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Thema: Anfängerfrage Motor soll einen bolzen zw. 2 Gabellichtschran

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von kaufparkangucker
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    Anfängerfrage Motor soll einen bolzen zw. 2 Gabellichtschran

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    Hallo,

    wie Ihr seht bin ich blutiger Anfänger mit etwas gevierteltem Schulhalbwissen also bitte habt Verständniss

    Also, wo fange ich am besten an, es soll einen Motor geben der ein Blechstreifen an einem Bindfaden hoch und runter bewegt. Der Blechstreifen soll dann jeweils Licht durch Gabellichtschranken durchlassen oder nicht.

    Ansteuern wollte ich es über einen Tiny13. Programmieren wird ihn mir ein Freund, der schon Programieren kann aber noch nicht viel mit Steuern am Hut hatte.

    Der Programmablauf soll etwa so aussehen:
    Schritt 1: beginne Bewegung nach unten wenn Taster 1 gedrückt wurde und führe diese Bewegung solange fort bis bei Sensor 2 ein Signal anliegt, dann soll die Stromzufuhr am Motor sich umpolen (H-Schaltung) und der Motor soll nach oben fahren bis bei Sensor 1 kein Signal mehr anliegt.

    Dieses Programm ist dafür da um letztlich einen Objektträger mit einer bestimmten Geschwindigkeit (30Meter pro Minute) in eine Nährflüssigkeit zu tauchen.

    das Zweite Programm soll den Blechstreifen nur nach unten fahren lassen nachdem Taster 2 betätigt wurde und in dieser Position verweilen bis Taster 3 betätigt wurde der den Blechstreifen wieder nach oben in die Ausgangsposition bringt.
    Dieses zweite Programm ist zum reinigen des Blechstreifens da.

    Die Geschwindigkeit wollte ich gern über PWM regeln - mal sehen ob ich da was löte oder ob man das auch in dem Programm umsetzen kann.
    Vieleicht ist auch ein Schrittmotor geeigneter??

    Ich würde mich freuen wenn mir jemand bei dem Schaltplan helfen kann. Vieleicht ist mein Prinzip auch viel zu umständlich und jemand hat eine bessere Idee wie ich das zusammenschuster.

    Jedenfals erst mal vielen Dank für jede Idee.

    fg Rocco

    PS.: man muss das Bild vergrößern, zumindest bei mir (Firefox 3.5) sehe ich sonst nicht alle Linien - Einfach mit der Maus drauf klicken
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken prinzip.png  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Mit einem Tiny13 wirst du wohl nicht auskommen.
    2 Sensor
    2 Tasten
    3 für die H-Brücke
    Zur Verfügung hast du aber nur 5 I/O

    Schrittmotor wäre auch eine Lösung, da könntest du dir die Sensoren sparen, du müsstest die Takte zählen.
    Grüsse Hubert
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  3. #3
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    Hallo Hubert,

    das ging ja schnell.

    Kann man so einen Schrittmotor über so einen Tiny ansteuern oder gibt es da bessere Lösungen? Wie würde man so eine Schaltung aufbauen?

    fg Rocco

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Schau dir einmal die Schaltung mit dem L297, L298 an. Anstelle des L298 geht auch ein L293, das ist Abhängig wieviel Strom der Motor braucht.
    Info auch hier: www.rn-wissen.de/index.php/Schrittmotor
    Grüsse Hubert
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  5. #5
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    Hallo Hubert,

    danke für den Link, das klingt doch eigentlich recht einfach.

    Also am Beispiel des L293D würde der vom Mikrokontroler in einer Schleife immer 1000 0100 0010 0001 zu den Ports 1- 4 gesendet bekommen um sich in eine Richtung zu drehen. Diese Schleife würde das eine bestimte Anzahl oft wiederholen und dann die 4 Bits so senden das der Motor in die andere Richtung dreht. Und das alles ohne Lichtschrankenschnickschnack.

