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Thema: Max. Gewicht eines Roboters

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Max. Gewicht eines Roboters

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    Hallo zusammen...

    kann mir jemand sagen wie es mit dem Gewicht der Roboter aussieht?
    Gibt es eine ungeschriebene Grenze die man nicht so einfach überschreiten kann, da sonst der Antrieb bzw. die Akkus an ihre Grenzen kommen?

    In meinem Kopf schwirrt ein Roboter umher, der ca. folgende Maße hat.
    Höhe 80 - 100cm, Durchmesser 40cm.
    Beim Aufbau wird zwar auf das Gewicht geschaut, aber es lässt sich mit Sicherheit nicht vermeiden das der Kamerad am Ende 20-30kg hat.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    kann mir jemand sagen wie es mit dem Gewicht der Roboter aussieht?
    Gibt es eine ungeschriebene Grenze die man nicht so einfach überschreiten kann, da sonst der Antrieb bzw. die Akkus an ihre Grenzen kommen?
    Wenn die deutsche Bahn es schaft ICEs mit Elektroantrieb fahren zu lassen, wirst du mit 20-30 kg sicherlich nicht die Grenzen des machbaren sprengen.
    Und wenn es PKWs mit Elektroantrieb gibt, wird sich für nen 30 kg schweren Roboter sicherlich auch ein passender Akku finden lassen.

    Die "ungeschriebene Grenze" ist meist finanzieller Natur.
    Kannst ja mal deine Kontoauszüge posten, vielleicht kann dir dann eher einer weiterhelfen

    Guck mal hier: http://cgi.ebay.de/Kinderauto-Fahrze...d=p3286.c0.m14

    Elektrisch, Tragkraft bis zu 30 kg, mit 78€ gar nicht mal so teuer und da das Kind nicht mitgeliefert wird, ist mit keiner grossen Gegenwehr zu rechnen, wenn du Roboter drauf schreibst und ein paar Sensoren dran bastelst

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Wenn der Bot sehr schwer wird, muß man mehr auf die Sicherheit achten, denn dann besteht eher die Gefahr das es wehtut, wenn er einen anfährt oder über den Fuß. Bei einem 30 kg Bot sollten da schon Notaustaster ran. Bei einen Asuro mit vielleicht 500 g ist das noch nicht so ein Problem.

    Von den Akkus und Motoren sind kleine Gewichte (< 5 g) ein Problem. Nach oben kommen die Grenzen eher von der mechanischen Stabilität, aber Fahrzeuge mit mehreren 100 t gibt es ja schon.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Naja die kosten sind auch sohnen Problem beim Gewicht sollte man auf alle fälle mit einrechnen.
    Legastheniker on Bord !

    http://www.Grautier.com - Projektseite
    http://www.grautier.com/wiki/doku.php?id=bt-index - BT-BUS

  5. #5
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Von den Akkus und Motoren sind kleine Gewichte (< 5 g) ein Problem.
    Du meinst wohl kein Problem oder??

  6. #6
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    Zitat Zitat von icebreaker
    Zitat Zitat von Besserwessi
    Von den Akkus und Motoren sind kleine Gewichte (< 5 g) ein Problem.
    Du meinst wohl kein Problem oder??
    Hi,
    Nein sie sind ein Problem. Also wenn ichs richtig verstehe meint er das der Bot am Ende <5g wiegen sollte und das ist ein grosses Problem finde ich...
    Wer keine Illusionen mehr hat, wird weiterhin existieren, aber aufgefhört haben zu leben.
    (Leonard da Vinci)

  7. #7
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    @ Da_Vinci13: Da hast du mich falsch verstanden, mein Bot wird höchstwahrscheinlich nicht leichter als 30kg werden.

    Ich habe die Frage anscheinend auch zu allgemein gehalten.
    Mir ist schon klar das man mit dem nötigen Kleingeld relativ wenig Grenzen hat. Mit ist nur aufgefallen, dass viele ihre Bots recht klein halten und habe mich deshalb gefragt, ob es vielleicht ab einer bestimmten Größe (Gewicht) einfach am Akku scheitert.
    Das der akku dann vielleicht zu schwer wird.
    Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, einen Bot mit einer LKW-Batterie zu betreiben, wie lange wird diese wohl halten? Sie hat zwar eine große Kapazität, ist aber auch sehr schwer.
    Vielleicht gibt es ja jemanden der sowas schon gemacht hat?

    @ Besserwessi: Deinen Vorschlag für den Notaus werde ich mir im Hinterkopf behalten. Ist ne gut Sache.

    Wir könnten es ja so machen, postet mal Größe und Gewicht eures größten Bots und das Gewicht des dazugehörigen Akkus. Würde mich wirklich interessieren ob ich mit meiner Aussage vielleicht sogar falsch liege und es hier Bastler gibt die auch größere Bots gebaut haben.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Energie die man braucht um so eine Bot zu bewegen ist etwa Proportional zum Gewicht. Es ist eher so, das man bei einem größeren Bot weniger Leistung pro kg braucht, denn größere Räder haben weniger Probleme mit Hindernissen, und die größeren Motoren haben oft einen besseren Wirkungsgrad. Bei den Batterien ist es auch so das eine mit der doppelten Energie / Leistung eher etwas weniger, aber nicht mehr, als das doppelte wiegt.
    Ein bischen hat man aber die Tendenz bei großen Batterien lieber auch eine etwas schwerere und dafür günstigere Bleibatterie auszuweichen. Das muß aber nicht.

