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Thema: Schrittmotorsteuerung - welche Schaltung passt?

  1. #1

    Schrittmotorsteuerung - welche Schaltung passt?

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    Moin moin!

    ich hab mal ein bisschen hier im Forum gesucht und hab viel gefunden über Schaltungen, die auf den L298/L297-Chips basieren. Das ist ja eine sehr kostengünstige Schaltung, nur frage ich mich, ob sie zu meinen Motoren passt.

    Es sind zwei unipolare Schrittmotoren (mit 6 Drähten) von "Matsushita Electric" aus einem DIN A3-Zeilendrucker. Der Motor, der den Schlitten bewegte, hat ein recht großes Gehäuse. Außerdem sagen die Technischen Daten (U = 6V; R = 2,2Ohm), dass der Phasenstrom bei 2,73A liegt.
    Der andere ist ein kleinerer mit den Werten (U = 24V; R = 26Ohm; => I = 0,92A).

    Bei dem größeren Motor bin ich mir unsicher, ob die RN-Stepp297 Steuerung passt. Ich habe was gelesen von einem maximalen Phasenstrom von 2A, kann aber auch nach weiterer Recherche nicht herausfinden, ob es bedeutet, dass der Motor die Schaltung überlastet, oder dass der Motor lediglich nicht voll ausgelastet wird. Könnte ich eventuell auch 12V statt 6V anlegen, um den Phasenstrom auf 1,36A zu halbieren und die 2A zu unterschreiten?

    Vielen Dank!

    Lumpi23

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Beiträge
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    Bei Schrittmotoren gibt die Steurung den Strom vor. Der Strom ist dann weitgehend unabhängig von der belastung des Motors. Man wird hier dem Motor also nur 2 A Strom geben können. Eher sogar noch etwas weniger damit man etwas Reserve hat (-> geringere Ausfallwahscheinlichkeit).
    Die daten des Motors sind der maximale Dauerstrom. Der Motor geht aber auch mit weniger strom, dann aber mit reduziertem Drehmoment.

    Wenn das unipolare Motoren sind, muss man bedenken das sich der zulässige Strom bei bipolarer Ansteurung (spulen in Reihe) auf etwa 70% reduziert. Das Würde hier ganz gut passen. Aus den 2,7 A unipolar würden knapp 2 A bei bipolarer Ansteuerung rauskommen. Man muss diesen Strom auchnicht wirklich ausnutzen die vorgeschalgenen 1,36 A würden auch schon reichen, um die Daten wie im unipolaren Betrieb zu erreichen. Falls die Belastbarkeit nicht thermisch bedingt ist wäre das auch der sicherere Wert. Man braicht dann allerdings auch gar nicht die doppelte Spannung.

    Die angegeben Spannungen sind normalerweise die Spannungen an einer Teilwicklung im Stillstand. Bei Bipolarer Ansteurung sind 2 Teilspulen in Reihe und man bräuchte ggf. die etwa 1,5 fache Spannung. Wenn man den Motor schnell haben will braucht man deutllich mehr Spannung, mehr das 4 fache und einen Treiber mit PWM Stromregelung, so wie das L297/L298 paar. Man sollte also für den großen Motor durchaus 24 V - ca. 40 V nehmen ( je nachdem wieviel die Chips vertragen und wie schnell es werden soll). Für den Anfang kann man natürlich auch mit weniger Spannung testen und dann, wenn die Geschwindigkeit nicht reicht mehr Spannung nehmen.

    Bei dem kleinen Motor erreicht man da vermutlich die maximale Spannug der Treiber. Eventuell wäre es dann sinnvoller nur eine Teilwicklung zu nutzen.

  3. #3
    Vielen Dank! Deine Antwort war sehr hilfreich!

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