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Thema: Chaos macht Roboter Beine

  1. #1
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Chaos macht Roboter Beine

    Ein auf Chaos beruhendes Kontrollsystem ließ einen simulierten, mehrfüßigen Roboter erfolgreich laufen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner aktuellen Ausgabe.

    Mit Chaos ist die mathematische Chaostheorie gemeint. Diese Theorie beschäftigt sich mit Systemen, bei denen kleine Änderungen in den Ausgangsbedingungen unvorhersehbare Wirkungen haben. Die Robotiker Yasuo Kuniyoshi und Shinsuke Suzuki von der Tokyo University entwarfen eine Computersimulation um zu schauen, ob die Chaostheorie einem Roboter auf sinnvolle Weise Beine machen kann. Und es gelang.

    Bisher kontrollierten Roboter ihre Bewegungen entweder mit komplexen Computerprogrammen oder mit so genannten genetischen Algorithmen. Diese gehen von mehreren Ansätzen für den perfekten Gang aus und entwickeln daraus eine sinnvolle Geh-Strategie.

    Quelle:
    http://www.wienweb.at/Content.aspx?i...nelname=E-News

  2. #2
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  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    selbstlernende Systeme sind ja nichts Neues, aber immer wieder faszinierend..

    das Prinzip vom "reinforcement learning" gibt's als Java-Applet für zu Hause:
    http://www.fe.dis.titech.ac.jp/~gen/robot/robodemo.html

    viel Spaß!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich hatte gedacht, dass das Prinzip darauf beruht, am Anfang Chaos zu mach und dann zu schauen wo man am meisten erfolg erziehlt, also wird z.B. eine bestimmte Bewegung gemacht, die den Roboter Vorwärts bringt, so wird diese Weiterverfolgt und von dort das chaos geringer, also schon Chaos aber auf einer bestimmten Basis beruhend, so dass das Programm quasi learning by doing macht. Sowas wäre sicher interessant, weil vielleicht ganz verschiedene Bewegungskonzepte entstehen würden.

    MFG Moritz

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    das ist das Prinzip vom "reinforcement learning" - der Roboter bekommt für sagen wir mal jeden erfolgreichen Centimeter einen Punkt, für eine Geschwindigkeit einen Multiplikator drauf und bekommt als Aufgabe, die Belohnung zu maximieren. Das tut er, indem er zufällig Bewegungsabläufe wählt und das Ergebnis überprüft. (schon den Link angeguckt? der wackelt sich am Anfang auch einen zurecht, aber nach ein paar tausend Schritten hat der den Weg raus)

    Mit so einem Konzept haben die mal 'nen Backgammon-Spiel entwickelt, dass dann nach ca. 5mio Spielen gegen sich selbst (geht bei Rechnern ja recht schnell) mutmaßlich so gut wurde wie der beste menschliche Spieler. Jaja, die Theoretiker

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