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Thema: Multiplexer und Spannungshalteglieder

  1. #1
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    Multiplexer und Spannungshalteglieder

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    Moin Forum

    Ich Baue zur Zeit einen Verstärker. Als Klangregelung verwende ich wahrscheinlich einen TDA1524. Dieser benötigt für die Steuerung von Volume, High, Bass und Balance je eine Spannung von 1-4,25V.

    Um eins vorweg zu nehmen es sollen auf jeden fall keine normalen Potentiometer eingesetzt werden.

    Meine Lösungen:
    1) 4 Digitale Potentiometer. Das Kostet aber.
    2) 1 Digitales Potentiometer welches über einen 1:4 Mutiplexer 4 H0 Halteglieder (Impendanzwandler Kondensator Schalterkombination Impendanzwandler) ansteuert.
    Ist günstig aber Komplex

    Nun endlich zu meiner Frage:
    - Gibt es für Lösung 2 schon fertige Ansätze.
    - Hat jemand schon Erfahrung und oder eine exakte Herangehensweise für Lösung 2
    - Oder gibt es womöglich Lösung 3???

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Hives Live!

    Du hast es zwar nicht geschrieben, aber ich vermute, dass du es mit einem PC/µC steuern willst. In dem Fall wäre am eifachsten die variablen Spannungen mit PWM zu generieren und mit einfachem Tiefpass (RC) glätten, da sie nich genau, eher stabil seien müssen.

    MfG
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
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    Es gibt noch Lösung 3 und 4:
    Nr. 3: Ein analoger Multiplizierer bzw. ein IC zur analogen Lautstärke regelung: relativ starke verzerrrungen möglich.

    Nr. 4: Ein IC zur Digitalen Lautsträrke regelung. Eigentlich sowas wie ein digitaler Poti, aber mit logarithmischer Kennlinie und speziell für Audio-anwendungen gemacht. z.B. TC9153.

    Edit:
    Es gibt auch günstoge multiplizieren AD wandler die man nehmen kann, z.B, TLC7528 oder AD7528. Die sind dann aber linear wir die Digitalen Poties.

  4. #4
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    Hi
    Das ganze soll mit einem ATmega8 angesteuert werden.

    Zur PWM RC Lösung da ich hier keine Erfahrung habe.
    - Da es 4 Spannungen sind muss ich auch noch über Software PWM gehen. Ist es den möglich so exakte Spannungen zu erzeugen ohne über den ADC abzufragen. Die beiden ADC's benötige ich noch für eine Drehgeber
    - 2 Timer = 2 Eigenständige PWM signale + 2 software PWM's(richtig?). Funktioniert das Zuverlässig bzw genau wenn das alles gleichzeitig Läuft.
    - Ist da nicht ein Kondensator mit zuschaltbarem Entladewiderstand + Impendanzwander Zeitlich gesehen Konstanter.


    Lösung 3 und 4.
    Ich möchte schon bei dem TDA bleiben da ich hier noch andere einstellmöglichkeiten habe.

  5. #5
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    Ich beschäftige mich mit PICs und kenne AVRs nur grob. Die Genauigkeit der PWM sollte aber änlich sein (10 Bit = 1024 Werte). Durch annehmen ziemlich großen Kondensatoren in den glättenden Tiefpässen würden sie eine Art von analogem Speicher darstellen dennen sogar ziemlich lange Unterbrechungen der PWM nicht bedeutend die Spannung ändern werden. Deswegen verlängerte Reaktionszeit ist bei deiner Anwendung hoffentlich annehmbar. Es sollte dann auch gehen nur eine variable PWM auf mehr Tiefpässe zu multiplexen (verteilen).

    MfG

  6. #6
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    Der Mega 8 kann 2 Kanäle PWM bis 16 Bits Auflösung. Allerdings wird dann die Frequenz schon relativ niedrig. Besser also nur 12 Bit PWM, das sollte auch schon reichen. Zum Filtern sollte man einen Filter 2 ter Ordnung nehmen, also z.B. 2 RC Glieder hintereinander.

    Dazu geht noch ein Kanal mit 8 Bit Auflösung. Beim neueren, pinkompatiblen Mega88 gibts noch mehr Kanäle mit 8 Bit.

    Oben hatte ich was fasch verstanden, ich dachte es ging um die Lautstärkeeinstellung.

  7. #7
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    Danke erstmal für die guten Antworten

    Ich glaube der Mittelweg ist am besten bzw Preiswertesten.
    2 PWM. Jeder PWM läd per Multipl. 2 Filter 2. Ortnung. Danach kommt das Abtastglied (H0).
    Bin mal gespannt ob dann minimale Spannungsänderung Hörbar sind.
    Ich Bau erstmal die ganze Ansteuerung dann kommt erst der Röhrenverstärker. Dauert also. Falls Bis dahin noch Ideen auftauchen währe ich sehr dankbar. Aber bitte bein r2r Netzwerk

    Kleiner Spruch am rande
    Hatte mal gelesen wenn man die Genauigkeit des Gehöres auf das Auge übertägt könnte man eine Zeitung auf dem Mond Lesen.

  8. #8
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    Hallo!

    Mit dem Spruch bin ich nicht einverstanden, da es nicht ohne möglich ist, ein Unterschied von 1 dB (5 %) in der Lautstärke festzustellen.

    MfG

  9. #9
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    Ich würde den kleinen Schritt vom Mega8 zum Mega88 gehen, da hat man 4 mal Hardware PWM und kann sich das sample & hold sparen.

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