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Thema: Cocktail-Automat mit PC-Steuerung

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Cocktail-Automat mit PC-Steuerung

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    Hallo zusammen,
    Letzten Sommer bin ich auf den Geschmack von Cocktails gekommen.
    Seit dem bin ich auch auf der Suche nach einem geeigneten Programm, welches Rezepte verwaltet, die Hausbar verwaltet, mixbare Rezepte anzeigt etc.

    Ich habe auch genau ein Programm gefunden was diese Anforderungen erfüllt. Funktioniert leider nur auf WinXP und niedriger.

    Vor ein paar Wochen habe ich desshalb begonnen, in C# ein solches Programm selbst zu schreiben. Als Datenbank läuft ein MySQL-Server.

    Das Programm geht mittlerweile der ersten final-Version entgegen.
    Folgendes ist mit dem Programm bis jetzt möglich:
    • Rezepte anzeigen, bearbeiten, eingeben
    • Eigene Hausbar einrichten
    • Rezepte anzeigen, die mit den, in der Hausbar vorhanden, Zutaten machbar sind
    • Suchen nach bestimmten Zutaten (mit/ohne), Alkoholgehalt, Kategorie und Geschmack
    • DB Ex/Import
    • Zutaten/Deko/Geschmacksrichtungen/Kategorien bearbeiten


    So. Nun hatte ich eben diese Ideen mit dem automatischen abfüllen.
    Warum erst jetzt, weis ich auch nicht, in der Ausbildung ständig mit Computergesteuerten Misch und Dosieranlagen zu tun (aber im Beton-Bereich ).

    Konkrete Vorstellungen zum Dosieren habe ich noch nicht. Hab mal, hier und im Rest des Internets, gesucht, und einige Ideen gefunden. Folgende 3 Möglichkeiten würden bis jetzt in Frage kommen:

    Möglichkeit 1:
    Flaschen werden über Kopf auf Dosierern o.ä. montieren. Die Dosiermechanik entfernen, stattdessen ein Schlauch als Auslass, gesteuert über ein Magnetventil. Die Dosierer deswegen, weil sie recht universal sind, und auf viele Flaschen passen. Kann aber auch anderst geregelt werden. Dosiert wird per Zeitdosierung, über Magnetventile. Habe dazu z.b. diese Gefunden: 4-fach Magnetventil 3/4" AG auf 10mm NC 30€
    Wobei es min. 2 davon sein sollten, um nicht ständig Flaschen wechseln zu müssen.
    • +Wenig Mechanik
    • +Einfacher Aufbau
    • -teure Ventile
    • Zeitdosierung
    • werden 0,2 Bar aufgebaut?

    Dies war meine Idee von Anfang an, und überzeugt mich noch am meisten.

    Möglichkeit 2:
    Flaschen stehen, Inhalt wird über Schläuche ausgesaugt.
    Beispiel: http://www.cocktail-o-mat.de/
    • Pumpen benötigt
    • Welche Pumpen-Art?
    • Lebensmittelverträglichkeit(Öl etc)?
    • Welche genauigkeit wird erreicht?


    Möglichkeit 3:
    Per Druckluft die Flaschen "auspressen".
    Hab ich hier im Forum gesehn: Automatische Cocktailbar im Eigenbau
    • dopplete anzahl an Schläuchen benötigt
    • Reinigung einfach Realisierbar
    • Kompressor benötigt (10€ ebay)
    • teure Ventile
    • Dichtung der Ventile? (Wurde im obigen Theard angesprochen)


    Das wären meine jetztigen Möglichkeiten. Ich bin wie gesagt noch für Nr 1.

