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Thema: Pocket PC als Controller, Kondensatoren als Spannungsquelle

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Pocket PC als Controller, Kondensatoren als Spannungsquelle

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    Hallo!
    Ich habe zu Hause noch zehn sehr hochkapazitive Kondensatoren (100F)
    runliegen. Durch Parallelschaltung würde ich eine Gesamtkapazität von 1000F erhalten. Außerdem habe ich noch einen alten Pocket PC von Casio(E-125-G), der eine Versorgungsspannung von 3V hat.
    Wie kann man jetzt aussrechnen, ob die Kondensatoren als ernsthafte Spannungsquelle dienen könnten? Ich weiß das 1000F=1000As/V sind, aber wie kann man jetzt einen vergleichbaren mAh-Wert bekommen?
    Außerdem, kennt sich jemand aus mit diesem Pocket PC? Könnte man ihn als Controller einsetzen? Ich habe nämlich vor ein Projekt mit Sprachausgabe zu realisieren.

    Kann mir jemand helfen?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Also das mit den Kondensatoren ist so eine Sache. 1000F ist mit Sicherheit ne Menge, mit einem kleinen Lipo fährst du aber gewichts- und kapazitätsmäißg sicher besser.

    Was die Pocket-PC Steuerung angeht, hast du wahrscheinlich zwei Möglichkeiten: Du schließt über die serielle Schnittstelle einen Microcontroller an und benutzt diesen als langen Arm für Ein- und Ausgänge. Die Logik kann ja zum größten Teil im Pocket-PC bleiben.
    Die zweite Möglichkeit ist etwas esoterisch: Du könntest mit der seriellen Schnittstelle per Bit-Banging mehrere Schieberegister ansprechend und so ein paar Ein- und Ausgänge "simulieren". Sachen wie Interrupts und PWM kannst du dann aber vergessen.

    Vorraussetzung bei alldem ist natürlich, dass du den PocketPC in irgendeiner Sprache vernünftig programmieren kannst.

    Ich hab sowas ähnliches mal mit einem alten Palm gemacht, das hat zwar grundsätzlich funktioniert, die dazu geschriebene Software / gebaute Hardware würde aber jedem Informatiker / Elektroniker die Tränen in die Augen schießen lassen

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Danke!
    Soweit habe ich alles verstanden.
    Die Kondensatoren sind allerdings nur 9*9*17mm groß und da ich sie eh schon habe könnte ich ja auch die nehmen, oder?
    Meint ihr das würde von der Kapazität her funktionieren?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die umrechung in mAh ist einfach, man muß aber für den Kondensator einen Spannungshub annehmen. Bei 3 V Spannung darf sich die Spannung wohl bestenfalls um 1 V ändern.
    1 mAh = 3600 mAs = 3,6 As. Die 1000 F entsprechen also bei 1 V Spannungshub rund 300 mAh. Das könnte so ein Poket PC schon ein paar minuten betreiben, ist aber eher wenig im Vergleich zu eine richtige Akku.

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Schade,
    dann muss ich wohl doch Akkus nehmen.

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