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Thema: NE555 an Kondensatornetzteil

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    NE555 an Kondensatornetzteil

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    Liebe Leute,
    kann das so funktionieren? Ein NE555 als Monoflop direkt an einem Kondensatornetzteil, berührungssicher eingebaut. Muss ich da noch irgendwie entstören oder gehts so?
    Das Relais zieht so ungefähr 35mA. Elko:470µF/63V. Statt 1x330 Ohm nehme ich 2x150 Ohm/1W.
    lg
    Triti
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  2. #2
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    Ich denke es sollte funktionieren. Ich habe schon mehrmals diesen Trick für LED's oder auch Relais am Netz benutzt. Allerdings hatte ich niemals irgend welche IC's in der Schaltung. Keine Ahnung wie sich der 555 verhält wenn der Einschaltstrom vom Relais gefordert wird. Ich würde maximal noch 100nF parallel zu den 470µF schalten. Ich hatte meist bei den Relais 1,5 bis 2,2 µF benutzt. Allerdings nur mit einer Diode anstelle der Brückenschaltung.

    Ich nehme an Du weißt das der Kondensator am Netz wenigstens 400V DC abkönnen muß.

    Den 330Ohm Wdstd. kannst Du dir sparen der hilft und schadet erfahrungsgemäß nichts.

    Für den 1MOhm am Netz solltest Du 2x um 500Ohm nehmen.

    Viel Glück und es würde mich freuen wenn Du hier bescheid gibst wenn es funktioniert hat.

    Gruß
    Wolf3030

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Der 330Ohm Widerstand ist bei grösseren Elkos nötig um den Strom beim Einschalten bei max. Netzspannung zu begrenzen, da es sonst zu gros für die Gleichrichterdioden sein könnte.

    Ich vermute, dass es anstatt 2x500 Ohm, 2x500 kOhm sein sollte.

    Ich würde auch vorschlagen das Relais mit einem zusätzlichem Transistor und unstabiliesierter Spannung zu steuern und nur die Versorgungspannung für den 555 zu stabilisieren.

    MfG

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi,
    @wolf3030
    >Ich würde maximal noch 100nF parallel zu den 470µF schalten.
    Sowas dachte ich mir auch schon, nur wo macht es mehr Sinn: Vor oder nach der Z-Diode? Ich bin für nach.

    >Ich hatte meist bei den Relais 1,5 bis 2,2 µF benutzt.
    Üppig! Ich versuch, wegen Energiesparen den Kondensator so klein wie möglich zu halten, weil die Schaltung dauernd am Netz ist. Kann sein, dass meine 680nF zu wenig sind, bin schon neugierig.

    >Kondensator am Netz wenigstens 400V DC ...
    Yep, ist ein X2-Kondensator, der passt schon. Für Leds schon oft gemacht.

    > 330Ohm Wdstd....
    Begrenzt und wirkt auch als Sicherung- der brennt gleich durch, wenn der Kondensator versagt.

    Hoffe, dass ich am Wochenende dazu komme, die Schaltung zu stricken.
    Dann werde ich das mal 2 Wochen anhängen und fleissig testen und dann melden obs noch lebt


    @picture
    >.... 2x500 kOhm sein sollte.
    Ohne k dauerts ca. 0,7 Sekunden, bis der Widerstand stinkt und das kann er gut.
    Den 1M/0,6W Metallschicht hab ich bei LEDs immer genommen, älteste Schaltung 1,5 Jahre Dauerbetrieb, bisher hält der, Spannungsfestigkeit reicht anscheinend.

    > Ich würde auch vorschlagen das Relais mit einem zusätzlichem Transistor und unstabilisierter Spannung zu steuern und nur die Versorgungspannung für den 555 zu stabilisieren.

    Ähem, ich hab nur ein Relais mit einer 12V Spule. Vor der Z-Diode ist die Spannung ja zu hoch, woher nehmen? Oder verstehe ich was falsch?

    Ach ja: Bringts etwas, vor dem NE555 eine 15V-Supressordiode RS.Components Nr. 486-4173 reinzutun, falls bei irgendwelchen Spannungsspitzen die Z-Diode nicht schnell genug ist? Wäre vom Preis her zu verkraften, und wenns was bringt.....

    lg
    Triti

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo triti!

    Ich habe gemeint, dass das Releis keine stabilisierte Spannung braucht und der NE55 brauch ja nicht so viel Strom. Die Zenerdiode (bisher 13V) sollte eigentlich den gleichen Strom leiten, wie das eigeschaltetes Relais um möglichst permanent das Kondensatornetzteil zu belasten. Die Supressordiode finde ich nicht nötig, schadet aber nichts. Anstatt kannst du auch einen seriellen Widerstand und eine Zenerdiode mit einer niedrigeren Spannung für den 555 nehmen (falls ein Transistor zwischen 555 und Releis angewendet wird), damit die Spannung für den 555 besser stabilisiert wird.

    Viel Spass und Erfolg damit!

    MfG

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo zusammen!
    Hab schon gelötet (war nicht mehr auszuhalten ) und zwar mit so wenigen Bauteilen wie möglich (kein Transistor...). Bisher funktionierts, Monoflop 3x getestet.
    Der NE555 wird nur ganz leicht warm (so dass mans gerade noch spürt), das Relais wird etwas wärmer, lauwarm (nur dort, wo die Spule ist). Relais ist von Conrad, Nr. 504221.

    Vor den Monoflop gehören noch 2 Widerstände und ein Kondi, habs nochmal gezeichnet und zwar haargenau so wie es gelötet ist. Ich hänge den Plan nochmal an. Nicht eingezeichnet sind die 2 low current LEDs grün/rot die anzeigen ob der Monoflop läuft oder nicht.

    Die Monoflopzeit ist mit diesen Bauteilen bei 20°C genau 21 Minuten, fast auf die Sekunde.
    Zum weitertesten hänge ich morgen die Garagenbeleuchtung vom Nachbarn dran. Der will sowas, weil er vergisst nämlich oft abzudrehen.

    lg
    Triti
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Eine suppressordiode ist nicht nötig. Schnell genug ist eine Zenerdiode eigentlich immer, vor allem wenn da ein Elko paralel ist.

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