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Thema: AtTiny26 per UART mit Computer verbinden

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von BurningWave
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    AtTiny26 per UART mit Computer verbinden

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    Hallo,

    ich habe hier einen AtTiny26, den ich mit der UART Schnittstelle mit dem Computer verbinden (also an die serielle Schnittstelle anschließen) will, um Daten auszutauschen. Dieser µC hat zwar keine UART-Schnittstelle, diese würde ich aber per Software nachbilden.

    Meine Fragen sind jetzt:
    1. Wie ist die Pinnbelegung der seriellen Schnittstelle?
    2. Wie muss man den µC an die Schnittstelle anschließen (welche Anschlüsse außer RxD und TxD benötige ich noch)?
    3. Was für ein Terminalprogramm kann man für die Datenübertragung verwenden?

    Danke für eure Hilfe,
    _R2D2

  2. #2
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    Der Tiny26 hat keine Hardware UART. Man muß also eine Software UART nehmen. Welche Pins man da nimmt ist ziehmlich egal. Das Eingangssignal legt man aber am besten auf einen Interruptfähigen Eingang wie ICP, INT0, INT1.
    Normaler weise reichen GND, TxD und RxD. Handshake-Leitungen werden eher selten genutzt. Bei der 9 Poligen Sub D buchse sind da Pins 5, 2 und 3 . Wobei man etwas aufpassen muß mit RxD und TxD, je nach kabel werden die auch mal getauscht.


    Als Terminalprogram reicht Hyperterm. Auch das Terminal Program in der Bascom mgebung ist recht gut.

  3. #3
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    Hallo,

    bei vielen Tinys ist nur noch das abgespeckte USI vorhanden. Bevor ich den UART komplett in der Software realisiere, würde ich mir das Interface schon genauer anschauen. Selber habe ich bisher nur SPI mit dem USI realisiert. Habe aber auf den ersten Blick im Datenblatt schon Register für Start und Stop 'Condition' gefunden. Da ist bestimmt was möglich.

    Gruß

    Jens

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Es gibt für die Software UART in den Application notes von Atmel Beispiel mit und ohne USI. Mir kam die Lösung ohne USI einfacher vor. Vor allem hat man da mehr Freiheiten bei der Baudrate. Die Lösung mit USI ist was für hohe Baudraten, die dann aber zum Quarz passen müssen.

  5. #5
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    Re: AtTiny26 per UART mit Computer verbinden

    Hi _R2D2,

    Zitat Zitat von _R2D2
    ... AtTiny26 ... mit der UART Schnittstelle mit dem Computer verbinden ... um Daten auszutauschen ...
    Vor ein paar Tagen hatte ich meinen tiny2313 rausgekramt, der hat ein Hardware-UART. Ich hatte den ein paar Bemerkungen ausgeben lassen an den PC. Das Programm war sonst unbedeutend, Sprache C. Seltsamerweise hatte sich da garnix getan, bis mir aufgefallen war, was im AVRStudio unter den Compilier-Daten stand: Data: irgendwas und 150.0% Full. Und das blos bei ein paar wenigen, sehr kurzen Wörtern. Als ich auf 96% runter war, lief das Ganze - aber die Ausgabe war dann von einer völlig ungenügenden Länge.

    Fazit:
    Der Speicher vom tiny2313 - der genauso groß ist wie der vom t26 - reicht für ein paar Datenausgaben nur SEHR knapp. Mir reichte er nicht.

    Allerdings gäbe es ein lustiges Spielchen mit wenig Speicherbedarf: lass den tiny das zurücksenden, was er zugesandt bekommt.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  6. #6
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    @oberallgeier
    ich möchte nur die Werte von ein paar Variablen an den Computer versenden. Dazu müsste der Speicher auf jeden Fall ausreichen.

    Danke für eure schnelle Hilfe.
    mfg
    _R2D2

    PS.:
    Mir ist gerade noch etwas eingefallen: Ist es möglich jeweils eine LED einzuschalten, wenn Daten mit RxD empfangen, bzw. mit TxD gesendet werden?

  7. #7
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    Meistens kann man an die RxD Leitung (z.B. zwischen Controller und max232, wenn man den denn braucht) einfach eine LED mit Vorwiderstand hängen.

    Wenn der Speicher nicht reicht gibt es mitlerweilen auch Tiny461 und Tiny861 als Ersatz mit 4 bzw. 8 kB RAM. In Assembler kriegt man auch in den Tiny2313 oder tiny26 noch eine Menge rein. Viel mehr macht in ASM aber auch keinen Spaß.
    Für meine bidirektionale Software UART mit zykischem Sende-Puffer habe ich nur etwa 200 Bytes gebraucht

  8. #8
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    Mir ist noch etwas aufgefallen, die serielle Schnittstelle arbeitet doch mit 12V, das ist doch zuviel für den µC. Muss man da noch Widerstände dazwischen schalten? Wenn ja, wo genau und welche Werte?

    mfg

  9. #9
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    Hallo,

    Max232

    Gruß

    Jens

  10. #10
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    Geht es auch einfacher (ich habe gerade keinen Max232 da)?

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