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Thema: Teileliste für erste Gehversuche

  1. #1
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    Irchenrieth (BY)
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    Teileliste für erste Gehversuche

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    Servus,
    ich möchte einen Einstieg in die Roboterwelt wagen, da ich jetzt schon länger C(++) programmiere. Da ich kein Elektronik-Gene bin interessiert mich der Einstieg am Steckbrett sehr Ich hab mir auch schon den Wikieintrag gelesen. Da ist von mehren Teilen die Rede die ich nur vom Hören her kenne, deshalb möchte ich mich vergewissern ob die Teile die ich mir bestellen woltte (bei reichelt.de) auch die richtigen sind:
    Artikel-Nr. Bezeichnung WG Menge Einzelpreis Gesamtpreis
    LED 10MM RT LED, 10mm, diffus, rot 1 1 0,10 0,10
    RAD 100/16 Elektrolytkondensator, 6,3x11mm, RM 2,5mm 1 1 0,041 0,04
    4,0000-HC18 Standardquarz, Grundton, 4,0 MHz 1 1 0,24 0,24
    8,0000-HC18 Standardquarz, Grundton, 8,0 MHz 1 1 0,24 0,24
    MAX 232 CPE RS232-Driver, DIL-16 1 1 0,32 0,32
    D-SUB BU 09P D-SUB-Buchse, 9-polig, Printausführung 1 2 0,14 0,28
    TANTAL 100/6,3 Tantal-Kondensator, Rm 5, 100μF/6,3V 1 4 0,74 2,96
    TASTER 9308 Kurzhubtaster, Betätigungsknopf quadratisch 1 1 0,18 0,18
    PS 25/3G BR Platinensteckverbinder gerade, braun, 3-polig 1 1 0,38 0,38
    CLIP 9V Batterieclip für 9-Volt-Block, vertikal 1 1 0,092 0,09
    STECKBOARD 4K7V Experimentier-Steckboard 2560/700 Kontakte 1 1 12,70 12,70
    16,0000-HC18 Standardquarz, Grundton, 16,0 MHz 1 1 0,24 0,24
    STL 046-03 Stiftleiste für Geräteanschlusskl. 3-polig, RM5mm 1 2 0,29 0,58
    RAD 220/16 Elektrolytkondensator, 8x11mm, RM 3,5mm 1 1 0,062 0,06
    HALTER 6XUM3-QDK Halter für 6 Mignonzellen (AA), Druckknopf 1 1 0,28 0,28
    ATMEGA 32L8 DIP ATMega AVR-RISC-Controller, DIL -40 1 1 3,35 3,35
    1W 1,0K Metalloxydwiderstand 1W, 5%, 1,0 K-Ohm 1 1 0,15 0,15
    1W 10K Metalloxydwiderstand 1W, 5%, 10 K-Ohm 1 1 0,15 0,15
    TANTAL 4,7/10 Tantal-Kondensator, Rm 2,5, 4,7μF/10V 1 4 0,14 0,58
    MKS-2 100N WIMA Folienkondensator, Rm 5mm, 100nF 1 3 0,072 0,22
    WSL 10G Wannenstecker, 10-polig, gerade 1 1 0,072 0,07
    μA 78S05 Spannungsregler 2A positiv, TO-220 1 1 0,36 0,36
    LED 3MM 5V GE Gelbe 3mm-LED mit Vorwiderstand, 5 Volt 1 1 0,12 0,12
    STECKBOARD DBS Steckbrücken-Drahtbrücken-Set 1 1 3,59 3,59
    CY 22-2 22P Glimmer-Kondensator, 22pF, 100V, +/- 5% 1 2 0,55 1,10
    Warenwert 28,37 (zzgl. Versand)

    Dazu noch ein isp-Programmer: klick

    Sind das alle benötigten Teile für das Wiki-Szenario? Wie gesagt mich interessiert nicht allzusehr die Programmierung eher die Elektronik, da ich die Kombination faszinierend finde. Wichtig ist auch dass alles Linux-kompatibel ist, da ich ausschließlich mit Linux arbeite.

    Danke im Voraus für eure Mühen, um den dummen rehbär auf die Spur zu helfen.

    Gruss rehbär

  2. #2
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    Ein paar Anmerkungen:

    Warum die ganzen Akkuhalter? Ich würde die Versuche mit irgendeinem Netzteil machen. Da sollte alles zwischen 7,5-15 Volt passen.