    =D> Das ist echt ein großartiger Vorschlag - wenn meine Interpretation richtig ist.

    Was würdest Du hier als Microprozessor vorschlagen? Irgend etwas wo der Programmer günstig ist - würde den Programmer auch sehr gern selbst löten.

    Weist Du auch gleich ein Programm was den Programmcode (von VBasic, C# oder Asampler - da ist sich mein Freund noch nicht einig - aber glaube es wird C#) dann auf den Chip überträgt?

    Aber auf jeden Fall ein herzlichstes Dankeschön an Dich.

    fg Rocco

    PS was ich hier rum liegen habe sind alles bipolare Schrittmotoren aus alten Druckern

  6. #6
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    Einen Schrittmotor habe ich noch nie programmiert, es gibt aber sicher eine Menge Beispiele dafür.
    Wenn du sonst nichts mehr an den µC anschalten willst, dann würde ich einen nächst größeren Tiny oder als nächste Größe Atmega8 vorschlagen. Es kommt auch darauf an wieviel Platz du hast.
    Diese Kontroller werden überwiegend in Assembler oder C programmiert, als Compiler empfiehlt sich hierfür das AVR-Studio.
    Aktuell ist auch Bascom mit seiner BASIC-ähnlichen Sprache.
    Für die Übertragung auf den µC brauchst du einen Programmer, dafür würde ich den vorschlagen: www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab
    Für die Billigprogrammer wie hier: www.lancos.com benötigst du eine echte parallele oder serielle Schnittstelle.
    Grüsse Hubert
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  7. #7
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    Hallo Hubert,

    danke für Deine Hilfe. Ich werde zur Ansteuerung diesen Mix aus L297 und L298 aus dem Link von dir nehmen.
    das ist mit wenigen Bauteilen fertig und kostet erstaunlich wenig.

    Der Atmega8 scheint brauchbar zu sein und teuerer als der rest ist der auch nicht.

    Ich hätte nie gedacht das das so wenig kostet...

    Vom Platz her sollte das Gerät an sich nicht größer als sagen wir mal 30x30x30cm sein denn es muss noch in die sterile Arbeitsbank passen.

    Wir habe nämlich schon so ein Eintauchgerät - das ist jedoch mit Druckluft betrieben und riesengroß - vor allem wegen dem Kompressor.

    Mal sehen was ich in den nächsten Tagen zusammengebrutzelt habe. Ansonsten melde ich mich so nächste Woche noch mal wenns irgendwo klemmt.

    fg Rocco

  8. #8
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    Auf eine Europakarte mit 160 x 100 mm in Lochraster bringst du das locker drauf.
    Die Bauteile sind billig, am teuersten ist die Arbeitszeit.
    Du brauchst aber auch noch eine Stromversorgung für das ganze.
    Grüsse Hubert
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  9. #9
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    Hallo Hubert,

    wegen der Spannung hatte ich an einen Festspannungsregler Typ 78xx wie z.B. der 7809 mit 9V gedacht - muss ich nur noch die passenden Festspannungsregler raus suchen.

    nur ein Schrittmotor von allen hier hat eine Spannungsangabe von 33,5V bei einem Strombedarf von 0,7A.

    Bei einigen steht zumindest noch der wiederstandswert drauf aber der Rest ist ohne Angaben.

    Ich habe hier so ein paar kleine Schrittmotoren die ursprünglich den Laser in einem CD Laufwerk verrückt haben - die würde ich gerne nehmen - allerdings haben die eben keine Angaben sondern nur verrückte Typnummern wie MSAP020A02 1918AB s <- das steht auf einem Motor. Daraus werd ich nicht schlau. Werd ich mich wohl von 3V mal langsamm hochprobieren müssen. Einen großen Drehmoment benötigt mein Kram ja nicht so das ich, wenn ich merke es dreht ordentlich, ich nicht noch mehr Strom drauf gebe.

    fg Rocco

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