    ########################################
    PC-Steuerung
    Folgendes soll der PC zur Dosiersteuerung beitragen:
    • Füllstände berechnen
    • optische Füllstandanzeige
    • Anzahl der Flaschen soll beliebeig erweiterbar sein
    • ideale Zutatenzusammenstellung anzeigen


    Microcontroller
    Für den Microcontroller habe ich mir folgendes gedacht:
    • ATMega 8,C-Programierung
    • Steuerung der Ventile über Relaiskarte
    • Signal über COM-Port (z.b. Dosiere Flasche 3 10sek)
    • Eventuell Sensoren:
    • Durchfluss(Flasche leer?)
    • Lichtschranke (Glas/Shaker untergestellt?)



    Extras
    (erstmal unwichtige dinge )
    • Durchlaufkühler mit Peltier
    • Eiswürfelfach (Peltierkühlung, Anzahl per lichtschranke zählen,Crusher?!?)
    • Glas/Shaker kühlen



    Harware-Teile
    hab mit mal diverse Hardware rausgesucht:
    (im Zusammenhang mit Version 1)


    So. Erstmal genug von mir^^
    Was haltet ihr davon?
    Ist Version 1 wirklich am besten?
    Habe ich große Vor/Nachteile übersehen?
    Ist das Netzteil geeignet für 2 der 4-fach Ventile?
    Andere Meinungen?

    Gruß

  2. #2
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    Erst mal geile Idee, da wirst du richtig der "Burner" sein... Aber auch ebensoviele Schnapsleichen wirst du bei dir dann rumliegen haben...

    Jetzt mal zur Sache: Beim Durchlesen hat mir die Magnetventil-Variante gut gefallen. Aber sind die Lebensmitteltauglich? Ich weiß ja nicht, ob Wodka mit Öl so gut schmeckt? (Oder habe ich jetzt den neusten Trend-Cocktail erfunden?). Scherz bei Seite.
    Der Vorteil bei den Pumpen ist halt, dass du ganz klar immer die gleiche Durchflussmenge hast, deshalb wird dies die praktikabelste Lösung sein. Da musst du mal nach Lebensmittelpumpen suchen.
    Von der Kompressorvariante würde ich persönlich meine Finger weg lassen, da Kompressoren die luft meistens Ölen...

    Das mit der Kühlung gefällt mir auch gut.

    Vom Schalten per Relais würde ich dir abraten. Ein Relais ist nicht mehr Zeitgemäs, verbraucht viel Strom und ist unnötig groß. Nimm doch MOS-FETs.
    Wenn du wenig leistung brauchst, kannst du auch Bipolar-Transistoren nehmen.

    Durchflusssensoren sind mir persönlich jetzt nicht so bekannt; ich würde das viel mehr dem Rechner überlassen, dass der dir über Integration ausrechnet, ob du noch was in der Flasche hast. (So wie es bei Tintenstrahldruckern ist)...

    Mal eine ganz andere Frage: Bei vielen Cocktails muss man ja auch noch Schütteln, und eventuell feste Zutaten zugeben (z.B. Zucker). Wie willst du das lösen?

  3. #3
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    Ich denke ich werd den Shop bezüglich der Lebensmitteltauglich der Ventile anschreiben. Dort gibts auch Trinkwasser-Ventile, allerdings einiges teuer (40€/1stk).

    Kennt jmd einen guten Shop für lebensmittelpumpen?
    bzw nach welchen begriffen kann ich da noch suchen?

    hab auf anhieb das hier gefunden: http://www.watson-marlow.de/wm-de/p-oem100-d.htm# wobei 100ml/min etwas wenig ist
    alles andere war viel zu überdimensioniert.

    Bis jetzt hab ich mir zum Schütteln noch nichts überlegt, denke das wird dann manuell durchgeführt.

    Zucker könnte man ja auch über zeit dosieren, man bräuchte nur eine geeignete Mechanik. Da hab ich mir aber noch keine Gedanken gemacht.

  4. #4
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    die Idee gefällt mir echt gut, darf zwar aufgrund meines Alters noch keine Cocktails trinken, aber sowas hört sich echt interessant an

    Ich würd auch Variante 1 nehmen, da sie wohl am besten umzusetzen ist...