    Da du auf einem Steckbrett aufbaust, wirst du mit dem Wannenstecker nicht sehr viel Freude haben. Um damit vernünftig arbeiten zu können, kannst du dir mit Streifenraster aber einen Adapter bauen. Dazu lötest du den Wannenstecker auf das Streifenraster (Leiterbahnen vorher mit Cuttermesser zwischen den Pins trennen). An die Seiten jeweils 5er-Pinleisten. Das ganze kannst du dann auf dein Steckbrett bauen.

    Die 100nf-Kondensatoren können auch Keramikkondensatoren sein, die sind glaub ich was billiger. Die 22pf-Kondensatoren brauchen keine Glimmerkondensatoren sein, hier reicht Keramik völlig aus.

    Der Atmega 32 ist bewusst der "L"-Typ?

    Die 9-polige D-Sub-Buchse wirst du weder auf das Steckbrett noch auf eine Lochrasterplatine bekommen, da die Pins versetzt sind. Wenn du nicht grad eine geätzte Platine zur Hand hast, würde ich dir eine 3er Pinreihe empfehlen und einen passenden Adapter für D-Sub-Stecker. Was gut funktioniert sind die D-Sub-Stecker mit Lötkelch bei Reichelt.

    Dass die LEDs unterschiedliche Durchmesser haben ist beabsichtigt?

    Bei den Widerständen sollte 1/4W ausreichen, ist aber kein Beinbruch.

    An deiner Stelle würde ich einige Teile doppelt und dreifach kaufen, da du sie immer wieder benötigst und beim Steckbrettbetrieb kann so ein kleiner Pin auch mal abbrechen. Heisse Kandidaten sind die Kondensatoren und Widerstände, da ist so ein 10er-Pack ganz angenehm. Das trifft ebenfalls für LEDs, Taster und Quarze zu, da können es auch ruhig 5 sein. Nichts ist nerviger als ein kaputte Quarz oder Kondensator und kein Austauschteil in Sicht.

    Das zu dem, was ich auf den ersten Blick erkennen konnte. Nach einiger Zeit basteln wirst du feststellen, was du häufiger brauchst und was nicht, dann ändert sich auch dein Bestellverhalten

  3. #3
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    Erstmal DANKE für deine schnelle Antwort!
    Ich habe aber dennoch ein paar Fragen:
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Warum die ganzen Akkuhalter? Ich würde die Versuche mit irgendeinem Netzteil machen. Da sollte alles zwischen 7,5-15 Volt passen.
    Ich hab noch ein 12V Netzteil im Keller gefunden...

    Also brauch ich dann zum leichten Anschluss noch das? Oder ist die Büchse und der Stecker im Bild inkompatibel?
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Da du auf einem Steckbrett aufbaust, wirst du mit dem Wannenstecker nicht sehr viel Freude haben. Um damit vernünftig arbeiten zu können, kannst du dir mit Streifenraster aber einen Adapter bauen. Dazu lötest du den Wannenstecker auf das Streifenraster (Leiterbahnen vorher mit Cuttermesser zwischen den Pins trennen). An die Seiten jeweils 5er-Pinleisten. Das ganze kannst du dann auf dein Steckbrett bauen.
    Ok, hab ich aufgenohmen...
    Zitat Zitat von "pyr0skull
    Die 100nf-Kondensatoren können auch Keramikkondensatoren sein, die sind glaub ich was billiger. Die 22pf-Kondensatoren brauchen keine Glimmerkondensatoren sein, hier reicht Keramik völlig aus.
    Genau deshalb hab ich den Thread eröffnet.
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Der Atmega 32 ist bewusst der "L"-Typ?
    Nein, dann sollte ich den nehmen.
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Die 9-polige D-Sub-Buchse wirst du weder auf das Steckbrett noch auf eine Lochrasterplatine bekommen, da die Pins versetzt sind. Wenn du nicht grad eine geätzte Platine zur Hand hast, würde ich dir eine 3er Pinreihe empfehlen und einen passenden Adapter für D-Sub-Stecker. Was gut funktioniert sind die D-Sub-Stecker mit Lötkelch bei Reichelt.
    Das der D-Sub nicht draufpasst war mir schon klar, des wegen hatte ich ja schon die 3polige Stiftleiste dabei. Mit den D-Subbüchse wollt ich mir einen Adapter bauen, weiss bloß net wie genau. Oder gibts da schon fertige Adapter von der 3pol-Stiftleiste zum D-Sub.
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Dass die LEDs unterschiedliche Durchmesser haben ist beabsichtigt?
    Da hab ich nicht aufgepasst wollt nur 2 verschiedene, war so ein Geistesblitz...
    Zitat Zitat von pyr0skull
    Bei den Widerständen sollte 1/4W ausreichen, ist aber kein Beinbruch.
    Werd ich beachten.
    Zitat Zitat von pyr0skull
    An deiner Stelle würde ich einige Teile doppelt und dreifach kaufen, da du sie immer wieder benötigst und beim Steckbrettbetrieb kann so ein kleiner Pin auch mal abbrechen. ...
    Kling einleuchtend...

