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Thema: Microcontrollerboard für Getriebemotor

  1. #1

    Microcontrollerboard für Getriebemotor

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    Hallo,

    Suche ein Microcontrollerboard wie das RN-Control mit AVR Mega 32 Mikrocontroller mit dem ich einen Getriebemotor (Conrad: Getriebemotor 540, mit 11:1 Getriebe) ansteuern kann.

    bei rn-wissen.de habe ich gelesen, dass das Board nur mit 1 A belastbar ist, will den Motor aber mit bis zu 3 A ansteuern (bei 12 V).

    Am Board sollen auch Sensoren angeschlossen werden, kompakt sollte es auch sein (<100 mm Kantenmaße).

    Habt Ihr eine Idee? Kann ich das oben genannte Board nutzen, z.B. mit Hilfe weiterer Bauelemente?

    Danke im Voraus!!!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    man nehme sich einen atmega 32 einen Quarz mit berügungspillle (kermik kondensator) das zeug zum programiernen und ein oder zwei l298 die kann man parallel schalten eventurll noch bissel kühlblech dann kannst du max: 48V und 4 A mit einem l298 schalten

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Thomas$
    man nehme ...
    Bei so einer sauberen Aufbauanleitung - fällt mir eigentlich nix mehr ein. Doch, es fehlen die Freilaufdioden, ohne denen wird sich schnell irgendein Bauteil verabschieden. Vielleicht auch gleich mehrere.
    Zitat Zitat von Thomas$
    ... dann kannst du max: 48V und 4 A mit einem l298 schalten ...
    Hast Du diesen Parallelbetrieb schon erfolgreich getestet? Und die 48V? Woher stammen die? In meinem Datenblatt von STM stehen blos 46V! Na ja, ein bisschen daneben, was solls. Von wann ist Dein Datenblatt? Vielleicht ist meines ja auch blos veraltet!
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
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    Zitat Zitat von oberallgeier
    In meinem Datenblatt von STM stehen blos 46V!
    ihr habt beide Recht - ST sagt 46V, aber bei den absolute maximum Ratings 50V.


    Doch zurück zum Thema:

    Zitat Zitat von dc_1234
    Suche ein Microcontrollerboard wie das RN-Control mit AVR Mega 32 Mikrocontroller mit dem ich einen Getriebemotor (Conrad: Getriebemotor 540, mit 11:1 Getriebe) ansteuern kann.

    bei rn-wissen.de habe ich gelesen, dass das Board nur mit 1 A belastbar ist, will den Motor aber mit bis zu 3 A ansteuern (bei 12 V).
    Ich setze jetzt mal voraus, dass der Motor nicht nur in eine Richtung laufen soll und auch regelbar sein muss - richtig?

    Üblicherweise baut man sowas mit einer sog. H-Bridge auf- der L298 ist so etwas in integrierter Package, aber schafft laut Specs die 3A nur 100µsek lang - 2A würde aber OK sein (wenn der Kühlkörper gross genug ist!)
    Wenn du den Motor nur mit 1,5A statt 3A betreibst hat er weniger Kraft - ob Du die Kraft brauchst hängt von deiner anwendung ab

    wie du die Leistungsstufe(n) dann ansteuerst hängt auch davon ab, was du machen willst.

    im einfachsten Fall brauchst du 2 x N-Kanal MosFet, 2 P-Kanal MosFet (die MosFets haben die Freilaufdioden i.d.R. integriert), 1 x 74S08, einen Sense-Widerstand von 0,1Ohm (für die Stromregelung) und 4 Ports am µC: 1x PWM, 1x Analog in (Sense) und 2x digital out für die Richtungssteuerung.

    http://roko.ca/robotics/h-bridge-fundamentals/3 und
    http://www.cadvision.com/blanchas/hexfet/np-s.htm

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Laut daten blatt kann man ihn parallel schalten. ok 48V sind falsch aber bei pollin steht Max. 48 V-, 2 A. freilauf dioden sind nicht schlecht. ist bei mir aber bisher ohne auch gut gegangen logig und leistung sollte ja so oder so getrennt sein.

  6. #6
    was ich machen will:

    der Motor wickelt ein Seil auf, welches an einem Teil befestigt ist, welches gegen eine Feder arbeitend zum Motor hingezogen wird. Die Rückbewegung des Teils soll durch die Rückstellkraft der Feder bei gleichzeitiger Verringerung des Stroms im Motor garantiert werden.

    Der Abstand zwischen Motor und Teil wird gemessen (z.B. mit Ultraschallsensor) und soll über den Motorstrom geregelt werden, am Besten nur auf dem Microchip, also ohne angeschlossenen Laptop oder soetwas.

    Die 3 A brauche ich nur im Extremfall, meistens wird ein Strom von 1-2 A benötigt. Der Anlaufstrom des Motors laut Datenblatt besträgt 14 A, das kann man doch aber sicher begrenzen.

    Am liebsten wäre mir so eine all-in-one-Lösung wie dieses RN-Board, da ich leider gar keine Ahnung hab, wie ich Atmega32, Quarz mit Kondensator und die L928 zusammenschalten muss, von den Freilaufdioden mal ganz abgesehen.

    Wenn der l298 bei 48 V etwa 2 A verträgt, kann er dann bei 12 V Spannung mehr Strom vertragen?

  7. #7
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    83
    Zitat Zitat von dc_1234
    der Motor wickelt ein Seil auf, welches an einem Teil befestigt ist, welches gegen eine Feder arbeitend zum Motor hingezogen wird. Die Rückbewegung des Teils soll durch die Rückstellkraft der Feder bei gleichzeitiger Verringerung des Stroms im Motor garantiert werden.
    Das heisst, der Start des Motors erfolgt immer ohne hohe Belastung (gegen die schlaffe Feder).

    Zitat Zitat von dc_1234
    Der Abstand zwischen Motor und Teil wird gemessen (z.B. mit Ultraschallsensor) und soll über den Motorstrom geregelt werden, am Besten nur auf dem Microchip, also ohne angeschlossenen Laptop oder soetwas.
    Wenn du lange eine Position bei gespannter Feder halten willst wird der Motor ziemlich warm.

    Zitat Zitat von dc_1234
    Die 3 A brauche ich nur im Extremfall, meistens wird ein Strom von 1-2 A benötigt. Der Anlaufstrom des Motors laut Datenblatt besträgt 14 A, das kann man doch aber sicher begrenzen.
    den Anlaufstrom kannst du in den Griff bekommen, wenn du den start mit einer pwm-rampe weich machst.

    Zitat Zitat von dc_1234
    Am liebsten wäre mir so eine all-in-one-Lösung wie dieses RN-Board, da ich leider gar keine Ahnung hab, wie ich Atmega32, Quarz mit Kondensator und die L928 zusammenschalten muss, von den Freilaufdioden mal ganz abgesehen.
    das rn-board ist universell gedacht, wie ein schweizer taschenmesser - was du rausklappst und wie du es benutzt steht dir frei.

    du brauchst für einen DC-Motor 2 Steuerpins: 1x PWM und einmal digital out für die drehrichtung, an den beiden steuer-Pins dann eine geeignete Endstufe.

    sieh mal bei den fertigen projekten, da sind einige fertige endstufen dabei.

    von der steuerung brauchst du eher wenig, da tut's auch ein RN-Control mini

    Zitat Zitat von dc_1234
    Wenn der l298 bei 48 V etwa 2 A verträgt, kann er dann bei 12 V Spannung mehr Strom vertragen?
    definitiv: NEIN - ein paar ms lang 3A, aber dann ist Schluss.

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