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Thema: Nachbaubares Funkmodul auf Basis des RFM12

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Nachbaubares Funkmodul auf Basis des RFM12

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    Nabend

    Ca. 1,5 Monate habe ich gebraucht, nun ist es (fast) fertig...


    Mein Selbstgebautes Funkmodul auf Basis des RFM12 von HOPE RF!


    Funkmodul...wofür?
    Man braucht in der Robotik ja für so einiges eine Funkverbindung. Hauptsächlich natürlich für eine Datenverbindung zwischen Roboter und PC. Mein Problem war schon immer, dass fertige Funkmodule sehr teuer sind und oft nicht das an Leistung bieten was man eigentlich will. Von "Luxus" wie eingebaute Sicherheitsfeatures etc. einmal ganz zu schweigen.
    Aus diesem Grund habe ich mich mal dran gemacht und ein nachbaubares Funkmodul auf Basis des RFM12 Funkmoduls von HOPE RF (schon für 8€ zu haben) entworfen, das vor allem...

    ...preiswert, einfach in der Anwendung, voll vom Anwender konfigurierbar und natürlich leistungsstark ist.

    Das Funkmodul ist zur Übertragung von digitalen Daten wie Sensorwerte, Steuerungsdaten etc. geeignet, nicht für Videostreams etc.

    Was ist und kann das Funkmodul?
    Ich wollte ein Funkmodul bauen, welches nach außen wie eine Art "Blackbox" wirkt. Man muss sich keinerlei Gedanken um die internen Befehlsabläufe machen. Also habe ich den kompletten Code in einen ATmega32 gepackt und den zusammen mit dem RFM12 und einiger anderer Peripherie auf eine kleine Platine - ca. 32mm * 34mm - gepackt.

    Der ATmega32 verwandelt das Modul in eine "Blackbox" die sich ähnlich einfach wie z.B. das RT868F5 Funkmodul (im RN-Funk verwendet) über die UART ansteuern lässt aber darüber hinaus mehr Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration bietet und leistungsfähiger ist. Der ATmega32 entlastet damit die externe Hardware in Ressourcen und Programmieraufwand enorm, weil man sich dort nicht mehr mit der komplizierten Ansteuerung herumplagen muss.


    Eckdaten
    * Frequenz: 434 MHz
    * Bidirektional (halbduplex): Ein Funkmodul kann senden und empfangen
    * Funknetzwerk möglich: Mehrere Funkmodule lassen sich sehr einfach zu einem Netzwerk zusammenschließen
    * Terminal Programm: Ein Programm für den PC macht das konfigurieren des Moduls noch einfacher
    * Sicher: Zahlreiche Sicherheitsfeatures garantieren eine Übertragungssicherheit von nahezu 100%
    * Acknowledge möglich: Wichtige Daten lassen sich mit dem Attribut "Acknowledge" versehen, damit ist gewährleistet, dass diese auch wirklich ankommen. Funktionsweise ähnlich wie Software-Handshakung oder Acknowledge beim I2C Bus
    * 55 Seiten starke Dokumentation, als Inspiration und Ideenquelle für andere Bastler
    * Komplettes Projekt frei verfügbar: Habe mir die Mühe gemacht und das komplette Projekt online gestellt. Sourcecodes, Dokumentation, Schaltpläne, alles frei verfügbar.
    * uvw.

    Das Projekt ist noch nicht ganz fertig. Ich warte noch auf meine Platinchen (Bild oben). Habe im Moment einen 1:1 Aufbau auf Lochraster und Steckbrett. Ist also nur noch etwas Kosmetik

    Über Feedback freue ich mich natürlich besonders
    Weil ich schon im Vorfeld darauf angesprochen wurde: Ich will aus diesem Projekt keinen kommerziellen Gewinn erzielen, ist zumindest nicht vorgesehen.

    Alles ausführlich beschrieben auf meiner Webseite:
    www.flashcraft.de
    (Einige Angaben sind evtl. noch fehlerhaft, ich arbeite noch an der Präsenz)

  2. #2
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    hi Foooob,

    schöne sache das teil, ich bin z.Z. auch dabei, ein board mit RFM12 zu entwerfen, ich werd gleich mal schauen, ob unsere verschaltungen zum Mega32 gleich sind, wenn nicht, dann werd ich mich wohl anpassen, und deine software evtl. benutzen

    dienen deinen "füßchen" nach unten eigentlich nur der befestigung auf lochrasterplatinen oder auch der datenübertragung zum funkmodul?

    und ist dein "bausatz" nicht mit der platine RN-Funk vergleichbar, auf die man nurnoch das Funkmodul aufstecken muss?

    ob du daraus komerziellen gewinn schlagen willst ist natürlich dir überlassen, keine frage...

