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Thema: Messwerterfassung mit ASIC / FPGA

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Messwerterfassung mit ASIC / FPGA

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    Servus

    Folgendes Szenario: Ich habe an verschiedenen Stellen Messwerte aufzunehmen. Sei es ein Weg in Form eines Widerstandes, Druck oder Temperatur. Die Messstellen sollen mit einer "Basisstation" über CAN Bus kommunizieren.

    Soweit alles schön und gut. Problem: Die Messstellen sollen einfach, günstig und möglichst klein sein. Nun kam mir die Idee einen ASIC oder FPGA dafür her zu nehmen. Man muss sie nicht zwingend in VHDL programmieren, es gibt auch eine Blocksprache.

    Nun frag ich mich ob ich damit kleine, einfache Ergebnisse hinbekomme oder ob ich lieber einen kleinen ATMEL heranziehe. Was ist günstiger, was kleiner, was einfacher?

    Grüße

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hmm also ich würde da wirklich auf nen Atmel zurück greifen. Dafür nen FPGA zu bemühen ist doch ein bischen "overkill" finde ich und noch dazu nicht grade einfach. Dürfte auch preislich günstiger sein.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Für so langsame Messungen ist ein µC günstiger. Ein FPGA ist mehr was für sehr schnelle Messungen, wie für ein DSO.

    So etwas wie ein CAN Bus läßt sich auch besser per µC realisieren.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Es gibt sogar µCs (z.B. PIC18F25, die CAN Bus integriert haben.

    MfG
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Moderator Roboter Genie
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    Das Problem bei FPGA/CPLD ist halt, dass die kleinsten schon 44 Pins haben. FPGA's gern auch bis >1200 Pins. Dazu kommt dann ein Konfigurations ROM oder Flash und eine meist sehr aufwändige Stromversorgung.
    Dann brauchst du noch einen entsprechenden Chip der die CAN-Signale für den FPGA verständlich macht. Dazu noch der A/D-Wandler.

    Bei ASIC's kann man ja meines Wissens nach alles mögliche in ein Package packen. Nur wird die Entwicklung seeeehr viel Zeit und noch mehr Geld verschlingen. Ist vom Platzbedarf aber sicher am kleinsten.

    Ich würde bei einem "normalen" Mikrocontroller bleiben. Darunter versteht man ja alles vom 8-Pin, 8-Bit AVR bis xxx-Pin, 32-Bit ARM. Und es gibt hunderte verschiedene Hardwareoptionen. Da wird auch was für dich dabei sein.

    Gruß
    Basti

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    ASIC war eh dämlich von mir ...

    FPGA mit mehr als 1200 Pins? Beispiel?

    Ich werde wohl auf einen günstigen CAN Transceiver + ATINY oder so was ähnliches setzen. Die AT90CAN kosten mal eben 20€ im EK ^^.

    Danke für die Antworten, da hab ihc zu kurz gedacht

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Felix G
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    FPGAs verwendet man, wenn man extrem viel Rechenleistung benötigt, aber eben nicht für so triviale Aufgaben wie die Auswertung einiger Sensoren und das verteilen der Sensordaten per CAN. Zumal sie dafür auch völlig ungeeignet sind...

    man verwendet keine FPGAs zur Auswertung analoger Signale, das macht auch überhaupt keinen Sinn, da die meisten dafür noch einen externen ADC benötigen würden. Deshalb verwendet man DSPs wenn man aufwendige Signalverarbeitung machen möchte.

    Und ein ASIC ist für Normalsterbliche schlicht nicht bezahlbar, mit sowas können sich Großkonzerne befassen die gleich mehrere 10000 Chips bestellen. Aber ASIC-Kleinstserien? Das ist Geldverschwendung deluxe (und vermutlich würde man eh keinen Hersteller finden der sich darauf einlässt).



    Für deine Aufgabe wäre ein kleiner µC mit integriertem CAN-Interface optimal, das ist gleichzeitig auch günstiger und einfacher zu programmieren.
    So viele Treppen und so wenig Zeit!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Sag ich ja, das mit den ASICs war dämlich

    Die AT90CAN sind etwas teuer - aber ist das CAN da drin "echt" oder so wie "RS232" - also das man trotzdem noch einen Transceiver brauch? Das hab ich noch nich so ganz verstanden

  9. #9
    Moderator Roboter Genie
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    Nur der Vollständigkeit halber:
    Xilinx Virtex-6 Familie, genauer gesagt der XC6VLX760 im Handlichen FF1760 Gehäuse. Wie der Name FF1760 schon vermuten lässt: 1760 Pins (genauer gesagt "Balls")

    http://www.xilinx.com/products/virtex6/index.htm
    http://www.xilinx.com/support/docume...ecs/ff1760.pdf

    Gruß
    Basti

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Kranker scheiß ^^

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