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Thema: Lager und Welle verbinden

  1. #1
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    Lager und Welle verbinden

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    Hallo,
    ich hab jetzt fast alle Probleme mit meinem Rob gelöst.
    Eines bleibt noch übrig. Welche Möglichkeiten gibt es abgesehen von nem Segerring eine Welle auf ner Achse fest einzustellen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Klemmring !
    Also ein Stück Rohr mit einem quer eingebrachtem Gewinde in das eine Schraube gedreht wird.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  3. #3
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Wenn sich die Position nicht mehr verändert wäre verstiften die einfachste Lösung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Nabe-Verbindung

    Gruß

    mic

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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Re: Lager und Welle verbinden

    Moinmoin

    Jippie! Tolles Thema. Da kann ich ja gleich mal ausprobieren, was ich für meine Klausur "Konstruktionlehre 1/2" in 2 Wochen schon so kann.

    Zitat Zitat von chris86m
    Welche Möglichkeiten gibt es abgesehen von nem Segerring eine Welle auf ner Achse fest einzustellen.
    Was möchtest du denn jetzt eigentlich genau verbinden?

    *Klugscheiß* Eine Welle dient zur Übertragung eines Drehmomentes, wohingegen eine Achse zur Abstützung einer umlaufenden Belastung dient. (Vergleich zwischen RadACHSE an z.B. einem Güterwaggon und einer AntriebsWELLE in einer Lok) */Klugscheiß*

    Also möchtest du nun auf einer Welle/Achse ein Zahnrad o.Ä. verbinden oder möchtest du zwei Wellen/Achsen radial verbinden? (Letzteres ergäbe mit nem Seegerring ja keinen Sinn)

    Zur Verbindung von Welle/Achse mit einem Zahnrad o.Ä. ist das Stichwort "Welle/Nabe-Verbindung" von Radbruch genau richtig.

    Des Weiteren hast du natürlich noch die Möglichkeit auf einer Achse ein Rad einfach nur zu fixieren, wobei hier natürlich ein Wälzlager die korrekte Ausführung wäre.

    Also wenn du dein Problem nochmal genauer beschreibst, dann bekommst du auch ne Antwort, mit der man was anfangen kann und nicht noch mehr von dem theoretischen Kram . . .

    Gruß, Andun

    P.S.: Mein Beitrag ist vielleicht ein bisschen zu kompliziert, aber das liegt an meiner anstehenden Klausur und dem Wissenüberschuss in dem Bereich für kurze Zeit.
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  5. #5
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    hm, ich Suche sowas von der sorte:


    Ein Festlager fixiert ein Bauteil in zwei Translations-Freiheitsgraden. Mögliche Reaktionen sind die Normalkraft und die Tangentialkraft, d.h. will man das im Lager befestigte Teil senkrecht oder tangential verschieben, wird dies nicht gelingen. Denn das Lager wirkt - seiner Aufgabe entsprechend - genau diesen Kräften entgegen. Man nennt dieses Prinzip: actio = reactio. Momente werden nicht übertragen, denn das Lager lässt eine Drehung zu. Es wirkt also keine Kraft entgegen, wenn das Lager gedreht wird.

    es ist nämlich so: ich habe eine Zahnscheibe mit 5mm Bohrung die ich , da ich im gewindebohren erfolgreich bin mit madenschrauben 10mm lang fest kriege, dann eine gehäusewand dann ein Kugellager dann ein ebenso befestigtes Kegelrad.
    Bis jetzt rutscht alles hin und her..

    danke für die mühe

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Wenn das Kugellager fixiert ist ( geklemmt oder geklebt ), dann solltest Du die Zahnscheibe und das Kegelrad mit Hülsen gegen das Kugellager abstützen. Aber das wird relativ instabil bleiben. Normalerweise verwendet man bei einer solchen Konstruktion zwei Kugellager, nämlich je eins vor und eins hinter der Gehäusewandung. Die Räder werden dann natürlich auch mit Hülsen gegen die Lager abgestützt, damit die Welle sich nicht im Lastfall verschiebt.

    Gruß

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    Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Hessibaby
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    Wenn das Kugellager fixiert ist ( geklemmt oder geklebt ), dann solltest Du die Zahnscheibe und das Kegelrad mit Hülsen gegen das Kugellager abstützen. Aber das wird relativ instabil bleiben. Normalerweise verwendet man bei einer solchen Konstruktion zwei Kugellager, nämlich je eins vor und eins hinter der Gehäusewandung. Die Räder werden dann natürlich auch mit Hülsen gegen die Lager abgestützt, damit die Welle sich nicht im Lastfall verschiebt.

    Gruß

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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Benutzt du das Kegelrad als Antriebsrad? Also du möchtest das Zahnrad antreiben um damit das Rad zu drehen, richtig?

    Also als Hobby-Projekt wirst du wirklich eine etwas lapprige Konstruktion haben:

    Am einfachsten wird es vermutlich sein, wenn du Zahnrad und Rad mit Madenschrauben fixierst und dann Distanzhülsen nimmst.

    Normalerweise würdest du professionell eben mit Seegerringen oder Absätzen in der Welle arbeiten, aber das übersteigt ja unsere normale Hobbywerkstatt meistens.

    Beim Asuro ist das ganze in so fern clever gelöst, als dass das Rad auf einer fixierten Achse aufgesteckt ist und das Drehmoment direkt über ein Zahnrad übertragen wird, welches mit dem Rad gekoppelt ist.

    Das Rad wird hier durch eine Distanzhülse mit Madenschraube gehalten.
    So etwas kannst du natürlich auch mehrfach machen, anstatt lange Distanzhülsen zu verwenden.

    mfg
    Andun
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  9. #9
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    uff, ich bau seegeringe und ein schnitz das irgendwie, ich glaub ich hab da schnonmal n universalpack gekauft, muss ich das mal suchen gehn
    Distanzhülse hört sich ja schaurig an aber s is ne clevere lösung.
    mit ner drehe die seegering "kerbungen" eingravieren ^^ wäre wohl auch ne Lösung? (wenn ich eine hätte-nächstes Jahr um die Zeit isses soweit)
    thanks for technical support

    (ich plane den trennschneider aus dem Installateursbereich zu verwenden, mal
    sehn was der in Stahl anrichten kann, hoffentlich mehr als garnix)

    -----

    Edit: wie wäre das mit nem Wellensicherungsring ist das vielleicht ne Variante

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