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Thema: Ein Quarz - mehrere uCs?

  1. #1
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    Ein Quarz - mehrere uCs?

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    Moin

    Ich habe vor, sehr praezise PWM-Generatoren fuer beliebige Duty-cycles und Periodendauer zu bauen.
    Dazu moechte ich mehrere AtTiny26 @16MHz benutzen. Meine Frage ist jetzt, ob ich fuer jeden uC ein eigenen Quarz brauch, oder ob ich die alle ueber den selben Quarz takten kann (wuerde ja synchronitaet zwischen den uC garantieren, oder?). Oder muss der Quarz sehr nahe am uC sitzen, da sonst Stoerungen zu stark werden?
    Und ich habe gehoert, dass Quarze bis zu 1 Jahr brauchen, um sich "einzuschwingen. Ist das wirklich so, und wenn ja, wie hoch ist der Fehler im uneingeschwungenen Zustand?
    <Patrician|Away> Und was macht dein Roboter?!
    <Crock> Er sammelt Informationen ueber die Umgebung, verwirft diese dann und faehrt gegen Waende

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Du solltest den Quarz nicht zu weit vom µC entfernt platzieren. Das sich ein Quarz ein Jahr braucht, dait die Frequenz stimmt hätte ich noch nie gehört.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Das Quarze altern ist klar, zumeist sind sie vom Werk her aber schon vor gealtert.
    Es würde ein Quarz genügen, du kannst von XTAL2 zum XTAL1 des nächsten Tiny gehen, CKOPT aktivieren. Allerdings handelst du dir durch die Leitungen eine Menge Störungen ein.
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  4. #4
    Moderator Robotik Einstein Avatar von HannoHupmann
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    Da Ändert sich die Frequenz noch eher durch thermische Einflüsse.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Man sollte an die Pins XTAL1 und XTAL 2 nicht weiter anschließen. Das kann funktionieren, ist bestimmt nicht gut für Stabilität der Frequenz. Besser wäre es da wohl einen neunen µC zu nehmen, bei dem man den takt auf einen 3ten Pin nochmal ausgeben kann.
    Das geht z.B. beim Tiny2313 oder Mega48, Mega88.

    Wenn die Anforderungen sehr hoch sind, sollte man auch einen externen quarzoszilltor nehmen, denn Anderungen der Spannung und sogar die Signale an den IO Pins können etwas auf den Oszillaor zurückwirken. Für PWM sollte es aber normalerweise auch noch so gehen.

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    Okay dann doch lieber jeder sein eigenen Quarz - kostet ja nicht die Welt.
    Aber mit was fuer Abweichungen muss man denn Rechnen? Wenn ich einen Quarz mit 16,000 MHz kaufe, hat der also hoechstens einen Fehler von +/- 0.005% - sehe ich das richtig? und mit welchen Schwankungen waehrend des Betriebes muss ich rechnen?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    erzeug doch einfach extern über einen quarz, ne555 oder quarzoszillator und einen schmittrigger einen rechteckimpuls, mit dem du deine controller parallel fütterst ... im datenblatt undter "external clock" zu finden mit dem hinweis "CKSEL fuses must be programmed to “0000”."

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Zu den 50 ppm unsicherheit im Quarz können noch mal ähnlich große variationen kommen durch die Wahl der Kondensatoren (18pF ... 33 pf) und die Oszillatorschaltung incl. der Abblockkondensatoren. Temperaturmäßig muß man mit Änderungen in der Größenordnung 20-50 ppm rechnen.
    Statt einen Quarz für jeden µC wäre ein externen oszillator füre alle sicher die bessere Wahl. Viele fast gleiche Frequenzen könnten noch ein zusätzliches Problem, wenn die Oszillatoren sich gegenseitig beeinflussen, z.B. über eine nicht perfekte Spannungsversorgung.

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