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Thema: ATmega8L mit 16mHz?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Bammel
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    ATmega8L mit 16mHz?

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    Hallo alles zusammen,

    ich habe hier einen ATmega8L der zurzeit mit 3,6... mHz läuft. 8mHz gehen natürlich auch. nun habe ich gelesen das der ATmega8 (ohne L) 16mHz kann. geht das bei der L variante auch? betreiben tue ich den µC mit 5Volt.

    Danke & Gruß Bammel

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hi Bammel,

    in den ATMEL-docs finde ich aktuell nur den ATmega8A (doc 8159BS–AVR–05/09) der für 2.7 - 5.5V for ATmega8A und für 0 - 16 MHz for ATmega8A spezifiziert ist. In meinen "alten" docs habe ich das 2486T–AVR–05/08 für den ATmega8/8L mit folgender Spezifikation:
    • Operating Voltages
    – 2.7 - 5.5V (ATmega8L)
    – 4.5 - 5.5V (ATmega
    • Speed Grades
    – 0 - 8 MHz (ATmega8L)
    – 0 - 16 MHz (ATmega
    Demnach würdest Du den 8L mit 16 MHz ziemlich satt übertakten. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich mit dem 8L keine eigene Erfahrung habe - ausser in meinem asuro, da läuft er brav mit 8 MHz *ggggg*.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Bammel
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    dank dir. die infos hatte ich auch schon dachte nur das es vllt trotzdem ginge. ich hatte ihn kurzzeitig mit 16mHz laufen um schnell nen code zu prüfen.. dies war aber nur ca 10sec. da ich den µC nicht brutzeln wollte.

  4. #4
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    Es wird mit 99%iger Warscheinlichkeit gehn. Atmel garantiert es dir halt nicht.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Kaputtgehn wird er wohl nicht, aber er könnte sich halt verrechnen. In dieser Größenordnung ist das Übertakten da nicht so kritisch wie beim PC.
    Die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht, dass du mehr als 8MHz hinbekommst. Grund: der Unterschied zwischen dem "normalen" Mega8 und dem Mega8L liegt nur im Test nach der Herstellung. Die L werden geprüft, ob sie bei 2,7V bis 5V mit bis zu 8MHz laufen, die anderen, ob sie bei 5V mit 16MHz laufen. Erst dann wird entschieden, wer das L aufs Gehäuse bekommt und wer nicht. Und wenn man nen guten Chip erwischt hat, fällt er in beide Bereiche. Dann kommt es nur noch auf den aktuellen bedarf an, wie er gelabelt wird. Daher kann man oft die normalen mit weniger Spannung oder die L mit ner höheren Frequenz betreiben, wenn es grade nicht anders geht. Das sollte man aber nur bei Hobbyprojekten machen, wo die Zuverlässigkeit nicht so wichtig ist. Verkaufen würde ich sowas nie!

    Edit: hab mal den umgekehrten Fall getestet: normaler Mega8, 4MHz, und dann am STK500 die Spannung langsam runtergedreht. Bis 1,9V funktioniert er noch einwandfrei, dann fängt er an zu spinnen und bei 1,6V sagt er gar nichts mehr.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Eigentlich sind die Mega8 nichts anderes als die diejenigen, die den Test bis zu einer Spannung von 2,7V nicht geschaft haben. Deswegen sind die auch billiger, wenn auch baugleich.
    Die Spec ist da uneindeutig, weil sie über den gesamten Spannungsbereich definiert. In späteren Datenblättern findet man dann auch Unterscheidungen der Taktraten bei unterschiedlichen Spannungen.
    Das sollte also funktionieren.
    Gruß

    Oh, da war wohl einer schneller...

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Bammel
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    ja cooler sache!

    und schonwieder bin ihc schlauer... finde die thematik auch sehr spannend wie das mit dem testen und labeln gemacht wird.

    das ganze ist im hobby bereich udn auch erstmal nur um einige dinge zu testen. plane nen hexa. (ist so nen traum von mir soeinen einmla zu abuen und da ihc ja noch jung bin werde ihc das iwann amchen muss mich halt noch in viel einarbeiten. (3D CAD, platinen entwerfen + ätzen) und das kommt nun allen nach und nach.

    also nochaml dank für die sehr hilfreichen infos

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ja, bei der Halbleiterherstellung steckt schon nen ziemlicher Testaufwand dahinter. Die Ausschussqoute liegt im zweistelligen Prozentbereich, daher muss jeder Chip vor der Auslieferung geprüft werden. Der erste Test findet meist schon statt, wenn die ICs noch alle auf dem Wafer sitzen. Dann werden die kaputten erst gar nicht ins Gehäuse eingebaut.

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