  4. #4
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    ich würde auch gleich ein paar mehr widerstände etc. kaufen. Bei den widerständen aber auch kondensatoren würde ich vorschlagen, du nimmst gleich ein paar verschiedene Werte mit. zumindest bei den R mal alle 0er, 3,3er und 4,7 er Werte. Damit kannste einfach mehr anfangen. Eventuell würd ich die Bestellung mal bei tme.pl durchrechnen, die haben oft wesentlich günstigere Preise, allerdings auch höhere Versandkosten.

  5. #5
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    Hi,
    mir fehlen die Low current LED's. Die normalen wirst du ohne Treiber nicht am Mikrocontroller betreiben können. Sub D Adapter kannst du so bauen, bestell aber einen in Lötausführung und nicht in Printausführung.
    Fernsehen ist Kaugummi für die Augen!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Auf dem Steckbrett können 1 W Widerstände schon zu dicke Drähte haben.

    Für die 100n sind Keramik Kondensatoren günstiger, durch die längeren Beine ist man auf dem Steckbrett flexibler. Außerdem da lieber ein paar mehr.

    Der max232 braucht in der Regel auch noch ein paar (4 ?) 1-10µF Elkos/Kondensatoren.

    Tantal Elkos Braucht man erstmal nicht. Die sind eher was wenns ganz klein werden soll. Da reichen meistens normale Elkos, die sind auch robuster.

    Beim Spannungsregler brauchts eigentlich selten die 2 A Version, der normale 7805 reicht meistens. Auch da lieber 2 oder 3 von. Bei Batteriebetrieb wäre eine Lowdrop Version besser, dann sollten 4 Batterien reichen. Ein paar dioden (1N4001) für den Verpolungsschutz oder als Freilaufdiode wären auch nicht schlecht.

    Wenn nicht schon vorhanden, ist Klingeldraht in 2-3 Farben ganz sinnvol fürs Steckbrett.

    Die Paralelport Porgrammierer sollen auch unter Linux laufen (mit AVRDUDE), zumindest wenn der PC einen echten Parallelport auf dem Motherboard hat. Ein Port auf einer Steckkarte könnte gehen, per USB-LPT Wandler geht fast sicher nicht, und wenn außnahmsweise doch, dann viel zu langsam.

  7. #7
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    Danke nochmals an alle! Ihr seid mir eine gute Hilfe!
    Ich werde in den nächsten Tagen den Warenkorb nochmal zusammenstellen - diesmal unter Berücksichtigung eurer Tipps! Wenn ich damit fertig bin poste ich meine Lösung. Ich glaube ich bau' mir auch den ISP Programmer selbst (Anleitung)

    Grüße rehbär

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Die Anleitung macht einen guten Einduck. Auf den ersten Blick sollte das funktionieren. Im Wiki gibs btw auch eine Anleitung.

    Gruß
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  9. #9
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    @elayne
    Du meinst diese Anleitung. Die hab ich auch schon gesehen hab mich aber dagegen entschieden weil ich dort die Platine aus dem http://shop.robotikhardware.de bestellen müsste und deswegen 7€ (!!!) Versandkosten zahlen müsste. Und das ist mir ehrlichgesagt zu teuer für ein kleines Teil das in einen Briefumschlag passen würde.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Stimme dir vollkommen zu. Wollte es nur mal erwähnt haben. Ich bin auch ein Fan von Lochraster. Damit kann man mit etwas Übung auch recht komplexe schaltungen realisieren. Erst bei SMD erreicht man die grenzen.
    Fernsehen ist Kaugummi für die Augen!

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