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Thema: Problem mit Strömungspumpen-Motor

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Problem mit Strömungspumpen-Motor

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    Hallo zusammen!

    Ich hab hier eine Strömungspumpe für Aquarien (max. 24V / 25W).
    Ich weis nicht, was mit dieser Pumpe vorher alles angestellt wurde (ist von nem Freund), ich weis nur, dass sie gerade ihren Dienst eingestellt hat.

    Die Pumpe ist jeden Tag nur ein paar Minuten im Betrieb und soll in einem Aquarium Wellen erzeugen.

    Als ich sie heute laufen ließ, war sie plötzlich unruhig. Man konnte hören das sie die Drehzahl nicht richtig konstant hält und sie hat stark vibriert - also stärker als normalerweise. Als ob sie ne Unwucht hätte.
    Nach nichtmal 10 Sekunden hat sie dann komplett blockiert. Ich hab sie sofort ausgeschaltet, etwas gewartet und nochmal probiert - wieder nix.
    Also wieder abgeschaltet und mit dem Finger am Schaufelrad gedreht um zu testen ob sie mechanisch blockiert ist. Das Rad lässt sich drehen - aber es "rastet" nach je einer halben Umdrehung federnd ein. Mann muss also einen Widerstand überwinden und dann springt das Rad exakt 180° weiter.

    Ich weis jetzt nicht wie das vor dem Defekt war, aber da in der Pumpe ein herkömmlicher DC-Motor steckt, sollte sich das Rad doch eigentlich in mindestens 5 oder sogar deutlich mehr fühlbaren "Rastungen" bewegen lassen!?
    Ist zumindest bei allen DC-Motoren die ich hier rumliegen hab so.
    Oder ist es üblich, dass man in einem Pumpenmotor nur einen einzelnen Permanentmagneten mit 180° Polwinkel verwendet?
    Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...

    Jedenfalls scheint die Pumpe elektrsich immer noch OK zu sein, denn der Motor versucht das Rad zu drehen, bleibt aber nach einer halben Drehung an dem Widerstand hängen und schafft es nicht drüber.
    Da die Pumpe in einem Salzwasserbecken läuft, hab ich dann noch auf Kurzschluss geprüft, aber Fehlanzeige. Die Spannung am Netzteil bricht nicht zusammen, nur der Strom ist ziemlich hoch, weil die Pumpe blockiert ist.

    Was kann da jetzt kaputt sein?
    Ist/sind da der/die Permanentmagnet(e) teilweise abgebrochen durch eine mechanische überlastung (Schlag, Strurz) oder woher kann sowas kommen?
    Eine elektrische Überlastung kann ich eigentlich ausschließen, da die Pumpe schon immer so betrieben wurde.
    Die Spannung am Netzteil ist OK.

    Hat jemand eine Idee?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    wird wohl schmutz drin sein ?
    Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Soweit einsehbar, ist die Pumpe sauber. Das Wasser im Becken ist ja sowieso sehr sauber. Also das sich Algen oder Pflanzenfasern um die Welle gewickelt haben, kann ich ausschließen.

    Von der Konstruktion her wird das Wasser bei dieser Pumpe nicht durch das Gehäuse gesaugt, sondern direkt hinter der Schraube angesaugt und vorne ausgestoßen.

    Hab mal eine preisverdächtige Skizze angehängt.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken pumpe1.png  

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Der Motor ist ja ein ziemlicher "Billig-Motor" aus Fernost.
    Ich hab da jetzt ne Theorie:
    Das Ding hat tatsächlich nur ein Polpaar.
    Er macht, wenn man ihn einschaltet genau eine halbe Umdrehung, d.h. es sieht für mich danach aus, als ob sich der Schleifring gegen den Rotor etwas verschoben hat (wird wohl schlecht geklebt sein) und somit die Umpolung nicht mehr zum richtigen Zeitpunkt stattfindet. Statt nach dem Passieren der Pole die Polarität zu wechseln und sich abzustoßen, bleibt der Rotor wegen der fehlenden Umpolung hängen.

    Ich versuch das nur deshalb rauszubekommen, weil die Pumpe eine Leihgabe ist und ich meinem Kumpel (der keine Ahnung von sowas hat) erklären muss dass sie hinüber ist und ICH NICHT schuld daran sein kann.
    Der "Depp" bin ich jetzt sowieso, aber vielleicht kann ich es ja schlüssig erklären.
    Ist zwar kein Weltuntergang, aber unangenehm ist es allemal.

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