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Thema: Berechnungen bei LM317 als Konstanstromquelle

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Berechnungen bei LM317 als Konstanstromquelle

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    Hallo zusammen,

    ich habe den LM317 als Konstantsromquelle "missbraucht" und treibe damit einen 3W Emitter. Widerstand ist 1R8. Laut hier: http://www.roboternetz.de/phpBB2/konstantstrom.php wird der Emitter mit ca. 700 mA betrieben.

    Passt für die LED und liegt auch im Bereich des LM317.

    Am Uin liegen 7,4V an und das Teilchen (der LM317) wird richtig heiß. Auch der Widerstand wird ganz schön warm.

    Wie kann ich denn die Dimension des Widerstand berechnen bezüglich der Leistung. Wieviel Watt muss der denn haben. Wieviel Verlustleistung wird denn hier abgebaut? Würde mich einfach mal intressieren.

    Ach ja, die Forward Voltage der LED ist 3,7 V bei 700mA

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Nachdem über den Widerstand der gesamte Strom fließt P=U x I
    1,25 x 0,7 = 0,875 also 0,875 Watt
    Grüsse Hubert
    ____________

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Am LM317 (Uin-Uout)xI in Wärme umgesetzt. Wenn du 7,4V als Versorgung hast, dann lautet die Formel (7,4V-3,7V)x0,7A=2,59W

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ahhh ja jetzt.... vielen Dank für die Starthilfe....

    Bedeutet, das der Widerstand mit 5W auf der sicheren Seite dimensioniert ist. Wird der LM317 bei rund 2,6 Watt schon so heiß? Wie sind denn hier die Erfahrungen auch in Richtung Langlebigkeit des LM? Ok, ich hab noch keinen Kühlkörper montiert. Das wird sicherlich noch einiges bringen.

    Vielen Dank für Euren Input!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Der Widerstand muss mindestens so groß sein, wie Hubert geschrieben hat. Ich würde einen 1W widerstand nehmen. Ich weiß nicht was bei dir "so heiß" bedeutet, aber im Datenblatt steht, wie hoch die max. Sperrschichttemparatur sein darf (je nach Typ 125°C oder 150°C). Aber ein Kühlkörper ist immer gut. Für eine HP-Led würde ich aber einen Ledtreiber verwenden. Der hat weniger Verluste.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ist ein Versuch mit dem LM, ich weis, es ist nicht die eleganteste Lösung. Vortei sehr einfach. So heiß bedeutet bei mir, das ich mir schon leicht den Finger verbrannt habe, mit ner Brandblase. Kommt so auf gefühlte 120° Also schon knapp am max. Limit.

    LED Treiber geht nicht, oder nur sehr ungern. Das Ding soll später in ein RC-Modell. Die Treiber sind meist getaktete Konstantstromquellen und das mag die restliche Elektronik nicht. Zumal ein Blitzmuster erzeugt werden soll, da sind die Treiber etwas zu träge. (Die ich bisher ausprobiert habe)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Zitat Zitat von Hubert.G
    Nachdem über den Widerstand der gesamte Strom fließt P=U x I
    1,25 x 0,7 = 0,875 also 0,875 Watt
    da hab ich schon überlegt, wo die 1,25 herkommt.

    P=U x I
    U = I x R (0,7A x 1,8Ohm = 1,26V, mit dem Strom aus der Linkrechnung von 694mA und 1,8 Ohm ca. 1,25 V)

    P=I^2 x R (0,694A x 0,694A x 1,8Ohm = 0,87W)

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Die 1,25V ist die Differenzspannung zwischen dem GND Anschluss und dem Ausgang. Den Ausgang regelt der LM317 immer so hin, damit die Differenz zwischen Ausgang und GND immer 1,25V beträgt.

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