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Thema: PWM mit min 20kHz und Konststromquelle 1600mA

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    PWM mit min 20kHz und Konststromquelle 1600mA

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    Hallo zusammen,

    ich habe auf led-treiber.de eine KSQ gefunden und für die gibt es auch ne passende Dimmer-Schaltung . Jedoch brauche ich für 6 Seoul Z-LED P4, warmweiß, 90lm, CRI 93 mehr Leistung.
    Habe mir überlegt 6x 1,2V AA Batterien mit je 2300mAh zu nehmen oder eventuell einen Li-ion Akku mit 7,4V und 3000mAh. Dann jeweils 3 LEDs in Reihenschaltung parallel zu schalten. Rechnerisch komme ich dann mit den 3 LEDs in Reihe auf max. 2400mA und diese dann zweimal in der Parallelschaltung auf 2x3,6V bzw. 2x3,7V.


    Was muss ich eigentlich dann an der Schaltung verändern, um mein Ziel zu erreichen? Oder gibt es bereits eine Bauanleitung, die für mich geeignet wäre?

    Dann das nächste Problem:
    Ich brauche einen PWM-Dimmer der möglichst hohe Frequenzen hat, also min. 20kHz, aber je mehr desto besser. Gibt es da nach oben hin Grenzen?


    Was muss ich an dieser Schaltung verändern?

    Habe leider von solchen Sachen wenig Ahnung und nach viel eigener Recherche weiß ich immer noch nicht, wie ich mein Problem lösen soll. Hoffe ihr könnt mir dabei helfen

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo.

    Also ich würde mal auf den C1 tippen.
    Desto kleiner der wird desto höher die Frequenz.

    Bin mir aber nicht sicher, warte lieber auf die Profis .

    mfg niki1

  3. #3
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    Für LEDs braucht man keine so hohe PWM Frequenz. Rund 100-200 Hz sollte da schon völlig ausreichen. Wenn man ohnehin eine lineare Stromregelung so wie gezeigt nimmt, kann man auch gleich die LEDs mit variablem Strom, aber ohne PWM ansteuern. Da hat PWM eigentlich nur Nachteile. Interessant wird PWM erst wieder mit einem Schaltwandler um damit Strom zu sparen.

  4. #4
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    Hallo!

    Wie der niki1 schon geschrieben hat, die PWM Frequenz wird hauptsächlich mit C1 und R1 bestimmt und durch slew-rate der Komparatoren begrenzt.

    MfG

  5. #5
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    Normalerweise würde ich dir da zu stimmen. Aber bei diesem Projekt ist der Status Quo nicht das menschliche Auge sondern die Verschlusszeit der Kamera

    Habe in Foren nachgelesen, dass beim Filmen, also mit 50Hz, Probleme bei bewegten Objekten auftretten, wenn die PWM-Frequenz unter 20kHz liegt. Da aber eine SLR-Kamera eine Verschlusszeit von 1/4000s hat, so reicht theoretisch eigentlich eine Frequenz von 4kHz... aber wenn schon mit >20kHz Probleme bei 1/50s auftretten, was ist dann erst bei 1/4000s?!?!?

    Daher will ich da mal lieber auf Nummer sicher gehen und eine möglichst hohe PWM-Frequenz bei dem LED-Strahler realisieren.

    Interessant wird PWM erst wieder mit einem Schaltwandler um damit Strom zu sparen.
    @Besserwessi: Das wäre doch noch interessanter für mich... ich habe von Elektronik nur die rudimentären Schulkenntnisse. Wie wurdest du den bestmöglich mein Vorhaben umsetzen?

  6. #6
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    Wenn einfach sein soll, würde ich die Schaltung so ähnlich wie oben aufbauen. T2 kann wegfallen und wird durch einen Wiederstand ersezt, der für etwa 1 mA Strom sorgt. Also z.B. 4,7 K OHM.
    R3 wird durch einen Poti ersetzt, so das der Schleifer an den OP geht. Zur sicherheit, falls der Poti kratzt noch einen Widerstand von z.B. 10 K nach GND.

    Damit hat man dann eine Einstellbare Stromquelle mit der man die LEDs mit einem Konstanten Strom versorgt, ganz ohne PWM und Störungen.
    mehrere LEDs sollte man nicht ohne extra Widerstände paralelschalten. Da sollte für jeden LED zweig ein Widerstand in serie sein, an dem wenigstens etwa 200 mV abfallen. Für die LED mit 200 mA z.B. 1 Ohm.

  7. #7
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    Um Besserwessi noch zu unterstützen:
    Deine LED-Stränge à 3 leds darfst du nicht parallel schalten. Wenn du es doch tust, werden diese ungleichmäßig hell sein. Ein Strang wird einen Großteil des Stroms abbekommen. Wenn die Kühlung ausreicht schafft er das. Wenn nicht, wird erst dieser Strang sterben und dann der übrig gebliebene.
    Die Helligkeit kann man mit dem bloßen Auge übrigens kaum überprüfen, auch wenn die LEDs nebeneinander stehen. Z.B. könnte ich nicht den Unterschied zwischen 0,7A und 1A bei einer p4 sagen. Grund ist die logarithmische Wahrnehmung im Auge.

    Auf der selben Seite - http://www.ledtreiber.de - gibt es übrigens auch Schaltwandler. Reichelt hat mit der L-PISR auch leistungsfähige Spulen im Angebot.

  8. #8
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    Aber wenn ich doch den R3 durch einen Poti ersetze, dann verheizt der doch jede Menge Strom während des Dimmens, oder? Da bei PWM zeitweise kein Strom fließt, dann ist diese Lösung zum Dimmen doch stzromsparender? Und bei Batteriebetrieb kommt es gerade auf die Effizienz an...

  9. #9
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    Wenn man nur einen solche einfache lineare Stromregung benutzt, braucht man sogar mit PWM etwas mehr Strom. Das liegt daran, das die helligkeit der LEDs ungefähr proportional zum Strom ist. Mit PWM ist die Helligkeit dann etwa proportional zum mittleren Strom. Ob der Strom dann geleichmäßig fließt, oder gepulst macht in erster Näherung keinen Unterschied. Bei gleichmäßigem Strom ist die Spannung an der LED noch etwas niedriger und dadurch die Erwärmung etwas geringe, was ein klein bischen mehr Helligkeit und Lebensdauer ergeben sollte. Wirklich groß ist der Unterschied aber nicht.

    Wenn die Versorgungsspannung gut paßt, also nicht zu hoch für die LEDs, dann hat man auch mit einem Schaltregler nur einen wenig geringeren Stromverbrauch.

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von Besserwessi
    Wenn man nur einen solche einfache lineare Stromregung benutzt, braucht man sogar mit PWM etwas mehr Strom.
    OK, also wäre ein Schaltregler besser geeigent? Aber es kann doch nicht so kompliziert sein ein paar LEDs zum leuchten zu bringen... und diese dann auch noch einfach zu dimmen... Kennt ihr ein Bauanleitung oder ne Quelle die mir weiterhelfen könnte?
    Zitat Zitat von avion23
    Deine LED-Stränge à 3 leds darfst du nicht parallel schalten.
    Verstehe auch nicht, warum ich die LEDs nicht parallel schalten kann?!? Bei den Standard-LEDs geht das doch auch, oder etwa nicht?

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