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Thema: Grundlegendes zu Auto-Roboter

  1. #1
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    Grundlegendes zu Auto-Roboter

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    Hallo liebe Roboternetz-Mitglieder

    Wahrscheinlich wurden ähnliche Fragen wie diese schon merfach gestellt & man findet genug Informationen im Internet. Trozdem möchte ich, um ein Anhaltspunkt zu kriegen, hier noch mein Anliegen schildern.

    Von der Berufsschule aus müssen wir innerhalb eines Jahr ein Modell-Auto so umgestalten, das es ein einfachen Parkour meisstern kann. Ein Chasie für das Auto haben wir bereits, welches genug gross ist, dass noch genügend Platz für die ganze Elektronik da ist.

    Für die Steuerung wird ein Servo verwendet. Für den Antrieb habe ich an einen Schrittmotor gedacht.

    Da ich ein totaler noobie in diesem Gebiet bin fällt es mir schwer, die verschiedenen Komponenten gut zu unterscheiden und die richtigen rauszufiltern.

    Aus meiner Sicht werden folgende Komponenten benötigt:

    Batterie, Servo, Schrittmotor, Microcontroller und Stepper (falls der Microcontroller zu langsam ist).

    Wie seht ihr das und welche konkreten Produkte könnt ihr mir empfehlen? Auf was muss ich achten?

    Was das Programmieren anbelangt, kann ich auf die Hilfe eines Applikations-Entwickler zählen der C & C++ beherrscht.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hallo Gravits,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Muss es denn ein bestimmtes Modellauto sein? Oder darf man sich eines stricken?

    Wenn Du Dir selbst eines basteln darfst, dann hätte ich diesen Vorschlag: schau Dir doch mal den asuro an - einfach hier klicken. Das ist ein kleiner Zweirad-Roboter der 50-€-Klasse.

    ........................

    Wenn Du das Geld investieren kannst, hättest Du schon mal einen Untersatz für das Auto - na ja, zumindest die komplette Hinterachse; Spurweite gute 100 mm, also etwa 1:18. Der hat zwar keine "Vorderräder" sondern rutscht vorne auf einem Tennisball. Gelenkt wird durch unterschiedlich schnell laufende Antriebe der einzeln angetriebenen Räder.

    Die Karosserie - da würde ich einen Ausschneidebogen aus Papier nehmen oder selbst etwas ähnliches zeichnen oder sonstwie basteln. Den asuro gibt es bei Conrad aber auch bei Reichelt oder solchen Läden. Programme gibt es beim Hersteller reichlich, aber auch hier im Forum.

    Ein fertiges Auto umzubasteln dürfte aufwendiger werden - ist aber natürlich die bessere Lernleistung.

    Was meinst Du dazu? Jedenfalls viel Erfolg
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Vielen Dank für die schnelle, gute Arbeit.
    Diese Asuro hatte ich bereits angeschaut aber kommt nicht in Frage, da dass aussehen bewerted wird, mindestens 1 funktionales Teil selbst gefertigt werden muss (zB die SteuerachseN, die bodenplatte oder so.) Zu dem ist das Chassie & der Servo im Gesammtwert von ungerechnet 200€ bereits gekauft.

    Ich bin in unserem Team nur für die steuerung zuständig. Durch Sponsoring könnten wir evtl(!) auch tiefer in die Tasche greifen.

  4. #4
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Du musst irgendein Gerät (in deinem Fall ein Modellauto) soweit hinkriegen, dass es elektronisch gelenkt und gefahren werden kann.

    Stöbere doch mal hier rum, da werden die meisten deiner Fragen behandelt
    http://www.roboternetz.de/wissen/ind...obotikeinstieg
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hi Gravits,

    ich habe ein Projekt auf meiner Warteliste, das ungefähr das trifft, was Du machen willst. Es ist ein billiges 1:20 Auto mit einer einfachen 2-Kanal-Steuerung. Die Planung habe ich wegen anderer, vorgezogener Arbeiten gestoppt. Soweit ich es absehen kann, ist es nicht einfach, diesen Umbau zu machen.
    Zu dem ist das Chassie & der Servo im Gesammtwert von ungerechnet 200€ bereits gekauft.
    Das verstehe ich nicht wirklich. Ein Chassis und ein Servo für so viel Geld??? Wenn Du schon eingekauft hast, dann wird aber wohl auch die Planung ziemlich weit gediehen sein. Zumindest kaufe ich die Einzelteile (wenns keine Bastelei aus vorhanden Teilen ist) meist erst nach der Planungsphase. Egal.

