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Thema: Kondensator lädt Akku - Machbar?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Kondensator lädt Akku - Machbar?

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    Über einige Solarzellen werden über eine Diode Kondensatoren (Gold-Caps) auf 4,2V aufgeladen. Sind 4,2V erreicht, werden die Kondensatoren per MosFets an einen LiPo geschaltet, der dadurch (sehr) langsam aber sicher aufgeladen werden müßte, oder?
    Durch den rel. hohen Innenwiderstand der Coldcaps sollten keine zu hohen Ströme auftreten zumal die Ladespannung ja nicht über 4,2V steigen kann.
    Da die Kondensatoren nur Strom abgeben solange die Kondensatorspannung über der Akkuspannung ist, müßte es sicher und langsam sein, oder?

    Über Korrekturen bzw. Berichtigungen meiner Gedankengänge würde ich mich freuen.

    GRuß MeckPommER
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  2. #2
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    Warum nicht gleich den Akku über Spannungs- und Strombegrenzung direkt laden?
    Signatur??? kann ich mir nicht leisten!!!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das wäre natürlich das Einfachste und wird sicherlich - sofern die Sonne auf die Zellen brutzelt - die meiste Zeit auch so sein.

    Ich möchte aber auch in Zeiten "normaler" Sonneneinstrahlung den Akku laden, ohne ihn die ganze Zeit über am Panel zu haben. Deshalb war mein Gedanke, die Kondensatoren durch die Solarzellen laden zu lassen und dann in kürzerer Zeit die Energie aus den Kondensatoren in den Akku zu pumpen.
    Es wird alles dadurch etwas kompliziert, das ich 8 LiPos lade, die in Serie verschaltet sind. Die Akkus werden im Ladefall sowohl in der + als auch der - Leitung mit je zwei antiseriellen Mosfets an die Ladeschaltung gestöpselt.
    Die Ladeschaltung überwacht die einzelnen Akkus und soll so durch die Auswahl des zu ladenden Akkus ein automatisches Balancen durchführen.
    Ab einer (je nach Sonneneinstrahlung) Schaltungsspannung von 1,8V erfolgt die Überwachung der Zellen, ab jeweiliger Akkuspannung aufwärts erfolgt das Laden der betroffenen Zellen.
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  4. #4
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    Um in den Goldcap effektiv Energie zu speichern, sollte man schon mit einem Schaltregler arbeiten, denn beim Kondensator verändert sich prinzipbedingt die Spannung mit der Ladung.

    Ein solcher Kondensator muß auch schon richtig groß sein, damit man eine mit einem Akku vergleichbare Ladung hat. Bei einem Spannungshub von z.B. 2 V braucht man für 1 mAh immerhin schon 1,8 F.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Meinst du damit, die Verschaltung der Solarmodule und die Kondensatoren z.B. auf 16V auszulegen und diese dann per Schaltregler zur Ladung der Akkus auf 4.2V zu bringen?

    Wenn ich mir das so überlege ... garnicht dohv

    Ich will mit den Kondensatoren aber keinen Akku ersetzen. Er soll nur ein Zwischenspeicher für relativ kleine Ladungsmengen sein.
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    die idee schon geringe mengen der solarenergie nutzen zu wollen find ich klasse, aber um mindestens einen Stepper wirst dabei wahrscheinlich nicht umhinkommen ..

    entweder du speist deinen step-up aus kondensator parallel zu solarzelle, oder du speist den kondensator aus dem stepper, der alleine an der solarzelle hängt ...

    das problem was du zu umgehen versucht vermute ich mal an der zu geringen leistung der solarzellen um die akkus effektiv laden zu können.

    wieviel mindesspannung brauch ein step-up eigentlich ?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wenn ich besserwessi richtig verstanden habe, sollte man es so machen: Von den Solarzellen über einen Step-Up an die Kondensatoren um dort via höherer Spannung größere Ladungsmengen unterbringen zu können, von dort aus über einen Step-Down zur Ladeelektronik! (oder ?)

    P.S.: Hatte zunächst nur "irgendwelche Mosfets" herumliegen, die absolut >10V am Gate haben wollten. Woher nehmen am Atmega? Dann einfach 2 Portpins an eine Hochspannungskaskade und nen kleinen Kondensator aufgeladen ... fertig waren 14V. Basteln begeistert mich immer wieder
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