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Thema: Eure Erfahrungen und Meinungen zu Radig´s DSO für wenig Geld

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Eure Erfahrungen und Meinungen zu Radig´s DSO für wenig Geld

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    Hallo Ihr da draussen,
    vor einigen Monaten habe ich mir mal eine fertige Leiterplatte von Ulrich Radig geleistet, obwohl ich zu der Zeit noch viele andere Dinge zu tun hatte, und mich eigentlich nicht wirklich damit beschäftigen konnte.

    Nun, da ich einige andere Projekte abschliessen konnte, habe ich mir das Ding mal wieder rausgekramt und in Betrieb genommen.

    Zu meinem Erstaunen, ist der Softwarestand , den Radig auf der Webseite hat, immer noch der gleiche wie damals. In den Foren findet man auch nicht viel neues dazu.

    Um das investierte Geld (auch wenns nur ein Par 10 euro sind) will ich nun dann doch in ein brauchbares Gerät umwndeln.
    In diesem zusammenhang wollte mal so herumfragen, ob ich der einzige bin, der auf dieses totgeborene Kind eingestiegen ist oder ob es noch andere betroffene (vielleicht ein blödes Wort) gibt.

    also hier die Frage:
    Wer hat das gekauft oder nachgebaut ?
    http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/avr-dso


    und was macht ihr damit ? (ausser es in der ecke rumliegen zu haben)

    gruss
    Klaus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Moin,

    ich habe es mir nachgebaut... Allerings aus selbsterstellter Platine... Ich finde es auch leider enen Schuss in den Ofen... Liegt eigentlich seit der Fertigstellung in irgend ner Ecke...

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Woran liegts ?
    "Nur" an der Software ?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    hallo,
    schön, dass sich auf meine anfrage doch noch etwas regt.
    ich dachte schon, ich wäre der einzige.

    okay .. woran liegts ?
    .... da gibt es viel zu sagen:

    die software ist sehr mässig .. und für mich erschwerend in vb2008.
    das problem habe ich mitlerweile gelöst und auf vb6 umgestrickt.

    das zweite problem ist die atmel software , die in c geschrieben ist.
    auch das ist nicht mein playground.
    bin aber bald soweit, eine Bascom version vorstellen zu können.

    die hardware ist auch nicht besonders gelungen, da die messwerte sehr stark schwanken und die offsteinstellung eher glückssache ist.
    zudem ist es recht unglücklich, dass man hier ein externes netzteil mit +- 5 volt benötigt, was die ganze sache doch sehr absurd macht.

    ein anderes hardwaremanko ist der CPLD, der tatsächlich mit einem stromverbrauch von über 50mA glänzt. was für ne verschwendung.
    vielleicht kann ich damit den quartz heizen.

    nun.. ich habe eigentlich etwas gegn solche "ECKENDEKOS".
    deshalb habe ich halt mal angefangen die dinge zu ändern.

    angestrebte und zum teil schon fertiggestellte features:

    1. pc- software in vb6
    2. atmel software in Bascom und ggf. inline assembler
    3. autonome spannungsversorgung über USB
    4. dcdc wandler für galvanische trennung vom pc
    5. vernünftige offseteinstellung
    6. wahl des eingangsspannungsbereiches über software
    7. vernünftiges einganstiefpassfilter für den adc
    8. vernünftige verlegung von AGND damit die unteren 2 bit nicht mehr springen

    9. mal sehen, was sich noch anbietet.


    ich baue mir das wie beschrieben um, damit ich es am laptop, wenn uch immer nnoch als schätzeisen, frei benutzen kann.
    für genauere messungen , kann ich immer noch mein grosses oszi anwerfen.
    oft ist es aber so, dass ein multimeter nicht mehr recht praktisch ist, eine solche schätzkiste (also nicht schatzkiste) die lücke füllen könnte.

    soweit also mal meine gedanken.

    gruss klaus

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Das was du vor hast deckt eigentlich das USB AVR Lab schon fast ab. Ich plane aber auch noch eine größere Variante deswegen interessiert mich die Tehmatik so.