    LG Pr0gm4n

  3. #3
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    Hey

    Die Füßchen dienen zur Datenübertragung, Spannungsversorgung etc, alle Pins sind auf dem Modul verschaltet.

    Der ATmega32 auf dem Modul ist eigentlich nur dazu da eingehende Daten (zum Beispiel über die UART) aufzubereiten und über Funk zu übertragen bzw. über Funk empfangene Daten z.B. über die UART zu senden. Daher ist eine externe Beschaltung natürlich notwendig.

    Das hat eben den Vorteil, dass man sich bei der externen Beschaltung nicht um die Ansteuerung des RFM12 kümmern muss und keine Ressourcen dafür aufbrauchen muss. Eine UART reicht prinzipiell schon.

    So muss man den Code fürs "Funken" nicht jedesmal an die gegebene Schaltung und den verwendeten Microcontroller anpassen und sich bei jedem Projekt aufs neue damit herumschlagen. Egal ob man dann einen PIC, AVR oder ARM verwendet - und egal für welches Projekt.

    Mein Funkmodul ist mit dem RN-Funk vergleichbar, ja
    Ich habe auch selbst ein RN-Funk hier und benutze es seit geraumer Zeit. Währenddessen sind mir eben an solchen Funkmodulen immer mehr Mängel aufgefallen die einfach oft unschön sind (betrifft hier nicht das RN-Funk an sich sondern das verwendete Modul) und die ich ja schon angesprochen habe. Große Umschaltzeiten zwischen Sende- und Empfangsbetrieb, kaum Konfigurationsmöglichkeiten, oft sehr saftige Preise, usw...

    Und als ich dann mal diese RFM12 in die Hände bekam hab ich mir selbst was draus gebastelt. Währenddessen habe ich aber immer in Foren gelesen wie sich die Leute mit dieser China-Ware die Zähne ausbeissen um die Dinger zum Leben zu erwecken...und um den Leuten die das RFM12 ebenfalls verwenden etwas zu helfen habe ich nun alles online gestellt.

  4. #4
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    jo, du hast von mir auch schon ne anfrage wegen preis der platinen xD

    ich finds einfach geil, noch dazu kann man die module ja auch ganz schnell ausstecken und beim anderen projekt einstecken und es funzt sofort wegen der beinchen, ich find das toll^^

    naja, ich tu mich grade schwer die ganzen teile bei Reichelt zu finden und hab angst vorm smd-löten (noch nie gemacht...)

    aber ich hoff ich krieg das auch hin^^

    ich bestell n paar teile mehr und tu n bisschen auf lochraster probelöten^^

    jop, das ding ist eindeutig gelungen!!

    LG Pr0gm4n

  5. #5
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    Erstmal ein großes Kompliment, dass ist echt super und so lässt sich ja richtig preiswert und einfach eine Funkverbindung aufbauen, echt klasse von dir.

    Ich wär auf jeden fall auch an zwei socher platinen interesiert, kannst den Preis ja mal hier rein stellen.

    In der Doku steht in der Stückliste beim Funkmodul "unbeding S typ", beim pollin finde ich aber nichts dazu, kann ich mir sicher sein wenn ich das Modul dort bestelle, dass es dann auch funktioniert?

  6. #6
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    also ich hab von pollin 10 solche rfm12-module und die sehen alle so aus, als würden sie auf die oben abgebildete platine passen, also ich denke ja...

    LG Pr0gm4n

  7. #7
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    Danke

    Ja, leider habe ich kein 3D Design des RFM12 Moduls, der Bestückungsdruck auf der gerenderten Platine oben soll das RFM12 Modul nachbilden. Sobald ich endlich die fertigen Platinen bekomme gibts natürlich auch von denen Bildern.

    Es gibt das RFM12 Modul in (mir bekannten) 2 Ausführungen. Einmal mit vormontierten Stiftleisten und einmal ohne. Der ohne heist (zumindest bei Pollin) RFM12S und genau den braucht man für die obige Platine.

