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Thema: Gummi im Getriebe, Sperrholzdifferenzial - Nachschlag

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Gummi im Getriebe, Sperrholzdifferenzial - Nachschlag

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    ...
    War mich nicht sicher diesen Beitrag zu leisten. Bin selbst noch sprachlos...

    http://www.youtube.com/watch?v=VREHxWSHCgQ

    ... aber fest entschlossen, das eventuell in eins meiner nächsten Vehikel einzubauen.

    Gruß
    Searcher
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken gummidifferenzialgetriebe.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Suuper,

    das gefällt mir.

    Wenn man bei diesen Konstruktionen darauf achtet, dass man immer nur Messing auf poliertem Stahl laufen hat, dann hält das auch ewig.

    Übrigens, wo hast du die schönen Rundriemen her?

    Weiter so!

    grüsse,
    Hannes

  3. #3
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Jepp, das ist sehr hüsch. Allerdings scheinen mir die Proportionen nicht zu stimmen. Ein passend großes Fahrzeug wäre vermutlich zu schwer für die Gummis. Allerdings könnte man das vielleicht auch formschlüssig mit kleinen Zahnriemen nachbauen.

    Gruß

    mic

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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Hallo,

    Im Baumarkt fand ich nichts passenderes deshalb müssen hier die Messinghülsen in Aluminiumrohr laufen. Die Messinghülsen ließen sich mit Schleifpapier schnell auf Maß bringen.

    Mit dem Messing auf Stahl würd ich gerne machen. Kann mit meinem jetzigen Werkzeug aber nicht sehr fortgeschritten arbeiten und muß deshalb auf fertige Profile zurückgreifen.

    Hab selbst Probleme um senkrechte Löcher in die Räder zu kriegen, da ich nur einen Minibohrständer für Minimaschine hab, in die ich nur bis 3.2mm Bohrer einspannen kann.

    Die Gummis sind noch aus meinem letzten Projekt und ganz normale Haushaltsgummis, etwa quadratischen Querschnitts (kann man auf dem Foto nicht so gut erkennen). Da hatte ich einen ganzen Beutel voll und noch reichlich übrig (Mal sehen was man noch so draus machen kann )

    Gruß
    Searcher

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo nochmals,

    ich glaub da hab ich einen Tipp:



    Natürlich nicht die Gestaltung der Teile, die ist Projektspezifisch, aber Beschaffung und Bearbeitung:

    Messing aus dem Baumarkt hast du ja schon entdeckt, das gibt Einpress- und Flanschbuchsen.

    Und der Stahl ist eine Silberstahlwelle aus dem Modellbauhandel. Gibts beim Conrad, wenn der keine Filiale in der Nähe hat, dann gibts sicher einen besseren Modellbauhändler, der das führt. Ob Opitec die hat, weiss ich nicht auswendig, müsste man schauen. Jedenfalls ist das ein leicht erhältliches Material - meist sogar ohne Versand.

    Im Bild 3mm Welle beidseitig mit Schneideisen bearbeitet. (Schneideisen ist aus dem Baumarkt, hält aber immer noch die Schneide.) Ein Schneideisen schafft schon Gestaltungsmöglichkeiten, das kommt bei mir nach Säge, Feile, Bohrmaschine.

    Vor dem Alu kann man in Verbindung mit Lagern nur warnen. Das ist von Aluminiumoxid bedeckt. Aluoxid ist sehr hart und wird als Schleifmittel verwendet. (besser bekannt als Korund, Rubin, Saphir ..)

    Ich hoffe, die Info ist nützlich und
    grüsse,
    Hannes

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Die Konstruktion ist beeindruckend, sehr schön.

    Eigentlich sollte man gar keine Abstriche machen, aber dass die Gummis über die mittleren Rollen nur verlängert sind und doppelt so viele Reibverbindungen wie bei möglichen längeren Gummis drin sind, sollte man bei einem Einsatz schon noch einmal bedenken. Das Differenzial ist ja ohnehin schon doppelt ausgeführt.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Hi,

    Zitat Zitat von radbruch
    Allerdings scheinen mir die Proportionen nicht zu stimmen. Ein passend großes Fahrzeug wäre vermutlich zu schwer für die Gummis.
    Ja, stimmt, aber ich hoffe, es wird stark genug sein mein nächstes Vehikel anzutreiben. Da schwebt mir ein mit Servo gelenktes vierrädriges Fahrzeug vor - wieder ein Linienfolger. Jetzt wird es wohl ein "Servogelenktes Differenzialgetriebe" werden. Die Kupplung wird darin sicherlich nicht verbrennen.

