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Thema: Knstliches Tier ohne C mglich ?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Knstliches Tier ohne C mglich ?

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    Hallo!

    Seit meiner Kindheit habe ich mir immer gewnscht ein knstiches Tier (Schildkrte?) zu bauen. Es sollte ein Spielzeug, etwas nnliches wie "Tamagotschi" sein. Erst jetzt habe ich Zeit es zu verwirklichen. Es solte sehr einfach ohne C gebaut werden.

    Als Fahrgestell denke ich an 3-Rad mit 2 miniaturen Gleichstrommotoren. Das vordere Rad, das sich nur in einer Richtung dreht, wird durch zweiten Motor mit Schneckengetriebe, der sich ebenfalls nur in einer Richtung dreht, eingestellt.

    Es wird durch unentprellter Kontakt auf dem angetriebenem Rad ein Zufallgenerator erzeugt, die dem Motor, der das vodere Rad dreht, eine Richtung und Zeit der Bewegung vorgibt. Es wird eine Kodierscheibe mit 8 bzw. 16 Stelungen verwendet. Als Hindernisserkennung mchte ich erhhter Strom des Antriebsmotors nutzen.

    Ich mchte nur zwei optische Sensoren (Fotowiderstnde?) verwenden, die zum verfolgen von Lichtquelle bzw. Linie, je nach Stellung des Kopfes benutzt werden knnen. Wenn die Akkuspannung den Grenzwert erreicht, sollte das Tier pipsen und damit Akkuwechsel verlangen.

    So stelle ich mir das grob vor und bedanke mich im voraus fr Eure Meinungen dazu.

    MfG

  2. #2
    Super-Moderator Robotik Visionr Avatar von PicNick
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    Ist offenbar so ein Beam-Roboter. An sich erstaunlich, wie sowas Simples funktioniert.
    Du kennst unseren Wiki-Artikel ?
    http://www.rn-wissen.de/index.php/Beam#BEAM-Kategorien
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, mu wissen, er glaubt.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Ehrlich gesagt nicht, vielen Dank fr den Link, werde ich es gleich lesen.

    Das ohne C ist nur mit Teilenhaufen (SMD) realisierbar, deswegen wird wahrscheinlich doch ein PIC mit ADC und PWM eingesetzt. Ich bin aber selber gespannt, wie weit ich ohne C komme...

    Weil die Mechanik immer meine schwche war und bleibt, muss ich eine Kunststoffschildkrte o.. im Spielwarengeschft kaufen um wenigstens esthetisches "Gehuse" fur die "Innereien" auf Lochrasterplatinen zu haben...

    MfG
    MfG (Mit feinem Grbeln) Wir untersttzen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht fr dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weit wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht wei. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionr Avatar von oberallgeier
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    Hi PICture,

    so so, dann bewegst Du Dich auch in minimalistische Richtungen. Kennst Du dieses Oevre? Auch der zugehrige Thread ist nett zu lesen.

    ................

    Das finde ich wirklich toll. Der Schaltplan stammt von hier. Dabei denke ich nicht, dass Du das kopieren wirst, aber es ist hbsch anzusehen. Deine Zufallslenkung fehlt halt . . . .

    Viel Erfolg - und ich bin gespannt auf Deine Lsung
    Ciao sagt der JoeamBerg

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hi oberallgeier!

    Danke fr deine positive und hoffnungsvolle Meinung. Ich mchte (wie auch immer) mit einem Gehuse anfangen, aber die Maus sieht fr mein Vorhaben zu klein. Ich wrde zuerst mit dem Antrieb und Verbindungen anfangen und der "Hirn" ewentuellel als anstekbares Modul bauen, das evtl. spter wenn es ohne C nicht mehr geht, problemlos auf ein Modul mit C ausgetauscht werden kann.

    MfG

  6. #6
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    Hi PICTure,

    ich finde deine auch sehr interessant, vor allem die letzte Idee grade: Gehirn zum aufstecken.

    Du kannst ja einfahc alle wichtigen Portleitungen, zum ansteuern der Motoren entweder an einen Mikrocontroller koppeln, oder du setzt einen Dummy ein, der nur aus Drahtbrcken die analoge Logik weiterreicht.

    Das stell ich mir ehrlich wirklcih toll vor. Zum umschalten zwischen Instikt und Nachdenken...

    Da muss ich auch mal weiter drber nachdenken!
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hi Andun!

    Es ist nicht so einfach, wie du denkst. Der "Hirn" ohne C wird nicht so einfach, wie nur ein paar Drahtbrcken.

    Der "Hirn" muss auch hardwaremssig realisiertes logisches "Programm" z.B. in EEPROM beinhalten, weil der bergang aus aktuellem zum nchstem Zustand des autonomen Automates entsprechend der Auswertug von Sensordaten erfolgt.

    Der C ermglichst nur Reduzierung der dafr ntigen Bauteilen und dessen Verbindungen, da die meisten Logikbausteine z.B. Zhler, Komparatoren usw. im C virtuell realisiert werden knnen.

    Wahrscheinlich werde ich das spter mit C machen mssen, weil ich nicht mehr, wie frher, hunderte von Verbindungen durch fdeln fehlerfrei realisieren kann.