    Vll kannst du das schütteln ja bei manchen Cocktails durch ne Rührmechanik ersetzen, schmeckt vll nich so gut, aber is fürn Anfang besser, als ganix

  5. #5
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    Die Idee hört sich gut an, auch die PC-Steuerung finde ich interessant.

    Aber wieso willst du Variante 1 mit Dosierern machen? Du könntest ja einfach ein Schlauch in jeden Flaschendeckel stecken und dann die Flasche umdrehen.

    Mit der Dosierung wirds da aber schwierig, denn bei voller Flasche fliesst pro Zeit mehr durch als bei leerer Flasche, aber das liesse sich bestimmt auch irgendwie berechnen.

    Edit:
    Bei einem ATmega8 könnte es evtl. mit den Pins knapp werden, wenn du das Ganze erweiterbar gestalten willst.

  6. #6
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    Eine sehr gute Idee. Ich muss meine Cocktails immer per Hand mixen.
    Als das mit dem herrauspressen hat mich auf eie Idee gebracht. Und zwar wie wäre es wenn du deine Flaschen(Wodka, etc.) Falsch herrum in eine Fassung stellt und diese mit Schläuchen zu einem Ventil(ähnlich wie bei einem Gartenschlauch). Durch die Fliegkraft benötigst du keine Pumpen, etc. Ich würde als Steuereinheit keinen PC nehmen. Ich würde einen ATmega 8 oder 32 nehmen und ein Toutchscreen-Bildschirm anschließen, mit dem du deine Rezepte ändern und wählen kannst.

    Auf das Controllerboard Arduino(ich weiß nicht, ob du das kennst) kannst du ein Touchscreen Display anschließen. Gibts bei ebay für ca.30-40 Euro.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

    MFG Flexxx



    PS:@CPU_Heizer:
    Wenn man Seperate Flaschen nimmt und oben(in diesem Fall unten) ein Loch macht, kann immer Sauerstoff dazu kommen und es enteht kein Vakuum, dass die Fließgeschwindigkeit beeinträchtigt.

  7. #7
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    @CPU_Heizer: Bei den dosierern hätte ich gleich noch eine Halterung dabei. Hm ja, das mit dem Druck in der Flasche stimmt.... Ich muss morgen mal nach geeigneten pumpen suchen.
    Jenachdem wieviel "Extras" es gibt, wird der 8er wirklich eng.

    @MF6265 es gibt auch genug alkoholfreie Cocktails

    Brauch ich dann einen Quarz wenn ich über RS232 übertragen will?
    Ist die überhaupt dazu geeignet? Gibt's alternativen?
    Hab damit noch garkeine Erfahrung.

  8. #8
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    das mit den alkoholfreien Cocktails is mir ers nachdem ich auf Senden geklickt hatte eingefallen und ich hatte kb auf edit

    Und ich denk auch, dass die Fließgeschwindigkeit nich vom Füllstand beeinträchtigt wird, wenn immer genügend Luft nachströmen kann.

  9. #9
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    Viele sagen, man braucht für RS232 unbedingt ein Quarz, aber ich hab noch selten einen verwendet und das hat bis jetzt immer funktioniert.
    Aber mit Quarz ist die Übertragung (vorallem bei hohen Baudraten) bestimmt viel sicherer.

    Ich denke für einfache Kommandos wie du sie senden willst ist RS232 durchaus ausreichend.

    @Flexxx
    An das Vakuum habe ich noch gar nicht gedacht... aber auch mit Sauerstoffzufuhr ist der Druck höher wenn die Flasche voll ist (durch das Gewicht der Flüssigkeit).
    Aber vielleicht macht das auch fast nichts aus, da Flüssigkeiten nur sehr schwer komprimierbar sind. Das müsste man mal mit einer einfachen PET-Flasche + Wasser ausprobieren.

  10. #10
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    Nur mal so nebenbei. Was bringt ein Quarz eigentlich??? Ich benutze einen ISP Programmer und da ist auch ein Quarz eingebaut.

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