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Thema: Welle und Gehäuse bei Schub bzw. Zugbewegung abdichten

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Welle und Gehäuse bei Schub bzw. Zugbewegung abdichten

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    Hi,

    ich frage mich gerade, wie man das Loch an dem eine Welle ein Gehäuse verlässt, und dabei eine Schub bzw Zugbewegung ausführt, gegen Wasser abdichten kann.

    Bei Modellbauschiffen gibt es da ja die Möglichkeit eines Stevenrohres.
    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das hier nicht funktioniert.
    Wird nicht durch die Bewegung zuviel Fett aus dem Stevenrohr transportiert?

    Habt ihr eine Idee wie man das relaisieren kann?

    Diese Frage kam mir als ich dieses Video gesehen habe:
    http://www.youtube.com/watch?v=HSTJVnf5nyA

    Gruß,
    Crypi

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Stangendichtungen für Hydraulikzylinder,
    Bsp.:
    http://www.simrit.de/web/public/prod...ics/hydraulics

    Hochdruckhydraulik bis 1500 Bar benötigt Doppeldichtungen und einen Drainageabfluß

    Wenn keine Achsialen Bewegungen auftreten sondern nur eine drehende Welle, geht auch eine Stopfbuchse mit Holzdichtung.
    Wird so auch bei Schiffen gemacht bei niedrigen Wellendrehzahlen (Frachter / Tanker)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Wie funktioniert so eine Stangendichtung?

    Kann man sowas selber herstellen oder gibt es da fertige Lösungen für den Privatanwender?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Am einfachsten Brief an Simrit und um Katalogzusendung bitten.
    Der Katalog bestand bei mir zur Hälfte aus Fachkunde und zur Hälfte aus den Baureihen mit Maß- und Technologiedaten.

    Selbstherstellung ist bedingt möglich, aber der Aufwand steht kaum im Verhältniss zu den Teilen.
    1- Formenbau, Herstellen einer mindestens zweiteiligen Form aus Alu oder Stahl.
    2- Kunstsofftechnologie, Wissen welche Stoffe sind wofür geeignet, chemische und mechanische eigenschaften.
    3- Prozesstechnik, Verarbeitung von vernetzenden Harzen, vulkanisirenden Kautschuken usw.

    Ich habe auf Anfrage bei Simrit auch schon mal 2 Ringe als Werbemuster so bekommen.

    So Sachen wie Schulprojekt, Oder Prototyp für ein Uniprojekt sind immer Hilfreich. Oder schauen ob ein Vertreter/ Niederlassung in der Nähe ist und da mal nett fragen.

  5. #5
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    Guten Morgen,

    damit hat sich das mit dem Selbstherstellen erledigt...

    Hmm bei den Pneumatik-Teilen von Legotechnik da werden die ja eine ähnliche Problematik haben, oder?
    Da gibt es ja auch Kolben usw...

    Vielleicht werd ich so einen mal "sezieren" und gucken wie die das gemacht haben.

    Ansonsten muss ich mir eine andere Lösung ausdenken.

    Danke für deine Unterstützung!

    Crypi

  6. #6
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    Lego Technik, habe ich jetzt nichts mit am Hut, aber ich denke mal das es wie bei Fichertechnik einfache O-Ringe oder höchstens Quadratringe sind.
    Der Vorteil eines Simrit Kataloges ist halt das dort die Vor- und Nachteile der Geometrie erklärt werden. Auch alles was Losbrechmomente und Rückstellkräfte angeht sowie Anliederung der Dichtlippe und Anforderungen an die Rautiefe der reibenden Teile.
    Und noch eine ganze menge mehr. Sich dieses ganze Fachbezogene Wissen aus anderen Büchern zusammenzusuchen ist recht umständlich.
    Obwohl mein Katalog 16 Jahre alt ist, nehme ich ihn immer noch als Nachschlagewerk Auch wenn sich bei den Baureihen inzwichen einiges verändert hat.
    Das selbe gilt übrigens auch für Kataloge von Lagerherstellern, SKF hat jede Menge Konstruktionsbeispiele und Hinweise zu Montage und Demontage in seinen Katalogen.

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