    Das RFM12 Modul wird dann auf der Rückseite mit Isolierklebeband abgeklebt (um Kurzschlüsse mit den Leiterbahnen/Vias auf der Trägerplatine zu vermeiden) und direkt auf die Trägerplatine gelötet.

    Ich habe insgesamt schon mehrere Anfragen für die Platinchen bekommen. Ob und wie ich welche verkaufe kann ich noch nicht sagen. Im Moment warte ich ja noch selbst darauf

  8. #8
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    Hi,

    wenn du sie nicht verkaufst, würdest du dann die Layout-Dateien online stellen, dass man sich selbst irgendwo solche bestellen kann?

    ich hab mir jetz deine ganze Dokumentation etc. durchgelesen und bin durchweg begeistert!!

    also mein momentanes Projekt, in das ich auch RFM12-Module einbauen wollte bekommt wenn dus vertreibst flashcraft-funkmodule...

    eigentlich wäre für mich nicht die komplette vielfalt nötig, die er draufhat, aber ich wills ja so bauen, dass man es nur ausstecken muss und im nächsten projekt einstecken kann und schon funktionierts...

    könnte man es so machen, dass man quasi für jedes projekt eine eigene initFunk(); schreibt, die pins mit #define angibt und dann nur immer das Funkmodul beim jeweiligen projekt einstöpseln muss?

    und noch dazu wär meine Frage, wo mann passende antennen findet^^


    die anderen teile-fragen hast du ja über "kontakt" auf deiner website gekriegt...


    LG Pr0gm4n

  9. #9
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    Hey

    Danke ersteinmal für das Lob

    Das Layout kann und werde ich leider nicht online stellen.
    Habe das mit der Freewareversion von Eagle gemacht, die verbietet erstmal eine Kommerzialisierung des Layouts. Wenn ichs online stelle kann ich nicht kontrollieren wer was mit den Daten anstellt. Um keine Gefahr einzugehen werde ich das also aus Sicherheit nicht rausgeben.

    Ich denke auch, dass ich das ganze weiter auf der OpenSource-Schiene betreibe. Aber da muss man einfach sehen wie sichs entwickelt, ist ja noch keinen Tag online


    eigentlich wäre für mich nicht die komplette vielfalt nötig, die er draufhat, aber ich wills ja so bauen, dass man es nur ausstecken muss und im nächsten projekt einstecken kann und schon funktionierts...
    Genau so solls auch funktionieren! Einfach einstecken und fertig. Mehr ist auch nicht notwendig.

    könnte man es so machen, dass man quasi für jedes projekt eine eigene initFunk(); schreibt, die pins mit #define angibt und dann nur immer das Funkmodul beim jeweiligen projekt einstöpseln muss?
    Kann dir da gerade nicht ganz folgen. Eigentlich funktioniert es genau so wie du es schilderst. Der ATmega32 ist ja nicht dafür vorgesehen weiteren "projektrelevanten" Code zu enthalten, obwohl er es natürlich könnte. Der soll lediglich eine Schnittstelle darstellen, so dass sich der zentrale Hauptmikrocontroller nicht mit dem Funksystem herumplagen muss sondern nur die Daten an den ATmega32 senden muss.

    Die Pins die nicht benötigt werden kann man einfach unbeschaltet lassen.
    Alles weitere kann man softwaremäßig ändern, dadurch muss man nicht bei jeder kleinen Modifikation den AVR neu programmieren.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Foooob
    Das Layout kann und werde ich leider nicht online stellen.
    Habe das mit der Freewareversion von Eagle gemacht, die verbietet erstmal eine Kommerzialisierung des Layouts. Wenn ichs online stelle kann ich nicht kontrollieren wer was mit den Daten anstellt. Um keine Gefahr einzugehen werde ich das also aus Sicherheit nicht rausgeben.
    Also ich denke gegen eine Veröffentlichung spricht nichts. Was jedoch gerade nicht gestattet ist, wäre wenn du diese Platinen verkaufst!
    Wenn du das Layout mit einem entsprechenden Vermerk versiehst, dass das Layout nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden darf, ist doch alles im Lot.
    Es sei denn, du möchtest nicht, dass dein Layout verwendet wird

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