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Thema: "normalen" PC mit Access Point ins WLAN?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    "normalen" PC mit Access Point ins WLAN?

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    Moin.

    Kurze Frage: Lässt sich ein "normaler" PC (kein Laptop) mit einem Access Point als "WLAN-Karte" in ein bestehendes WLAN einbinden?

    Problem: der PC steht auf dem Dachboden und soll dort (an ner Antenne hängend) Daten auswerten. Diese Daten sollen zu einem anderen PC im Keller per WLAN übertragen werden.
    WLAN selbst ist vorhanden. Eine WLAN-Karte für den PC gäbs auch.
    Problem nur: Das aktive WLAN hat WPA-Verschlüsselung, die Karte durch ihr Alter nur WEP.
    Ein Umstellen der Verschlüsselung des WLANs geht leider nicht.

    Die "Theorie" nun: Ein alter Access-Point soll per LAN-Kabel an den PC angeschlossen werden und somit als WLAN-Karte arbeiten.
    Haut das hin? (allgemein bzw. speziell mit D-Link DWL900AP+)
    WLAN-Access Point: Fritz.box 7170

    Ich kenn zwar schon den Bridge-Mode, aber da können die APs nur untereinander kommunizieren, ohne weitere WLAN-Geräte.

    Grund der Frage: Verlegen eines LAN-Kabels ist nicht möglich und die Anschaffung einer WLAN-Karte mit WPA soll vorerst noch rausgezögert werden (auch wenns nur 10 EUR bei E*ay wären).
    Einfach mal nehmen, was rumliegt.
    #ifndef MfG
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Ich würde Powerlan verwenden (Netzwerk über das Lichtnetz). Mit WLAN könnte es Empfangsprobleme geben. Habe auch Powerlan im Einsatz. Vom 1. Stock ins Erdgeschoss. Es geht sehr gut.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Beim Powerlan wär aber auch wieder die Sache, dass das alles erst angeschafft werden müsste (und dann wohl auch die WLAN-Karte preislich übersteigt)

    Rein vom Empfang her gibt es keine Probleme. Der normale AP hängt genau dazwischen. Also ein Laptop hat sowohl oben als auch unten perfekten Empfang.

    Ist es beim PowerLAN nicht auch so, dass dann beide Geräte an der gleichen Phase hängen müssen? Also Gerät 1 auf L2 und Gerät 2 auf L3 haut nicht hin?
    #ifndef MfG
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das ich genau die gleiche Phase erwischt habe glaube ich nicht. WEP und WPA Verschlüsselung kann man soweit ich weiß nicht verbinden, außer man nimmt generell WEP oder die Karte kann man mittels Update WPA fähig machen. Warum willst du den PC eigentlich als AP nehmen. Du kannst z.B. einen Ordner im NW freigeben, auf de der andere Rechner (im Keller) zugreift

  5. #5
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    Ich hatte schon mal Probleme mit einem D-Link DWL900AP+ zu einer Fritzbox zu verbinden. (WPA-TKIP Verschlüsselung) Eigentlich "kann" der D-Link DWL900AP+ das auch. Nur leider hat es dann praktisch nicht funktioniert. Deshalb wurde die Fritzbox dann eben auf WEP 128 bit umgestellt und es funktionierte dann. Vermutlich ist WPA in beiden Geräten unterschiedlich implementiert.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich würde Powerlan verwenden (Netzwerk über das Lichtnetz). Mit WLAN könnte es Empfangsprobleme geben. Habe auch Powerlan im Einsatz. Vom 1. Stock ins Erdgeschoss. Es geht sehr gut.
    Das ist ein bischen Glücksache. Beim mir funktioniert Powerlan zwar auch, die Übertragubgsrate ist aber eher bescheiden und wnn man irgendwo in der Naähe das falsche Gerät, z.B. billige schlecht entstörte Steckernetzteil in die Steckdose steckt, geht die Verbindung auch schon mal ganz in die Knie.

    Das ich genau die gleiche Phase erwischt habe glaube ich nicht.
    Die Chance das du das hast ist aber gar nicht so schlecht. Gibt ja nur 3 Phasen und die verteilen die Elektriker meist nicht kunterbunt im ganzen Haus. Du kannst mindestens schon mal davon ausgehen, das alles was an einer Sicherung hängt auch an derselben Phase hängt.