    So gern ich Dir raten würde, so gibt es doch zwei Hindernisse. Einmal bin ich erst in ein paar Wochen wieder an dem Thema. Zweitens ist das Programm sehr hardwareabhängig. Es kommt also darauf an festzulegen, ob Dein Auto nur mal so vor-, zurück- und vielleicht ein bisshen Kurven fahren soll oder ob Du mehr planst. Also würde ich so vorgehen:

    1) Pflichtenheft I: Was soll das Teil können
    2) Pflichtenheft II: Wie soll das Teil aussehen
    3) Planung der Hardware
    4) Planung der Software

    Soweit ich Dich verstehe, ist Dein Team mit den Punkten 1) und 2) noch nicht richtig weit gekommen. Und - wie gesagt, 4) ist ziemlich abhängig von 2) und natürlich von 3)/dem elektronischen Teil, u.A. von den Sensoren.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo Gravits,

    Batterie, Servo, Schrittmotor, Microcontroller und Stepper (falls der Microcontroller zu langsam ist).
    BTW: was meinst Du mit Stepper? Für mich ist das die englische Bezeichnung für Schrittmotor. Vielleicht meinst Du hier den Motortreiber...

    Wenn Du wirklich ein Modell-Auto umbauen willst, also eines, das man normalerweise mit einer Fernsteuerung bedient, würde ich vom Antrieb mittels Schrittmotor abraten. Modellautos haben i.d.R. einen Gleichstrommotor als Antrieb, welcher über einen sog. Fahrtregler angesteuert wird. Dieser Fahrtregler bekommt die gleichen Steuersignale wie ein normaler Servo. Also müsstest Du nur eine Servosteuerung entwickeln (Beispiele gibt's im Forum genug) und könntest auf die Schrittmotorsteuerung verzichten.

    Der Nachteil daran ist, dass nun Radsensoren zur Ermittlung der Radgeschwindigkeit notwendig sind. Aber die werden m.E. sowieso gebraucht, denn das Auto soll ja auch Kurven fahren können. Allein aus der Summe der Schritte des (einzigen) Schrittmotors kann man also nicht die Position bestimmen.

    Wahrscheinlich sind auch noch weitere Sensoren für die Aufgabe notwendig. Aber das hängt stark von der Beschaffenheit des "Parkours" ab. Dazu wurde hier ja auch schon einiges gesagt.

    Gruß, Achim.

  7. #7
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    Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das es sich um ein 1:8 er Modell handelt und das Chassie original von einem Benziner ist. Ich hatte gedacht, dass ich beim Schrittmotor den Distanzzähler weglassen kann und wir das fahrverhalten in der Kurve im vorhinein messen.

    Habe mich nach einem Controllerboard umgesehen und bin au den RN-Control gestossen. Aber ich weiss natürlich nicht, welche leistung dieser bring. Könnten dort zwei PMW- Komponenten(falls ich kein Schrittmotor verwende) genutzt werden?

    Viele Dank für die Hilfe.

  8. #8
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    Dann baut doch am besten den Benziner ein . Vergaser und Bremse (nicht vergessen!) werden dann von einem zweiten Servo gesteuert. Ein Schrittmotor ist da wohl ein krasser Gegensatz. Da müsste man erstmal schauen, ob Drehzahl und Drehmoment überhaupt zum Fahrzeug passen.

    Das Problem mit dem Schrittzählen ist, dass es wirklich nur bei absolutem Geradeauslauf funktioniert. In der Kurve musst Du exakt den Winkel der gelenkten Räder kennen und selbst dann schlägt Dir vermutlich das Differenzialgetriebe noch ein Schnippchen. Aber dazu können die Experten der radgetriebenen Roboter hier im Forum mehr sagen.

    Mit dem RN-Control hatte ich noch nicht zu tun. Aber zwei PWM sind auf jeden Fall machbar.

    Gruß, Achim.

  9. #9
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    hi,
    also erst mal ne frage, wie sieht denn der parkour aus? und wie ist er begrenzt, oder markiert? geht es darum nur durchzukommen, oder muss das ganze möglichst schnell passieren?
    mfg jeffrey

  10. #10
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    Der Benzinmotor kommt nicht in Frage, da ein teil im Schulhaus stattfindet.

    Es gibt 3 Disziplinen, welche einfluss auf die Steuerung haben.
    1. Ein einfacher rechteckiger Runkurs (etwa 10mx5m [etwa 3m breiter gang])
    2. Ein Komplexerer Kurs, welcher jedoch noch nicht bekannt ist, da rücksicht auf die Grössen-Klasse der Autos genommen wird.
    3. 10m vorwärts und dann wieder zurück.

    Dabei zählt erstens, das er es überhaupt schafft und dann zählt natürlich die Zeit noch.

    Momentan ist noch keine Elektronik vorhanden!

    Um das Fahrverhalten in der Kurve zu testen, habe ich gedacht, dass wir einen Stift am Auto markieren, und somit den Durchmesser des gezeichneten Kreises messen. Ist hald ein ausprobieren aber das ist der Sinn dieses Projekt.

    Ist auf die genauigkeit des normalen Motors verlass oder muss ich dann automatisch noch ein Ultraschalsensor beifügen?

    Vielen Dank für die bisherige Hilfe. Bin wirklich total auf euch angewiesen, da dies neuland für mich ist (aber total interessant!!! )

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