  6. #6
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    @christian_u

    als ich eben deinen nick gelesen hatte, dachte ich schon, dass da etwas klingelte bei mir. jetzt wird es klarer, wer du bist.
    ich werde mal berichten, was so rauskommt.

    gruss klaus

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    danke.

    mal noch was sinnloses schreib um diese komische "naricht darf nicht weniger als 15 zeichen enthalten regel zu umgehn."

  8. #8
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    hallo,

    anbei noch mal ein foto vom derzeitigen hardwarestand.
    auf der linken zusatzplatine wird es immer enger.
    auf der rechten seite gibt es immer platz, da die unwichtigen teile entfernt wurden.



    nur mal so als preview

    gruss klaus

  9. #9
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    Wenn man schon mal beim Ändern ist, die Offseteinstllung ist mit dem Elko am Ausgang des OPs eine ziehmliche Katastrophe. Kann gut sein das das schwingt. Ein so schneller OP und dann keine SMD Teile ist auch so eine Sache. Immerhin ist die Idee mit einem variablen Offset gar nicht so schlecht.

    Ich hatte mir auch schon überlegt etwas ähnliches aufzu bauen. Wäre wohl auch fast gleich ausgefallen. Die Galvanische Trennung ist sicher sehr sinnvoll. Wenn man die Versorgung vom USB machen will, sollte man auch gleich den USB-UART Wandler mit integrieren.

    Beim Stromverbrauch sollte man aber auch das RAM nicht vernachlässigen. Aber das kommt zum Glück nur wenn auch eine Messung läuft. Beim CPLD sollte es da auch mit einer Version für 3.3 V gehen, die sollte etwas sparsamer sein. Einge der SRAMs kommen mit den niedrigeren Pegeln klar und den µC könnte man auch auf 3.3 V laufen lassen. So schlimm sind aber 50 mA bei 5 V auch nicht. Ein 1 W DCDC wandler will schon mal eine Mindestlast von etwa 0.1 W oder 20 mA bei 5 V.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Nun besserwessi,
    danke für die hinweise.
    das mit dem USB usart wandler ist korrekt.
    da ich aber das fertige usb.usart nicht zu sehr maltretieren wollte, habe ich die rx/tx lines über HCPL7100 angekoppelt (die ware halt gerade da).

    die sache mit dem offset ist, so wie du es sagst, sehr schlecht gelöst.
    dies betrifft mich aber nicht mehr, da ich für meine schaltung sowieso eine rail2rail lösung benötige.
    ich habe also die gesamte eingangsstufe in der mache und verwende als signal-op nun einen AD8656.
    für den offset verwende ich derzeit einen TLC2262, da mir der AD-chip
    dafür viel zu schade wäre.
    ich tendiere da eher dazu, diue eingangsstufe über die AD8656 stufen laufen zu lassen.
    mit nem jeweiligen gain von etwa 3 komme ich dann auf eine gute eingangsempfindlichkeit.
    zudem .. und das überlege ich noch... könnte ich die beiden eingangs-gainstufen noch als sallen-key low pass ausführen.

    mal sehen, ob sich das bewährt.

    du siehst also, dass sich hier einiges im design ändern wird.

    im prinzip hätte ich mir das ganze radig-board sparen können, da eigentlich nix übrig bleibt.
    andererseits muss ich sagen, dass ich ohne diesen schrott, nie den anlass gesehen hätte, mich damit zu befassen.

    also geht alles positiv aus.

    und noch ergänzend:
    mein offset wird nicht über PWM gemacht, sondern über ein schlichtes poti.
    das scheint mir praktischer

    gruss klaus


    ps.:
    speziell an besserwessi:

    danke noch für die tipps bezüglich C-sprache.
    es hat mir nicht direkt weitergeholfen.
    allerdings hatte ich noch nen guten freund, der mir das etwas verständlicher nahebringen konnte.

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