    WEP und WPA Verschlüsselung kann man soweit ich weiß nicht verbinden, außer man nimmt generell WEP oder die Karte kann man mittels Update WPA fähig machen.
    Das ist Jaecko offensichtlich bekannt (siehe oben).

    Ich kenn zwar schon den Bridge-Mode, aber da können die APs nur untereinander kommunizieren, ohne weitere WLAN-Geräte.
    Ich kann die ganzen Namen für die Modes vom Namen her nicht auseinanderhalten.
    Einmal gibt es die Möglichkeit zwei Accesspoints per LAN Kabel zu verbinden um die Reichweite des WLANs zu erhöhen. Das bringt dir gar nichts.
    Dann gibt es noch den Repeater-Mode, den kann ich z.B. bei meinen "einfachen" T-Com Router einschalten. Soweit ich weiss, sendet dabei ein AccessPoint aber nur alle Daten an den anderen weiter und baut selber keine Verbindung mehr zu anderen Geräten auf. (oder ist das der von dir genante Bridgemode?)
    Was du eigentlich benötigst ist WDS (Wireless Distribution Mode). Der wrd aber glaube ich nicht so häufig unterstützt, wenn solltest du ihn eigentlich irgendwo im Menü deines Routers finden.
    Was es auch gibt sind Router mit AccessPoints die Virtuelle WLans ähnlich wie VLans anbieten. Damit könntest du dann deinen alten Rechner über WEP in ein eigenes virtuelles WLAN einbinden, alle anderen bleiben über WPA im normalen WLAN. Aber wenn dein Router das unterstützt, hättest du das sicherlich schon bemerkt

    Einige Router kann man auch auf eine spezielle Linux Distribution (WRT) (http://de.wikipedia.org/wiki/DD-WRT) umrüsten. Damit kann man dann sehr vielseitig Funktionen, Features usw. nachrüsten.
    Dass ist dann aber eher ein eigenes Projekt als ne günstige Möglichkeit 10 Euro zu sparen

    Ich persönlich würde mich zum Kauf einer WLAN Karte durchringen

    Ich hatte schon mal Probleme mit einem D-Link DWL900AP+ zu einer Fritzbox zu verbinden. (WPA-TKIP Verschlüsselung) Eigentlich "kann" der D-Link DWL900AP+ das auch. Nur leider hat es dann praktisch nicht funktioniert. Deshalb wurde die Fritzbox dann eben auf WEP 128 bit umgestellt und es funktionierte dann. Vermutlich ist WPA in beiden Geräten unterschiedlich implementiert.
    Ich glaube eher, dass es nicht an der WPA-Implementierung liegt, sondern beide Access Points das wirklich als Feature (WDS) unterstützen müssen.

    Für den Verbindungsaufbau mit einem Accesspoint gibt es ja ein Protokoll und da dürfte der Teil für den Client anders aussehen als der für den Access Point selber. D.h. man muss dem Access Point schon irgendwie sagen können, dass er der Client bei der Verbindung mit einem anderen Access point sein soll.













    Warum willst du den PC eigentlich als AP nehmen. Du kannst z.B. einen Ordner im NW freigeben, auf de der andere Rechner (im Keller) zugreift

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Jaecko
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    Nene, der PC soll NICHT als Access Point arbeiten! Er soll mit Hilfe des AP als "Wireless Client" ins Netz eingebunden werden.

    Zum Begriff "Bridge"-Mode: Die beiden zu verbindenden Netzwerke erhalten jeweils einen Access-Point A und B. Wobei A jedoch nur Verbindungen zu/von B zulässt und andersrum. Andere WLAN-Geräte werden ignoriert. Es wird also eine Brücke zwischen A und B aufgebaut.

    Hab jetzt mal geschaut, obs für die alte Karte neue Treiber gibt. Und tatsächlich: Der Hersteller tut sogar was; WPA wird jetzt unterstützt.
    Aber: Es wird nur in 1 von ca. 20 Fällen mal überhaupt ein Netz gefunden.
    Und wenn ne Verbindung da ist, dann bricht die nach ein paar kB übertragenen Daten ab (obwohl der Empfang mehr als gut ist).

    Wird sich wirklich auf ne neue Karte rauslaufen; mal was richtiges und kein so Realtek-Käse.
    #ifndef MfG
    #define MfG

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