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Thema: Spannungsbegrenzung am Kondensator

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Spannungsbegrenzung am Kondensator

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    Hallo liebe Gemeinde,

    ich möchte, das ein Kondensator automatisch auf ein bestimmtes Spannungsniveau entladen wird. Wie erreiche ich dies? Möglich wäre ein Spannungsbereich von 10-12V. Schliesse ich zwei Zenerdioden 5,1V in Serie mit einem Widerstand parallel zum Kondensator an, entlädt sich dieser auf unter 7V *kopfkratz*
    Jemand nen Tipp für mich?

    Danke und Gruß MeckPommER
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo MeckPommER!

    Wenn eine Diode sehr lange am Kondensator hängt, sinkt der Stom mit der Zeit und der "Arbeitspunkt" der Diode wandert auf der Kennlinie I = F ( U ) bis zu von dir gemessener Spannung. Die Zenerspannung ist eben für Durchflußstrom 5 mA angegeben, aber die Diode leitet noch sinkenden Strom bis zu niedrigerer Spannung.

    Für genaue Erkennung einer Spannung werden meistens Komparatoren (IC, z.B. LM311) mit bestimmter Referenzspannung verwendet.

    MfG
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hall PICture,

    danke für deine Erklärung. Wäre es eine Lösung, den Kondensator über eine normale oder Schottky-Diode (ein Typ mit gerinstem Strom in Sperrichtung, müßte ich mal in meiner Sammlung nachgucken) "hinter" die Zenerdioden zu schalten, damit sich der Kondensator nicht so schnell wieder über die Zenerdioden entladen kann?
    Falls der Ladestrom für den Kondensator bzw. die davorsitzenden Zenerdioden zu gering ist, könnte man die Zenerdioden ja experimentell so anpassen, das die Spannung stimmt ... *nachdenk* ... nee, auch nicht gut, da die Ladeströme arg schwanken können.

    Oder nen extra Spannungsregler vor den Kondensator? Hmm ...

    ... eine Referenzspannung habe ich leider nicht im System. Manchmal entpuppen sich die simpelsten Sachen, als doch nicht so einfach wie erhofft
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Als Referenzspannung kann man jede schon vorhandene stabile Spannung (z.B. +5 V) nehmen, oder einen kleinen Spannungsregler dazu verwenden (z.B. TL431, 78L02, 78L05, usw.).

    Der Komparator steuert dann einen seriell mit dem Kondensator verundenen Transistor (z.B. MOSFET), der den Kondensator von der übrigen Schaltung trennt.

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Wenn die Genauigkeit nicht sehr groß sein muß, dann geht das mit der extra Diode und extra Strom für die Zenerdiode. Man muß nur bedenken, dass die Durchlaßspannung der Diode vom Strom abhängt. Die Spannung im Kondensator wird also erstmal realtiv schnell bis etwa Zenerspannung+0.6 V abfallen und danach zumehmend langsamer bis etwa Zenerspannung+0.2 V.

    Bei dem externen Komperator müßte man dann aber auch auf einen kleinen Leckstrom (Bias) achten, vor allem bei eienm kleinen Kondensator. Der LM311 ist da kaum besser als die Lösung mit Zenerdioden.

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