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Thema: Breadboard AVR-Modul Prototyp

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Breadboard AVR-Modul Prototyp

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    Hallo!

    Schwer zu sagen ob es jetzt nen fertiges Projekt ist oder nicht. Es funktioniert immerhin. Also es geht um folgendes:



    Es handelt sich um ein Atmega8-Modul, welches speziell für den Einsatz auf einem Steckbrett konzipiert wurde. Dabei habe ich versucht, das Ganze möglichst minimalistisch zu halten. Kein externer Takt, kein "überflüssiger" Schnickschnack, nur Controller, Resettaster und Programmierschittstelle. Das Modul verfügt über einen Stromanschluss, wird aber eigentlich aus dem Programmieradapter gepowert. Will man jedoch mehrere Module benutzen, braucht man natürlich entweder für jedes einen Programmieradapter oder ne eigene Spannungsversorgung. Die lässt sich per Pinheader auch leicht in die Stromschienen des Steckbretts stöpseln. Ich plane noch weitere Steckmodule beispielsweise mit Status-LEDs, für RS232->USB-Transfer, ein Verstärkermodul (8-Kanal mit Transistorarray), usw. Ziel ist es, Ordnung auf dem Steckbrett zu haben und auch Anwendungen mit mehreren Controllern schnell und übersichtlich Prototypen zu können, ohne aufwändige größere Prototyping-Boards zu benutzen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Noch ein paar Verbesserungsvorschläge: Man sollte wenigstens einmal auch die Masse mit aufs Steckbrett runterführen. Auch VCC wäre sinnvoll auf dem Steckbrett. So wie es aussieht sind das AGND und AVCC nicht angeschlossen und auch kein zweiter Entstörkondensator drauf. Mit dem MEga8 mag das nochgehen, auch wenns nicht dem Datenbaltt entspricht. Beim Mega88 sollte das aber schon Probleme geben. Ich würde den µC lieber in einen Sockel stecken, falls man doch mal Wechseln will, und sei es nur auf einen Mega168. Es ist fraglich ob die Platinen nach einem Auslöten noch zu gebrauchen ist.

    So richtig sinn macht so ein Modul eigentlich gerade wenn da der Quarz drauf ist, denn geht nicht gut auf dem Steckbrett.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Re: Breadboard AVR-Modul Prototyp

    Zitat Zitat von Goblin
    ... ein Atmega8-Modul, welches speziell für den Einsatz auf einem Steckbrett konzipiert ...
    Worin liegt denn der Pfiff? Oder Vorteil?

    Ich mache ähnliche Aufbauten mit dem Controller direkt im Steckbrett. Das läuft bei mir mit m168/20MHz störungsfrei. Meine Entstörung/Bequarzung etc. scheint gut zu sein. Zum Flashen habe ich mir einen steckbrettfähigen ISP-10-Stecker gelötet; der ist nämlich im Unterschied zum Controller nicht direkt steckbar. Also eher genau andersrum wie Du. Dabei könnte man/ich auch mehrere Controller auf einem Brett aufbauen.

    ................

    Zitat Zitat von Goblin
    ... Kein externer Takt, kein "überflüssiger" Schnickschnack, nur Controller, Resettaster und Programmierschittstelle ...
    Small is beautiful - sicher - aber auch bei Deiner Lösung? Was siehst Du besser als diese Steckbrettmontage. Und welcher Programmieradapter liefert Dir so viel Saft, dass Du einen Aufbau ausreichend versorgen kannst, wenn der über vier, fünf Bauteile hinausgeht ? ? ? ?
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Okay, dann will ich da mal drauf eingehen. Die Verbesserungsvorschläge vom Wessi werde ich vermutlich größtenteils in der neuen Version umsetzen. GND geht ja schon per Versorgungsspannungs-Stecker aufs Steckbrett. Nen Quarz wäre sicher schön, würde das Board aber schon wieder vergrößern. Ich werd mal schauen wie das Layout aussehen würde wenn ich nen SMD-Quarz verwende. Was die Analog-Ports angeht: Da hab ich mich ehrlich gesagt noch nie mit beschäftigt, weil ich sie noch nie gebraucht habe. Aber ich geb dir recht, wenn man ein Allround-Modul haben will sollte das dabei sein. Und was den Sockel angeht: Ich hatte einfach keinen da. Und wenn ich es schaffe, nen Atmega8 zum Rauchen zu bringen, hab ich's verdient, ihn auszulöten ^^ (Was mit einer ordentlichen Lötstation mit Saugpumpe ein Klacks ist).

    Den Vorteil dieses Moduls sehe ich darin, dass man beispielsweise beim "umräumen" des Steckbretts nur das Modul umsetzen muss. Wenn man alles direkt auf dem Steckbrett baut, muss man Controller, Takt, ISP, Kondensatoren, Pullup, Reset, alle einzeln umziehen. Außerdem bin ich mir bei der Platine immer sicher, dass alle Verbindungen gut sind und kann so schonmal eine Fehlerquelle ausschließen.

    Achso, und vllt nochmal um das klarzustellen: Ich will das Teil hier nicht als Weltneuheit, Heiligen Gral oder Sinn des Lebens anpreisen, ich wollt euch einfach zeigen: So hab ich's gemacht, und wer es mag kann's genauso machen. Es muss sich auch bei mir erst bewähren. Hab das Teil gerad mal seit vorgestern.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Den Quarz würde ich nicht als SMD wählen, sondern eher schon Steckbar. Das geht mit Pins von Präzisions IC Fassungen.

    Wenn schon SMD, dann für die Entkoppelkondensatoren und die Kondensatoren für den Quarz. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, will man es gar nicht mehr anders.

    Die Anschlüsse AGND und AVCC sind nicht nur für den AD wandler. Beim MEga8 sind die soweit ich weiss intern verbunden mit GND VCC, aber das ist mehr ein BUG. Bei den neuerem Mega88 und Co. geht ohne verbindung an AGND und AVCC kaum etwas: der Brownoutdetektor spricht zu früh an und bei etwas Last an dem falschen Port kann der µC auch mal kaputt gehen (Latchup). Die Pins zu belegen sind also ein absolutes muss, wichtiger als der Pullup am Reset Pin.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Oh, interessant. Ich hab bisher nur mit dem Mega8 und Tinys gearbeitet. SMD-Kondensatoren sind ne gute Idee. Ich hab ja seitlich nicht viel Platz, wenn ich die Platine so schlank halten will.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Goblin
    ... SMD-Kondensatoren sind ne gute Idee. ... seitlich nicht viel Platz ... Platine so schlank halten ...
    Genau. Guck Dir mal an, wie sparsam man das ausführen kann. Schau Dir mal dieses Bild an und dieses. ALLE erforderlichen Kondensatoren für Quarz, Vcc-GND-Puffer, Spule für AVcc (der Kondensator ist aber TTH in blau zu sehen *ggg*) und etliche andere Widerstände und Kondensatoren für die restliche Schaltung ist auf der Lötseite untergerbracht. Die kleine rot-grüne "Ampel" am I²C-Stecker ist für Tests - diese LEDs werden von Fall zu Fall, eben fast ausschliesslich bei Tests, angezündet. Bis auf die grüne, die rattert auf jeden Fall mit 10 Hz für zwei Sekunden unmittelbar nach jedem Reset los - daran erkenne ich, dass ein Reset ausgelöst wurde - passiert ja auch mal zwischendrin und mann wundert sich. Und Alles recht platzsparend.
    Ciao sagt der JoeamBerg

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