unter der Platine. Durch das Dreierraster kann man auch an der Platine auch relativ leicht mal ein paar Drähte umlöten, wenn irghenwas geändert werden soll oder muss.
    Ja, genau so mache ich es auch. Wenn man nach einem halben Jahr die Platine wieder in die Hand nimmt, blickt man dann auch ohne Probleme wieder durch.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Freunde
    ein ähnliches Problem habe ich auch gerade. geht aber vielleicht noch weiter. da meine natürlichs faulheit wieder durch drückt, werde ich das komplette Chassie eines rob nehmen. so mit allen platinen und steuerungen. wenn man das noch mit einem twinantrieb aus dem handel zusammen auf einer grundplatte z.b.Alu, Holz oder Plast aufbauen kann, kann man erweitern. das wichtigste dabei ist erst mal das ding wieder zum laufen kriegen. Motoren anpassen und dann kan man an die erweiterung gehen. sind aber erst mal vorstekllungen. teilweise aber schon sehr real. falls interesse kann ich dann mal bilder reinstellen. dauert aber noch.
    achim

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