    MfG

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Moin

    Ja, das seh ich auch so, wie du. Mein Gedanke war ein anderer:

    Du hast entweder zwei Mglichkeiten, so wie ich das sehe:

    1. a) Du baust deine komplete analoge Schaltung auf und fhrst am "Ende" alle Leitungen, die einen Steuerungsbefehl geben, parallel ber die Platine und trennst diese einmal quer dazu auf, indem du dort einen Sockel plazierst.
    Fr die Instiktsteuerung msstest du hier dann nur einen "Brckenchip" einsetzten. Der also lediglich aus Drahtbrcken besteht.

    b) Die wirklich Intelligenz im Mikrocontroller kannst du nun auch (natrlich ber einen Adapter auf einer kleinen extra Platine) in diese Sockel stecken.
    Von der einen Seite, wo die analogen Signale anliegen, kannst du deine Werte einlesen und auf der anderen Seite leitest du in den Sockel nun deinen intelligent berprften, bzw. bearbeiteten Befehle ein.
    Bei dieser Variante hast du evtl die Schwierigkeit, dass der Controller mit den analog gewandelten Signalen nicht mehr so viel anfangen kann. Vielleicht musst du fr die Messwerte extra Pins im Sockel vorsehen, die du im analogen Modus dann nicht berbrcken musst, sondern einfach ignorierst.

    2. Mglichkeit:
    Du baust komplett auf einem Sockelkonzept auf und steckst auch die analoge Logik auf. Das Prinzip eine Seite Eingnge - andere Seite Ausgnge, sollte sich hier auch ganz gut anwenden lassen.

    Auf jeden Fall viel Spa dabei!

    mfg
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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Hallo PICture!

    Wenn Dich die Idee fasziniert, relativ komplexes Verhalten auf Grundlage mglichst einfacher Konstruktionsprinzipien zu realisieren, kann ich Dir als Lektre "Vehicles: Experiments in Synthetic Psychology" von Braitenberg empfehlen (gab es auch mal auf deutsch). Es enthlt zwar keine all zu konkreten "Bauanleitungen", ist aber sehr inspirierend, denn Braitenberg versucht darin herauszuarbeiten, wie weit man mit dem von Dir angedeuteten Ansatz kommen kann.

    Zum Schlagwort "BEAM-Robotics": ich habe vor kurzem ein Wiki zu dazu gefunden (http://www.beam-wiki.org/wiki/Main_Page). Habe mir bisher nur einige Sachen angesehen, die waren aber durchweg interessant...

    Gru,
    Malte

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo malthy!

    Danke fr deine Meinung und der Link. Ich habe schon ber BEAM-Roboter gegoogelt und einiges darber gelesen, Suche aber keine fertige Bauanleitung. Ich habe den Tread geffnet nur um ber "Spielzegroboter" zu diskutieren. Ich werde sowieso von Null anfangen, aber mglicheweise htte jemand noch eine gute Idee bzw. findet etwas sinnlos bevor ich mit dem Bau anfange.

    Mein Vorhaben ist ein lebendiges knstliches Tier, der in meiner Wohnung "lebt" und nur Akkuwechsel bentigt, bauen. Es wird also kein richtiger BEAM, da er ziemlich "intelligent" seien solte.

    Ich mchte zuerst mit einfachem "Hirn" anfangen und bei der gleicher Hardware mit der Zeit die "Inteligenz" mit einem C optimieren. Seine Anfangsaufgabe wird nur stndige Bewegung in mblierter Wohnug bis zum Erschpfung der Akku sein. Das sollte (fast) unendliche Spielerei sein, die immer viel Spa macht.

    Anfangen mchte ich mit 4 Reedkontakten die durch permanenten Magnet bestimmte Position des Lenkungsrades signaliesiert . Das sollte bei einem Hinderniss eine Drehung des Lenkungrades bis zu nchster Position und Bewegungsversuch in nchster Richtung starten. Wenn nach 3 Versuchen weitere freie Bewegung nicht mglich wre, soll das Tier durch piepsen um Hilfe bitten.

    Um Akkuenergie zu sparren wird fr Drehungsdetektor ein Reedkontakt mit Magnetem verwendet. Meine erste Vorstellung habe ich im Code skizziert. Als Antriebsmotor werde ich wahrscheinlich den SOLAR-MOTOR ED12 MIT GETRIEBE 1:120 Artikel-Nr.: 190871 - LN von Conrad nehmen. Ich habe extra nur einen Micro Akku 1,2 V als Versorgungsspannung angenommen, damit ich keine ICs verwenden kann.

    Ich bin gespannt, ob dieser einfacher Algorithmus fr Hindernisse reicht.

    MfG
    Code:
         Von der Seite
                   .---.      M1 - Antriebsmotor
         S ///////-|M2 |
              |    '---'      M2 - Lenkungsmotor
         ------------------
           5o _   XXX          S - Schneckengetriebe
            M| | .---.
             |R|-|M1 |         R - Rad (angetriebener und drehbar)
             |_| '---'
                               M - Magnet
    
         Von oben          1...5 - Reedkontakte
    
           1o/M\o4
            (   )
           2o\_/o3.---.
            /////-|M2 |
              S   '---'

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