    Wenn der Bot dann wirklich sehr klein werden muß hat man ein Problem die gleiche Leistungsdichte zu bekommen. Außerdem braucht die Steuerung ja auch noch etwas Energie. Es wird also bei größer eher einfacher, nur halt auch teurer.

    Man hat bei großen Fahrzeugen aber immer etwas den Eindruck die wären Träge. Das ist aber oft eine Optische Täuschung. Besonders auffällig ist das beim Start einer großen Rakete: das sieht eher langsam aus, obwohl die Beschleunigung wirklich hoch ist.

    Nur beim Drehen sind kleine Bots wirklich im Vorteil: Das Trägheitsmoment skaliert mit Massen mal Quadrat der Länge. Selbst das Mögliche Drehmoment bis die Räder durchdrehen skaliert nur mit Masse mal Länge.
    Ein kleiner Bot kann sich also schneller drehen als es ein großer kann. Da hilft dann höchstens noch ein Kreiselsystem.

  9. #9
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    Hi,
    Mein grösster Bot wiegt 2600g mit dem Akku.
    Und die Akkus (eins für Servos und eins für Elektronik) wiegen 200g (für Servos) und 87g für Elektronik. Dazu kommt noch das mein Bot läuft (sollte).
    Auf Räder kann man da ja wesentlich schwächere Akkus nehmen für dieses Gewicht...

    Liebe Grüsse!
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    (Leonard da Vinci)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Guck dir doch mal die Daten zu dem Kinder-Elektroauto dass ich die obern verlinkt hatte an:

    - Geschwindigkeit 3-5 Km/h
    - Maße L146cm X B 46cm x H 53cm
    - Batterie 6 Volt
    - Fahrdauer bis zu 1,5 Stunden
    - ab 3 Jahren - bis zu 30 Kg

    Das geht doch von Grösse und Gewicht in die Richtung die du angegeben hast.
    Von der Laufzeit "ca. 1,5 Std" und der Geschwindigkeit sind das glaube ich auch recht tyische Werte für kleinere Roboter, wobei man da oft auch noch in der Geschwindingkeit herunter geht (weil das z.B. für die Wohnung oft zu schnell ist) und dadurch etwas länger Laufzeiten erreicht.

    Mit ist nur aufgefallen, dass viele ihre Bots recht klein halten und habe mich deshalb gefragt, ob es vielleicht ab einer bestimmten Größe (Gewicht) einfach am Akku scheitert.
    Das der akku dann vielleicht zu schwer wird.
    Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, einen Bot mit einer LKW-Batterie zu betreiben, wie lange wird diese wohl halten? Sie hat zwar eine große Kapazität, ist aber auch sehr schwer.
    Das Problem hast du doch bei kleinen Elektrofahrzeugen ganz genauso. Da ist der Akku zwar kleiner, hat aber entsprechend weniger Kapazität und daher und unterm Strich kommt dann dasselbe dabei raus.

    Bei kleineren Robotern hat man den Vorteil, dass man hier auch auf modernere Akkutechnologien mit höherer Leistungsdichte verwenden kann, weil z.B. Lipo Akkus und die entscprechende Ladetechnologie in dem "Grössenbereich" inzwischen relativ günstig geworden ist.
    Der Vorteil wird dann aber wieder dadurch aufgefressen, dass das Gewicht anderen Komponenten bei kleineren Robotern unproportional höher ins Gewicht fällt.
    Dem oben genannten Kindertraktor wird es relativ egal sein, wenn du da 1kg an Platinen, Kabel, Sensoren, Servos, irgendweochen Halterungen usw. drauf packst.
    Bei einem kleinen Fahrgestell und z.B. Lipo Akkus mit 2000 mAh macht sich das sowohl durchs Gewicht als auch durch den Stromverbrauch sehr deutlich bemerkbar.


    Irgenwie finde ich deine Fragestellung auch recht "ziellos".
    Entweder du willst einen Roboter mit 20-30kg bauen, dann lautet die richtige Fragestelleung eher: "Wie mach ich das am besten, was muss ich beachten".
    Oder du hast noch keine konkreten Vorstellungen, dann überleg dir am besten erst mal was dein Roboter können und machen soll, welche Möglichkeiten deine Finanzen, Werkzeugausstattung und handwerklichen Fähigkeiten dir geben.

    Dass sehr viele Leute hier ehen kleine Roboter bauen, dürfte u.a. daran liegen, dass sie die in der Wohnung bauen, testen und einsetzen wollen.

    Eine Werkstatt und Teststrecke für ein 30kg Monster geben die meisten Jugen- Wohnzimmer und Hobbykeller nicht her.

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