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Thema: Schlittenvorschub Platinendrucker

  1. #1

    Schlittenvorschub Platinendrucker

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    Hallo, z.B. beim drucken auf eine Platine oder andere Materialien mit einem Tintenstrahldrucker sollte die Platine durchgeschoben werden können.
    Und auch definiert eingespannt sein, damit die Leiterbahnen gerade und nicht verwischt gedruckt werden.
    Ein Drucker sollte also umgebaut werden.
    Es soll ein Schlitten bewegt werden, auf welchem die Platine befestigt wird.
    Das Problem:
    Bei den meisten Druckern wird mit der gleichen Welle das Papier und auch die Pumpe angetrieben.
    Also kann man nicht den Motor gleichzeitig für den Antrieb des Schlittens hernehmen,
    weil bei dem Einschalten des Druckers die Düsen gereinigt werden, und der Motor sein Eigenleben führt. -> Bild 1
    Wie kann man am besten das Bild 2 realisieren?
    Es soll noch ein Schrittmotor dazugebaut werden. Vielleich ist es möglich die Signale von dem erstem Schrittmotor abzugreifen,
    auswerten und an den zweiten Schrittmotor zu senden. Wichtig ist auch richtige Durchschubgeschwindigkeit!!!
    Hat jemand vielleicht Infos aus dem Druckerbereich und Vorschläge für eine Lösung.
    Gruß Andreas
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Man könnte den Schlitten via Reibschluss von der Walze treiben lassen. Während der Pumperei um einige Zehntel Millimeter von der Walze abheben (Hubmagnet oder kleiner Schwenkmotor). Der Abstand zwischen Walze und Druckkopf muss aber wohl in jedem Fall etwas größer werden.
    Der skizzierte Antrieb über zwei Spindelmuttern auf der sehr schlanken Spindel gefällt mir nicht unbedingt. Zwei Muttern um spielfrei anzustellen? Aber warum in so großem Abstand? Soll die dünne Spindel auch Führungsaufgaben leisten? Es könnte schwierig werden, die schlanke Spindel zu einem genauen Rundlauf zu bringen (Durchhang), diese Bewegung muß vom Schlitten entkoppelt werden.
    Was wird der Zweck des Ganzen? Hast Du eine ätzbeständige Tinte?

  3. #3
    Vielen Dank für schnelle Antwort!
    Via Reibschluss von der Walze treiben lassen ist nicht besonders gut bei schnellem Druck -> da dreht die Walze durch und der Schlitten kommt nicht mit.
    Natürlich hätte es sehr lange gedauert zum Zeichnen, deshalb nur eine Skizze wo keine Führungen usw. eingezeichnet sind. Spindel soll natürlich nur den Schlitten bewegen.
    Es könnte auch nur eine Spindelmutter sein. Mir geht es vor allem um den synchronisierten Antrieb des Schlittens zum Druckkopf! Also mehr um den elektrischen und elektronischen Teil.

    Zweck des Ganzen kann es sein, auch andere Sachen zu bedrucken. z.B.: Schilder, Torten... es gibt viele Möglichkeiten.

    Ätzfeste Tinte? Hat jemand schon mal probiert die Tinte zu bestauben z.B.: mit dem Toner, trocknen und dann ätzen. Das nebenbei, nur als Idee.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Drucker_Andy
    ... Zweck ... auch andere Sachen zu bedrucken. z.B.: Schilder, Torten ...
    (M)Ein Canon i865 hat einen speziellen Zusatz, mit dem CD´s bedruckt werden können. Die dürften etwa so dick sein, wie manche Leiterplatten.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Via Reibschluss von der Walze treiben lassen ist nicht besonders gut bei schnellem Druck -> da dreht die Walze durch und der Schlitten kommt nicht mit. ...
    Zweck des Ganzen kann es sein, auch andere Sachen zu bedrucken. z.B.: Schilder, Torten... es gibt viele Möglichkeiten.
    Das mit dem Durchrutschen könnte sein, muß aber nicht. Bei Platinen würde ich jedenfalls kein Problem sehen. das ist eben eine Frage des Reischlusses und der bewegten Masse. Sahnetorten sind schwerer und könnten auch die ruckweise Beschleunigung übelnehmen.

