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Thema: Drehzahlmesser

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Drehzahlmesser

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    Hallo,

    Zu meinem bereits bestehenden Software Oszi hab ich nun einen Drehzahlsensor gebaut und getestet.



    Die Reflexlichtschranke hat ihr Optimum bei 3 mm Distanz, weil sie für Drucker als Papiersensor vorgesehen ist. In meiner Schaltung funktioniert sie aber zuverlässig bis 40 mm. Man kann also auch an fertigen Geräten eine improvisierte Messung durchführen. Ein kurzes Stückchen Tesakrepp um die Welle wickeln und zur Hälfte mit schwarzem Filzstift anmalen, einschalten, und RpM direkt am Bildschirm des PC ablesen. Wie immer gehe ich über Line In auf die Soundkarte. Absichtlich wurde kein Schmitt Trigger gebaut, da die Digitalisierung durch die Software erfolgt. Die funktioniert so gut, dass auch eine ungenaue Malerei auf der Welle, die exakten Ergebnisse nicht verdirbt.

    Jetzt kann ich die billigen Noname Motorchen, die ich gerne verwende, recht genau ausmessen. Apropos - die Lichtschranke hat 95 Cent gekostet und der Transistor unter 5 Cent.

    Bei Gelegenheit will ich mir in die Software noch die Direktanzeige der Winkelgeschwindigkeit omega einbauen. Ein wenig Komfort sollte schon sein.

    grüsse,
    Hannes

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo,

    jetzt hab ich noch ein Foto vom Aufbau gemacht. Der ist recht unspektakulär einfach ein Stückchen Streifenraster Platine.



    grüsse,
    Hannes

  3. #3
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    Hi sieht ja richtig gut aus was du da gemacht hast. Womit hast du die Software am PC geschrieben?
    Ich habe aber noch nicht ganz verstanden wofür du den Sensor jetzt genau gebaut hast. Aber sehr toller und akkurater aufbau respekt!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo,

    freut mich, wenn das Projektchen gefällt.

    Der Zweck ist Drehzahlmessung bei Motoren ohne Datenblatt. Das hilft ungemein bei der Auslegung von Antrieben.

    Die Software schreibe ich in Object Pascal unter Delphi. Das ist recht komfortabel.

    grüsse,
    Hannes

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo,

    jetzt gibts einen screenshot vom letzten Stand der Software.



    Die direkte Anzeige der Kreisfrequenz ist recht praktisch bei Drehmomentberechnungen.

    grüsse,
    Hannes

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Du steuerst die Basis ohne Vorwiderstand an? Na ob das lange gut geht.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo,

    danke für deine interessierte Anfrage.

    Was befürchtest du? Der Fototransistor hat genug Widerstand, das wurde vorher ausreichend getestet.

    grüsse
    Hannes

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hab mal ne frage wodurch entsteht bei der kurve nach dem anstie wieder der abfall und noch ein kleiner anstieg und dann fällt sie ganz ab. woher kommt der zweite anstieg?

  9. #9
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    Und wieviel Widerstand hat der Fototransistor? Ich dachte immer, ein Transitor hat kaum Durchgangswiderstand.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo,

    ihr wollt wohl alles ganz genau wissen. Gut so.

    @ Kurvenform:

    Der "Reflexionszylinder" sieht so aus:



    Nennen wir es höflich eine wenig aufwändige Improvisation, nur für den Funktionstest. Das ist ein Stückchen Tesakrepp und eine Filzstiftmarke. Die Delle in der Kurve könnte eine Falte im Klebeband ein Fligenschiss oder eine andere nicht indentifizierte Reflexionsverminderung gewesen sein.

    Das ist nicht nur egal, sondern es war mir sogar wichtig, zu testen, ob sich das Drehzahlgerät für improvisierte Messungen ohne gedruckte Reflexionsscheibe eignet. Die Blaue Linie zeigt das Ergebnis des des Software Schmitt Triggers. Das ist wirklich perfekt und das wird dann gemessen.

    @ Widerstand:
    Die genauen Werte für verschiene Aussteuerungsgrade hab ich nicht notiert, weil sie völlig unkritisch waren. Messen kann ich jetzt nicht, weil das Gerät gerade meinen Solarmotor im Dauertest betreut. Wenns dich wirklich interessiert, investiere 20 Cent und experimentiere damit.

    Ich würde dir zum Verständnis auch die Grundlagen der bipolaren Transistoren als Lektüre empfehlen. In Wikipedia gibts was, aber es gibt auch ganz hervorragende Universitätsskripten im Netz. Soviel nur kurz: Ein nicht oder nur wenig angesteuerter Transistor hat einen hohen Widerstand von c nach e . Erst ein voll durchgesteuerter Transistor hat "kaum Widerstand".

    grüsse,
    Hannes

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