    @vohopori: Ja, Deine Infos sind immer sehr nützlich. Diesmal insbesondere die über Aluminiumoxyd. Hatte mich bisher überhaupt nicht um sowas gekümmert. Bis ich allerdings Dein handwerkliches Geschick erreiche, könnten noch Äonen vergehen.

    Zitat Zitat von Manf
    dass die Gummis über die mittleren Rollen nur verlängert sind und doppelt so viele Reibverbindungen wie bei möglichen längeren Gummis drin sind.
    Super Tipp. Wär ich so schnell nicht drauf gekommen und war nur froh, daß es halbwegs funktioniert. Im Wikipedia hatte ich mir nur angesehen, wie das mit Zahnrädern ausgeführt ist. Die ganzen mechanischen Fummeleien und das sich zum Geduldsspiel auswachsende Gummieinfädeln hat mich dafür blind gemacht.

    at all: Jetzt werd ich mal wieder Kraft tanken und die Anregungen sicher aufgreifen. Vielen Dank für die guten Kritiken.

    Gruß
    Searcher

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Bis ich allerdings Dein handwerkliches Geschick erreiche, könnten noch Äonen vergehen.
    Na also bitte: Sooo alt bin ich auch wieder nicht. Ausserdem hab ich einen ganz geheimen Trick: Ich zeig immer nur dies Dinge, die zufällig gelungen sind. Und dann auch meist nur von der schöneren Seite.

    viel Spass,
    Hannes

  9. #9
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    Gummi im Getriebe, Sperrholzdifferenzial - Nachschlag

    Hallo,

    die Suche nach Verbesserungen trieb mich in die Version 2 des Selbstbaudifferenzials.
    Ich wollte eigentlich einen wesentlich kleineren Rotationsdurchmesser erzielen, was mir leider nicht wirklich gelungen ist; der ist von etwas über 5 cm auf etwa 4 cm geschrumpft aber dafür ist das Ding von 6 cm Breite auf 2,5 cm verschlankt.

    Vorteile gegenüber V1
    - Hoffentlich kein Leistungsverlust mehr in überflüssigen Lager.
    - Keine Alulager mehr (nur noch Reibung von Messing an Alu an praktisch nicht belasteten Stirnflächen)
    - Erhebliche Reduzierung von Teilen
    - Einfacher und schneller zu bauen
    - Durch die innenliegende durchgehende Achse problemloser in Fahrzeuge einzubauen
    - Gummieinfädelung und Wartung nur noch ein Kinderspiel (wenn man's am alten gemacht hat )

    Nachteile: bis jetzt keine - werd mal 'nen Testlauf abwarten müssen. Am günstigsten wäre eine Aufhängung am Chassis mit Holmen, die nicht innen sondern außen an den Rädern liegen - wird mir sicher nicht so gefallen.

    Mal sehen...

    PS: Werd das Ganze nochmal handwerklich überarbeiten. Ich war doch so gespannt ob das funktionieren würde. Nichtsdestotrotz ist es im "Handbetrieb" schon voll funktionstüchtig.






    Gruß
    Searcher
    Hoffentlich liegt das Ziel auch am Weg
    ..................................................................Der Weg zu einigen meiner Konstruktionen

  10. #10
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Auch wenn man auf den Bildern nicht alle Details wirklich sehen kann bin ich echt beeindruckt von dieser zweiten Version deines Differentials. Soweit ich es erkennen kann sind es eigentlich zwei spiegelbildliche Gummis (obwohl eines reichen würde). Die Stahlachse ist durchgehend, die Messinghohlachse ist zweigeteilt. Wie sind die Riemenscheiben an der Hohlwelle befestigt? Eine Klemmung kann ich nicht erkennen, sie würde aber auch die Hohlwelle eindrücken. Klasse und rätselhaft

    Zum Einbau in ein Fahrzeug: Kugellager auf den Messingröhrchen die in das Chassis eingeklebt werden. Möglicherweise passen Skaterrollenlager...

    Gruß

    mic

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