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Thema: Ext. Quarzoszillator VS Ext. Schwingquarz

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von oratus sum
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    Ext. Quarzoszillator VS Ext. Schwingquarz

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    Hallo.

    Ich habe vor einiger Zeit mit den AVRs begonnen zu arbeiten (gruß @ Jon :-D).

    Dabei ist mir aufgefallen, dass ich bisher keine einzige Schaltung gesehen habe wo der externe Takt des AVRs mit einem Quarzoszillator (die Dinger mit den 4 Beinen) erzeugt wird.

    Allerdings frage ich mich wieso?

    Der Bauteilaufwand ist doch viel kleiner, die beschaltung ist einfacher und da die Kondensatoren im Gehäuse und somit sehr nah am Quarz ist, ist bestimmt die Störanfälligkeit viel geringer.

    Weiters verbraucht so ein Ding nur ein Pin des µP.

    Ich sehe da ehrlichgesagt keinen Grund einen Schwingquarz zu verwenden.
    (Ich tu das trotzdem da mein Programmierboard Schwingquarze hat)

    Oder sehe ich das komplett falsch?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Quarz und Kondensatoren: ca 35cent
    Oszillator: 1,55€
    Noch Fragen?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Wenn es mir um die Anzahl der Bauteile geht verwende ich gerne einen Keramik Resonator.
    Der benötigt auch keine zusätzlichen Kondensatoren und baut in der SMD Variante sehr klein.

    Warum verwende ich keine Quarzoszillatoren ?

    1. Die Dinger sind üblicherweise teuerer als Quarze.
    2. Die Bauform ist größer.
    3. Die AVR Controller haben die aktiven Bauteile für einen Oszillator schon eingebaut.
    4. Zusätlicher Stomverbrauch ( Bei Batterieanwendungen evtl. wichtig )
    5. Es sind nicht alle Quarzfrequenzen als Quarzoszillatoren zu kriegen.
    6. Einen Quarz kann man durch das trimmen der angeschalteten Kondensatoren ein wenig in der Frequenz ziehen.

    Kann man den freigewordenen Pin durch den Quarzoszillator auch tatsächlich als Port nutzen, oder muß er trotzdem frei bleiben ?

    Ansosten kann ich beim Einsatz für einen AVR keinen Vorteil in einem Quarzoszillator erkennen.
    Eventuell wäre es noch möglich den Takt des Oszillators für andere Schaltungsteile zusätzlich zu nutzen - das gibt mit einem normalen Quarz manchmal Probleme.

    Ein weiterer Vorteil für einen Quarzoszillator kann es noch bei einem "verfuseten" Controller geben. Eventuell lässt sich der damit wiederbeleben.

    Wenn Du aber trotzdem lieber externe Quarzoszillatoren verwenden willst, kann Du das auch gerne tun.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ich arbeite meist mit mit PIC´s und Quarz.
    Quarzoszillatoren nehme ich gern für schnelle
    Prototypen auf dem Steckboard.

    Bei starken Störungen durch andere Schaltungsteile
    kann ein Oszillator sinnvoll sein, da der TTL-Pegel
    weniger störanfällig ist.

    Auch wenn andere Baugruppen wie zum Beispiel
    Schaltregler mit einem Takt versorgt werden sollen
    auch wenn der µC aus ist ist ein Oszillator von Vorteil.

    Wenn z.B. bei Meßanwendungen eine hohe Frequenz-
    konstanz erforderlich ist, lässt sich der Quarzoszillator
    isolieren und auf konstante Temperatur heizen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von oratus sum
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    Nagut, das mit dem Preis ist ein gutes Argument.

    Bauform größer? Nicht wirklich. Leg mal ein Schwingquarz und die Kondensatoren zusammen, so viel kleiner ist es im endeffekt auch nicht.

    Die anderen Argument kann ich nicht beurteilen, da ich mich damit noch nicht so intensiv befasst habe.

    Natürlich ist das ein Vorteil, wenn man die Frequenz abgreifen kann, spricht klar für den Oszillator.

    Hat jmd Erfahrung bzzgl. der Störanfälligkeit?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Ob die Oszillatoren selbst störanfällig sind kann ich nicht beurteilen. Aber bei nicht optimalem Layout kannst du einiges an Störungen produzieren. 20MHz TTL-Pegel an Antenne.
    Grüsse Hubert
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hallo,

    am asuro ist ein "Schwinger". Ein kleines, braunes, bohnengroßes Bauteil mit drei Beinchen. Eins an GND, die beiden anderen an XTAL1 und ~2. Was ist das für ein Ding? Als "Schwinger" finde ich es nur in der asuro-Bedienungsanleitung - zum Kaufen gibts so etwas offensichtlich nicht. Aber es ist ja nicht am Baum gewachsen . . . . .
    Ciao sagt der JoeamBerg

  8. #8
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    @ oberallgeier,

    könnte sich eventuell um nen Keramik-Resonator handeln.

    Gruß,

    Martin

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Es ist ein Keramik-Resonator, bei Reichelt unter CST8,00 , je nach Frequenz.
    Grüsse Hubert
    ____________

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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Danke Euch Beiden. Jetzt habe ich das endlich auch (begriffen)! Und es gibt noch dazu ein nettes Anwendungsblatt von muRata. Allerdings hat der niedrige Preis seinen Preis:
    Zitat Zitat von Die Verkaufsinformation vom C
    Die Genauigkeit der Resonatoren ist für 95% der Controlleranwendungen ausreichend.
    Also mit USART könnte es dann wohl früher Probleme geben als mit einem nicht sauber passenden Quarz (ich fahre 20 MHz und 57k6 Bd - läuft immer).
    Steht ja auch im genannten Info: "... for applications that requires a precise oscillation frequency, all the factors that cause frequency change must be taken into consideration and the influence of these carefully evaluated ...". Dafür stehen keine "üblichen" Toleranzen drin.
    Ciao sagt der JoeamBerg

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