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Thema: Schaltnetzteil von Halogenlampen für PWM geeignet?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Schaltnetzteil von Halogenlampen für PWM geeignet?

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    Hi,

    ich würde gerne die Halogenlampen (12V) in meinem Zimmer dimmbar machen. Ich habe zwei Schaltnetzteile in der decke drinne. Meine Idee ist, hinter diese einen FET zu schalten den ich mittels PWM ansteuer und die Helligkeit der Lampen kontrolliere. Meine frage ist, machen diese Schaltnetzteile das mit? Das ist ja immerhin eine ganz schön starke Belastung durch die immer wiederkehrenden Pulsströme.

    Aus den dingern kommt ja denk ich mal Wechselspannung bzw. Rechteck raus... Reicht es aus wenn ich das Gleichrichte und mit einem Fetten Elko siebe um die PWM Frequenz von den SNT´s fern zu halten?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich denke, das sollte gehen. Der "fette" Elko hält ja die Lastimpulse
    vom Schaltnetzteil fern bzw. mindert sie. Für die PWM empfehle ich
    dann auch eine Frequenz von mind. 1kHz. Jedoch hinter dem PWM-
    Schaltglied (MOSET o.ä.) nicht mehr glätten! VG Micha

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Gleichrichten nicht vergessen

    Als erste info:
    1.Wenn du die Wechselspannung glätten willst, dann musst du sie auf jeden fall vorher gleichrichten, denn deine Elkos vertragen keine Verpolung!!!

    2. Die Halogen vorschaltgeräte sind meist nicht mehr al ein Travo, daher kann man wohl kaum von einem Schaltnetzteil reden.

    3.Also wie groß ist die Lasst, die du Dimmen möchtest? und Wahrscheinlich möchtest du deine Steuerung direkt an der geglätteten Spannung des Vorschaltgerätes betreiben.

    Der Festspannungsregler für den µC braucht ca 6V um 5V zu erzeugen und wenn du 12V~ hast sind das Gleichgerichtet ca 14V wenn du jetzt sicherheitshalber mindestens 8V haben möchtest, dann ist das ungefähr 67% also die Spannung, die nach einem tau=r*c noch im Elko enthalten ist. Bei 50Hz ist deine Periodendauer 20ms, ergibt sich für deinen Glätt Elko: c= tau/r
    Der Widerstand der Lampe berechnet sich aus r=U²/P

    mfg WarChild
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die elektronischen Trafos arbeiten mit ziehmlich hoher frequenz. Es ist leider nicht mal sicher das die Teile für Halogenlampen einen Gleichrichter als Last vertragen.

    Wegen der hohen Frequenz müssen die Dioden im Gleichrichter schnelle Typen sein, Shottkydioden wären sinnvoll wegen weniger Verlustleistung.

    Entsprechend muß der Elko gar nicht so groß sein, dafür sollte es aber ein low ESR typ sein und man muß auf die Strombelastbarkeit achten. Um die Elkos zu schonen, wäre auch einen kleine Drossel nicht schlecht. Anders als bei Netzfrequenz muß die Drossel auch gar nicht so gross sein. Für die Lampen stört es ja auch nicht mal so sehr wenn die Spannung nicht stabil ist.

    Wenn das Netzteil wirklich Hochfrequente Wechselspannung ausgibt, wäre es auch möglich das Dimmen über einen Transduktor möglich. Damit könnte man direkt den Wechelstrom steuern. Es könnte nur schwierig sein welche zu bekommen, außer aus alten TV-Geräten.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich hatte jetzt vorrausgesetzt, dass Felix H. wirklich ein Schaltnetzteil
    verwenden will. Also 12V-DC-Output. Und den PWM-Dimmer zwischen
    DIESEM Schaltnetzteil und der Halogenlampe schalten will. Da stehe
    weiterhin zu meiner Aussage. Bei 230 wäre natürlich erst eine Gleich-
    richtung und dann eine PWM mit z.B. Hochvolt-MOSFETs auch machbar.
    Jedoch bitte dann 230-V Glühlampen (Halogen etc.) am Ausgang der PWM.
    VG Micha

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Ich sehe hier als Hautproblemm das Emmulieren fur das Schaltnetzteil einer permanenter Last bei pulsierender Belastung.

    MfG

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wie schon erwähnt.... VOR der PWM-Stufe muss ein ausreichender, der
    PWM-Frequenz entsprechender Elko. Interessant wäre hier übrigens mal
    zu untersuchen, ob man die PWM und das Schaltnetzteil nicht zusammen-
    fügen könnte. Bei reinen 230-V kein Problem, da Gleichtichter, Glättung
    und PWM hintereinander das so bilden. Im 12V-Bereich wäre ein regel-
    bares Schaltnetzteil die Lösung. Ich denke, Beides wäre nix Neues. VG Micha

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zuerst müsste man aber zumindest wissen was für eine Spannung (AC/DC ?) die "zwei Schaltnetzteile in der decke drinne" liefern.

    MfG

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das müsste uns mal Felix H. mitteilen. VG Micha

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Wenn er sich vielleicht noch meldet...

    MfG

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