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Thema: Kleinste Auflösung bei Servos?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Kleinste Auflösung bei Servos?

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    Hallo tolles Forum

    Ich Suche für eine Laserpositionierung (Laserpainter) eine billige Drehachse mit feiner Auflösung.
    Weis zwar noch nicht genau die benötigte Auflösung, aber so ca.
    das ich den Laser auf ca. 5m auf ein paar Zentimeter genau positionieren kann



    Zuerst dachte ich an Schrittmotoren....
    Aber die sind relativ grob (400Schritte/U) und die müsste man vermutlich noch untersetzen.

    Derzeit habe ich die Idee, dass man eigentlich Modellbauservos auch nehmen könnte.

    Darum meine Frage:
    Wie fein kann ich die Abstufungen (Auflösung) bei den Servos einstellen?!
    Hängt es vielleicht auch von den Servos ab ?
    Bessere , teuere sind besser in der Auflösung?

    Habe mir die Beiträge über die Servos durchgelesen..
    Ist mir aber noch nicht ganz klar ..
    Muss mal so ein altes Servo zum probieren hernehmen, um das intus zu bekommen


    m.f.G. Roberto

  2. #2
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    ich hab ne LAserschranke auf die billigen Conrad Servos geschraubt! bringt nix! das teil springt bei einer entfernung von ca 2-3 m um etwa 10 cm!

    mfg Flo... (ich werde nen getribe nehmen! fragt sich nur woher!)

  3. #3
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    ups..., das hört sich nix gut an
    Danke für die Info

  4. #4
    Gast
    Vergiss Servo's dafür. Die sind wegen der Mechanik viel zu ungenau!
    Ich hab mit selber ausgetesten Steuermethoden die Auflösung auf gut 11bit hochtreiben können, das ist aber immer noch nichts im Vergleich zu einem vernünftigen Closed-Loop Scanner.

  5. #5
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    Also Servos würden sich wenn auch nur vielleicht mit ner Untersetzung anbieten, aber dann aht man keine Winkel mehr. Sie liefern auf 180° 255 stellungen, wobei man aber nicht sagen kann, dass diese sehr genau sind.

  6. #6
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    Hallo.
    Danke für die Antworten. Da kann ich mir die Servos ja sparen

    Aber weil ihr euch ja da gut auszukennen scheint.
    Was hält ihr von so einem Galvanometer ?!
    http://www.mir-elektronik.de/restposten1.htm


    @Gast
    was ist eigentlich ein Closed-Loop Scanner ?
    Hast Du einen Link dazu ?

    Wie ein Galvanometer?
    Gibt es eigentlich auch solche Galvanometer...
    mit rückmeldung ?! und wie funktioniert die messung?

    ---
    Hoffentlich wird das jetzt nicht zu off topic

  7. #7
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    @RCO

    Wenn Du die Servobefehle nicht nimmst, sondern Timer kannste theoretisch bis zu 16000 Stellpositionen anfahren. Da ist aber wie gesagt die Mechanik (Kontaktfläche des Schleifers im Poti zu groß) zu ungenau als das man diese große Anzahl an Positionen nutzen könnte.

    @Roberto
    Open- oder Closed-Loop Scanner - das sind eigentlich nur die englischen Begriffe für die Galvanometer, die man zum Ablenken von Laserstrahlen nutzt. Das Loop bedeutet in dem Fall so viel wie "Regelkreis". -> Closed Loop = geschlossener Regelkreis
    Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, das der Closed-Loop-Scanner ständig die Position des Spiegels mit der Position die das Steuersignal vorgibt, abgleicht und gegebenfalls korrigiert.
    Ein Open-Loop Scanner schafft auch nur Frequenzen bis etwa 150Hz ohne zu überschwingen. Bei einem Closed-Loop Scanner sind dagegen 20kHz kein Thema. Das zeigt sich auch im Preis. Einfache Open-Loop Galvanometer kriegste neu schon für rund 100 Eu's, während ein G120D (Standart-Closed-Loop-Scanner) neu nicht für unter 1200 Euro zu haben ist

  8. #8
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    Hallo Roberto,

    also ich denke auch, dass Servos für die Aufgabenstellung nicht so richtig geeignet sind. Die genannte Auflösung von vielleicht 10 bis 11bit würde ich für bessere Servos bestätigen. Das macht auf einen Drehwinkel von 180° eine Auflösung von 0,1° bis 0,17°.
    Um in 5m Entfernung eine Ablenkung von 1cm zu erreichen, muss der Strahl am Sender um 0,11° abgelenkt werden.
    Würde also vielleicht gerade so gehen. Allerdings bleiben dann noch Größen wie mechanisches Spiel, Geschwindigkeit usw. die alle nicht für solch einen Einsatz sprechen.

    Zitat Zitat von RCO
    Sie liefern auf 180° 255 stellungen, wobei man aber nicht sagen kann, dass diese sehr genau sind.
    Das ist falsch. Die Ansteuerung des Servos ist analog und bietet deutlich mehr als 255 Stellungen. Vielleicht hast du hier die Auflösung gebräuchlicher Servosteuerungen von 8bit (z.B. SD20) dieser Aussage zugrunde gelegt. Es gibt aber auch Servosteuerungen, die intern mit 16bit arbeiten (z.B. SD21, wenngleich auch das Servo diese Auflösung mechanisch nicht voll umsetzen kann).

    Viele Grüße
    Jörg

  9. #9
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    Ja, ok, da habt ihr recht, aber da der Servo eh ungeeignet ist, spielt das keine Rolle. Entscheidend ist vielleicht ja cuh die Ansteuerungsgeschwindigkeit, dazu müsste man aber etwas mehr über das projekt wissen. Dieses Galvanometer sieht interessant aus, auch wenn ich nciht genau das Prinzip vertehe, aber für 7,90 kann man da ja nichtss agen, allerdings muss man, wenn ich das richtig verstanden habe direkt 10 Stk. kaufen?!

    MFG Moritz

  10. #10
    Gast
    @joerg:

    Bezieht sich die Quantisierung von 16 Bit auf die eine variable Millisekunde des Steuersignals? Wenn ja - welcher µC wird für die SD21 genommen? Der müsste ja dann mit fast 66MHz arbeiten um das hinzukriegen.

    @RCO:

    Dem Open-Loop Galvanometer (für 7,90) führst Du einfach einen definierten Strom (75µA/Grad Drehwinkel) zu - es dreht sich dann um einen bestimmten Winkel und verharrt in der Position. Wie oft man die Position pro Zeiteinheit ändern kann ist von mechanischen Faktoren abhängig

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