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Thema: Lithium Ladeschaltung Konzept

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Lithium Ladeschaltung Konzept

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    Guten Abend !

    Ich Suche nach einer Möglichkeit verschiedene kleine Lithium Akkus, teils aus dem Pollin Batteriesortimenten, teils von alten Handys aufzuladen, ohne ICs zu verwenden, an die man nur als Sample rankommt, oder nur in winzig kleinen Gehäusen.

    Ich habe mit Interesse den Thread von uwegw verfolgt und habe dann folgende Schaltung in der Simulation entworfen. Ich habe darauf Wert gelegt, dass alle Teile bei Reichelt zu bekommen sind.

    Der MAX931 ist ein ziemlich geniales Teil, wie ich finde, da eine Referenz hier schon eingebaut ist.

    Die Widerstände R1-3 werden natürlich aus der Präzisionsreihe von Reichelt (MPR) genommen.

    Der Spannungsteiler wird natürlich auch an den Akku (hier symbolisiert durch R10) angeschlossen.

    Ist die Akku-Spannung unter 4.2V, so wird über den MOSFET (Q4) der Spannungsregler angeschaltet und "pumpt" konstante 750mA in den Akku.

    Ist die Ladeschluss-Spannung von 4.2V erreicht, so wird das Laden beendet.


    Kann man abschätzen ob mein Konzept so funktionieren kann ?


    Vielen Dank schonmal,

    Christian
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken ladeschaltung_207.png  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi, sieht ok aus d.p. welches ich sehe ist das die Toleranzen für nen LiPo sehr genau eingehalten werden müssen 0,03v des bekommt man kaum selber hin.

    wen dir 500mA reichen zum laden kan ich den max1811 entfehlen
    Legastheniker on Bord !

    http://www.Grautier.com - Projektseite
    http://www.grautier.com/wiki/doku.php?id=bt-index - BT-BUS

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Ist die Akku-Spannung unter 4.2V, so wird über den MOSFET (Q4) der Spannungsregler angeschaltet und "pumpt" konstante 750mA in den Akku.
    Das ist unmöglich bei li-ion akkus. Die Ladung ist spannungsbegrenzt, d.h. im letzten Schritt des Ladezyklus sinkt der Strom auf 0A ab.

    Die Präzision ist nicht erforderlich wenn man nicht 100% der Kapazität braucht und die Schaltung nachmessen kann.

    R6, R7 sind Schwachsinn, SB120 ebenso weil die einen Spannungsabfall verursacht.

    Der Schaltplan sieht sehr wirr aus. Nochmal neu machen, und überlegen was du möchtest (CCCV Verfahren). Dann reduziert sich das auf einige wenige Bauteile. li-ion ist kein Vodoo. li-ion wird genau so geladen wie ein Bleiakku. Nur sind die Spannungslevel und die Konsequenzen beim überladen anders. Die Spannungen müssen auch nicht so genau eingehalten werden. Ich habe oft den Eindruck, dass Leute sich ihr persönliches Hühnerknochenamulett zusammen basteln um den Rauchgott zu befrieden. So funktioniert Physik aber nicht. Man hat ein Problem, was man lösen möchte. Dabei noch Bedingungen. Dann wählt man den (vermeintlich) günstigsten Weg unter allen aus. Und klatscht nicht irgendwelche Bauteile zusammen.
    Im einfachen Fall genügt schon ein Spannungsregler.

    Denk nochmal drüber nach. Und hör nicht auf die Idioten, die gleich wieder mit ihren youtube-videos ankommen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hmm, so unsauber finde ich den Plan gar nicht.

    Frage ist erstmal, wird das funktionieren, bekomme ich einen Akku damit voll ?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    SB120 ist eine Diode. Eine Diode hat einen Spannungsabfall. FALLS der Rest funktionieren würde, würden immer noch ~0,3V bis zur Volladung fehlen. Und nein, du kannst nicht einfach 0,3V höher ansetzen weil die Vorwärtsspannung der Diode von Strom und Temperatur abhängig ist.

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