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Thema: AVR 220V?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    AVR 220V?

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    Hallo,

    ich bin im moment dabei mein Wohnzimmer ( die Lampen ) über einen ATMega32 und Relais zu schalten.

    Nun kam mir die Überlegung, ob es nicht besser wäre ( Bautechnisch für mich ) die Platine direkt an 220 Volt anschliessen zu können.

    Die überlegung kam mir, weil ich sonst das Netzteil welches mir den Strom auf 12V reguliert ( Schaltspannung für die Relais ) auch irgentwie mit in meiner Verkleidung einbauen müsste... Das würde dadurch deutlich mehr aufwand bedeuten...

    Kann mir evtl jemand eine günstige Art erklären / vorstellen, wie ich direkt 220V in 12 v Umwandeln kann? die 12v wandel ich bereits in 5 V um und stabilisiere sie... Gibt es die Bausteine nicht auch direkt für 220V?

    Oder wäre es über Wiederstände möglich? (Würden die nicht heiss werden?)

    Ich hoffe ihr versteht worum es mir geht und bedanke mich bereits im vorraus für eure Hilfe!

    Vielen Dank!

    MFG

    Ratman2000

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Ratman2000!

    Änliches Problem, vielleicht hilfreich für dich:

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/zei...ighlight=ne555

    MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Nimm ein Steckernetzteil, gibts bei Pollin ganz günstig.

    Oder du kaufst nen Printtravo, den kannst du auf deine Platine löten ist nur halt wieder so ne Sache wegen der Sicherheit.
    MfG. Dundee12

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo Ratman2000,


    am platzsparensten sind Printtrafos. Sind außerdem auch recht günstig. Gibts zum Beispiel bei Reichelt in großer Auswahl. Die transformieren dir die 230V direkt in 12V runter.
    Worauf du bei Printtrafos achten musst ist vor allem die Leitungsführung auf der Platine selbst. Wenn du das aber sicher hinbekommst spricht nichts dagegen. Die Wärmeentwicklung von Printtrafos ist bei geringerer Belastung noch relativ human. Selbstkühlung.

    Auf keinen Fall einfache Widerstände verwenden!! Das ist so ziemlich das Schlimmste...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    offiziell darf er eh nichts über 42V Schutzkleinspannung bauen, aber das weiß er sicher

    wenn es Ein Trafo sein muss, dann Print. Ja. Aber geht das evtl. auch einfacher? Such mal nach step downs bei Farnell oder so die 230V (210 VDC bei B2U) in und 5V out haben. Heutzutage gibt es doch alles...
    Gruß Thomas \/

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  6. #6
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Kann mir evtl jemand eine günstige Art erklären / vorstellen, wie ich direkt 220V in 12 v Umwandeln kann? ... Oder wäre es über Widerstände möglich? (Würden die nicht heiss werden?)
    Möglich wäre es und heiß würden die sicher auch werden. Du würdest dann allerdings möglicherweise auch heiß werden denn deine gesamte Schaltung würde unter Spannung stehen weil du keine galvanische Trennung hast! Und obwohl man das auch mit einem Printtrafo erreichen könnte würde ich dir unbedingt zu einem externen Steckernetzteil raten.

    Gruß

    mic

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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Die Stromversorgung über 230V ist natürlich kein Problem. Ich würde
    die Schaltung jedoch erstmal mit 5V Netzteil aufbauen und AUF JEDEN FALL NICHT mit Relais, sondern Optokoppler (MOC 3041 mit Nullspannungsschalter) und Triacs die 230V-Lastkreise steuern, Warum störanfälliger teurer Klapperatismus (sprich Relais)? Danach die maximale
    Stromaufnahme der Steuerschaltung messen und dazu den Kondensator für den kapazitiven Vorwiderstand berechnen, mit Grätzschaltung, wie hier bereits beschrieben gleichrichten und mit Z-Diode stabilisieren. Mit 7805 geht auch, jedoch muss gewährleistet sein, dass die Eingangsspannung des 7805 nicht zu hoch wird. Ich habe ein ähnliches Projekt mit einem AVR vor. Realisiert habe ich, um diese Spannungsversorgung zu testen und auszumessen einen Blinkgeber mit CMOS 4093, stabilisiert auf 5V,
    kapazitiver Vorwiderstand von 110n (parralell 1M zum Entladen) und
    MOC 3041 plus Triac. Alle Pegel sind ok und die Schaltung funktioniert perfekt und ist superklein. Wenn dann alles VDE-gerecht gekapselt ist, sollte
    doch alles ok sein. VG Micha

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    vielen Dank für die vielen Antworten!

    Ich habe es nun mit einem Print Trafo gelöst...

    Ich wollte nicht so viel aufwand betreiben nur um Lampen ein und aus zu schalten

    Ich habe nun eine ATMega32 Grundschaltung aufgebaut mit Programmier "Port" und einem 12 V Printtrafo.

    Dann habe ich die Spannung über einen 7805 für den ATMega32 stabilisiert und einem 1000 uF Kondensator dazwischen gepackt der MASSIG ausreicht

    Nun habe ich die Ports A und B mit einem ULN verbunden und deren Pins jeweils auf Schraubklemmen verlötet, an die ich die Steuerleitungen der Relais angeklemmt habe.

    Die Relais sind wiederrum auf einem Stück Platine aufgelötet so dass sie in eine unter Putz Dose passen mit einem 270 Volt VDR welcher zu hohe Schaltspannungen direkt "abfliessen" lässt, so dass die Kontakte des Relais nicht so schnell verbrennen.

    Das Relais hat auf der Platine auch 2 Schraubklemmen...

    Eine um den 220v Anschluss anzuschrauben und einen für die Schaltleitungen.

    So kann ich wunderbar über den ATMega32 meine 12V Relais schalten und habe genug spielraum um die 12v auf 5 v zu begrenzen

    Wie genau optokopler Funktionieren weis ich leider noch nicht, aber ich glaube ich werde mich damit in Zukunfst malbeschäftigen müssen...

    Vielen Dank an alle und frohe Weihnachten!!!

    MFG

    Ratman2000

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