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Thema: 45° Neigung

  1. #1

    45° Neigung

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    Hallo,

    ich bin in mechanischen Sachen ziemlicher Anfänger. Ich möchte lediglich ein brett mit maximal 4kg gesamtgewicht um 45 grad neigen auf knopfdruck. Dies soll nicht länger als 3 sekunden dauern.

    Ist der Schrittmotor HOWARD Ind. 1-19-4203 von Pollin dafür benutzbar - hat er die benötigte kraft, welches übersetzung sollte ich dafür wählen? WEnn nicht, was wäre das minum? Weiterhin kann ich leider nur 12V zur verfüung stellen, die großen Motoren brauchen ja noch viel mehr.

    Die Ansteuerung würd ich dann über "RN-Schrittmotor" realisieren wobei ich das noch genauer studieren muß. ansteuerun soll dann über den PC mit eigenem programm erfolgen.


    Bild : das grüne kann auch wegfallen, ist nur optional
    Mfg
    Klaus
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Schau im Artikelbereich nach, vielleicht hilft es weiter
    http://www.roboternetz.de/wissen/ind...raft_berechnen

  3. #3
    ok - physik hat ich das letzte mal im grundstudium

    so meine rechnungen ergeben

    M = F * r, wobei r 25cm sind (im worst case)
    F = 3kg -> 30Newton

    --> 750Ncm.

    Wenn ich mich recht entsinn trifft das nur zu wenn die masse auf dem äußeren rand ist und nicht gleichverteilt.

    Deswegen 3N * (2,5cm + 5,0cm + 7,5cm ... ) = 3N * 10cm / 2 = 375 Ncm.

    Übersetzung kann ich 2 mal 1:5 machen mit 10% verlust eingerechnet ist das 4.5*4.5 = 20.25.

    375 Ncm / 20 = 18,75 Ncm.

    100 schritte für 360° sind 2500 schritte mit übersetzung für 360° . Ungefähr 30° möchte ich was 200 schritte entspricht. Dies auf 2 sekunden verteilt bedeutet dass der motor 1250 schritte / s schaffen muß mit 19Ncm. lieg ich da richtig. Leider hab ich von dem Motor keine Leistungskurve finden können.

    Wenn ich mich verrechnet habe bitte korrigieren.

    Mfg
    Klaus

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    Hallo Klaus,

    dir ist aber schon klar, dass du die Schwerkraft überwinden musst, die Trägheit und Reibung.

    Bei der Schwerkraft, kannst du den Schwerpunkt her nehmen, für die Drehbeschleunigung gibt es beim Trägheitsmoment Spezialformeln beispielsweise für eine rechteckige Massenverteilung.

    Ist aber alles in Wiki schön dar gestellt.

    Bei der Zeit, musst du berücksichtigen, dass du nicht ruckartig losfahren und bremsen darfst, wenn das Gerät das Teststadium überleben soll. Durch die Rampen verlierst du Durchschnittsgeschwindigkeit, die du durch höhere Spitzengeschwindigkeit im Mittelteil ausgleichen musst.

    Für Reibung würd ich 50% kalkulieren.

    grüsse,
    Hannes

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Soweit ich verstanden habe, soll die Motorwelle direkt auf die Drehachse des Tisches wirken.

    Mit einem Hebel ließe sich der Antrieb nach außen verlagern.



    Links ist ein Hebel Rechts ein Scherenhub Antrieb wie bei einem Wagenheber.

  6. #6
    danke der antworten.

    Reibung von 50% weiß ich nicht was du damit meinst - das is doch nur an den wellen und das dürfte ja nicht so arg ausfallen.

    @i_make_it
    deine zeichung sieht interessant aus. gibt es solche systeme schon fertig (hab jetzt auf der schnelle nichts gefunden). Leider hab ich nur das rudimentärste Werkzeug. Bin mehr der Programmierer - kein Mechaniker.

    könnte man nicht eine linearführung dafür missbrauchen?

    Mfg
    Klaus

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von UlrichC
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    Hallo,

    das Ding auf der Zeichnung von i_make_it nennt sich Scherenheber.
    Du kannst auch mal nach Linearantrieben schauen. ähnliche Technik usw.

    Zitat Zitat von krasch
    Bin mehr der Programmierer - kein Mechaniker.
    Mein Mitleid hast du Soll heißen.. Warum Programmierer immer so einen Kram schreiben müssen ist mir ein Rätsel.

    Nix für ungut!

    Viele Grüße
    Christian

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von vohopri
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    1.708
    das is doch nur an den wellen
    das glaube ich wieder weniger.

    Ausserdem würde ich zuerst eine vernünftige und vollständige Leistungsberechnung aufstellen. Ohne die ist alles andere ohne Basis. Als Programmierer wirst du doch die entsprechenden Formeln aus Nachschlagwerken raussuchen können.

    grüsse,
    Hannes

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