    Alternativ kann man auch zwischen dem originalen Moror (Pumpe) und einem zweiten Vorschubmotor schalten (wie Du bereits skizziert hattest). Da muss der Vorschubmotor aber den selben Vorschub bringen (in mm Vorschub pro Schritt elektrisch) wie das Original.

    Will man das auch nicht, kann man die Schritte mit MC einlesen und den Vorschub beliebig auf einen Schritt - oder Servomotor ausgeben. Wenn man nicht mit MCs arbeiten will, würden sich natürlich auch Servonachführungen mit mechanischem Drehwinkelvergleich anbieten. Auch hier hat man noch das Problem, dass für den Vorschub nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, Sahnetorten sind immer noch in Gefahr.

    Diese kann man bedrucken, wenn man sie auf dem Tisch stehen läßt und den Druckkopf samt Führung in einem Portal über die Torte hinwegzieht. Den Tisch macht man dann zweckmäßigerweise in der Höhe verstellbar. Solche Lösungen sind auch kommerziell erhältlich, z.B. hier:
    http://www.kimoto.ch/products/detail.php?id=132

  6. #6
    Und wieder das Problem: wenn man den Drucker einschaltet, sollte kein Schlitten oder Portal an dem Schrittmotor sein, wegen der Pumpe. Es würde ja alles undefiniert vor- und zurückfahren, deshalb einen zweiten Schrittmotor.
    Ein MC würde in Frage kommen, und zwar ein PIC. Bloß wie erkennt man, wann ein Drucker sich putzt und wann er zum Drucken anfängt?

    Kommerzielle Lösungen kosten ca. ein bis zwei k€. Kommt nicht in Frage. Es soll ein Hobby bleiben.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    ein idee: ich hab mal ne bderuckbar folie verkehrt herum reingelegt und hatte die folie abgelegt und hatten dort dann das bild drauf somit könnte man doch auch alles bedrucken ob es 100% klappt will ich nicht behaupten es kann auch sein das der mist verschmiert

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Bloß wie erkennt man, wann ein Drucker sich putzt und wann er zum Drucken anfängt?
    Das sollte eigentlich ziemlich eindeutig sein. Nach dem Einschalten erstmal pumpen, irgendwann zieht er dann eine Seite ein. Die muss er fertigdrucken. Vor einem weiteren Seiteneinzug könnte dann wieder eine Pumpaktion stattfinden.
    Ob man nun einen zweiten Schrittmotor verwendet (und elektrisch umschaltet) oder nur einen Motor mit einer schaltbaren Kupplung ist keine Frage der Funktionalität. Man kann ja beide Alternativen prüfen. Wenn Du von vorneherein sagst, für Dich kommt nur die Lösung mit 2 Motoren in Frage, dann ist mir das auch recht. Ich wollte nur eine mögliche Alternative aufzeigen, das ist ja manchmal ganz interessant.

    Kommerzielle Lösungen kosten ca. ein bis zwei k€.
    Das war zu optimistisch geschätzt, da darfst Du noch eine Null hinten anhängen, bei dem was ich verlinkt hatte. Von der Warte aus gesehen, lohnt der Selbstbau besonders.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    (M)Ein Canon i865 hat einen speziellen Zusatz, mit dem CD´s bedruckt werden können. Die dürften etwa so dick sein, wie manche Leiterplatten.
    halte ich für die beste idee, da passt prima ne eurokarte rein (hab auch einen hier stehen) ... müsstest nur nen schlitten mit einalage für ne eurokarte statt CD fräsen lassen ... und dann rausfinden wir man den drucker bescheißt, dass er auch über den eigentlichen CD rand hinausdruckt ^^

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