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Thema: Verschlüsselte Funkverbindung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Verschlüsselte Funkverbindung

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    Hallo,
    ich bräuchte da mal wieder Hilfe

    Kann man mit den RFM Funkmodulen, erhältlich bei Pollin und co
    eine verschlüsselte Funkverbindung bauen?

    Muss jetzt keine High-End Verschlüsselung sein,
    es geht nur darum das nicht ausversehentlich durch
    Funkstörungen oder durch Sender die auf der gleichen
    Frequenz funken geschalten werden soll.

    Danke
    MfG. Dundee12

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Natürlich geht das. Am einfachsten so, das man nur auf nachrichten reagiert die einen bestimmten Anfang haben. Wenns etwas komplizierter sein soll, dann mit einer bestimmten CRC Summe oder so.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hm, du schreibst das jetzt so leich/ schnell
    Wie gehe ich da ran, ist das eine reine Softwaresache?

    Gibt es eventuell Projekte von anderen die sich damit versucht haben?
    MfG. Dundee12

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hi,

    naja es wird reine Software Sache sein, wenn du ne stabile Verbindung
    hast kannst du ja ersteinmal versuchen sie noch sicherer zu machen,
    also Prüfsummen einbauen, das ist jetzt erstmal nicht wirklich schwer.
    Das kanst du ganz einfach machen, indem du z.B. 2 Zeichen schickst
    und danach ein Zeichen, das z.B. aus den ersten beiden Ziffer der beiden
    Zahlen besteht. Sagen wir mal du sendest ein A + Enter:
    A = Chr(65)
    Enter = Chr(13)
    daraus entsteht dann 61 und das entspricht damit kannst du prüfen ob es
    die zeichen sind. Zwar ist es nicht 100% aber du kannst damit eine
    gewisse Sicherheit reinbringen, das die Daten nicht gestört ankommen.

    Das in Software unzusetzen ist eingendlich kein großer Akt, ein bisschen
    String bearbeitung und ferig. Die Empfänger Software muss nur wissen
    wie sie prüfen muss. Auch da ist es nicht wirklich schwer so etwas zu
    programieren. (In was programmierst du eingendlich?)

    Um es dann weiter auszubauen kannst du dann wie Besserwessi schon
    sagte, nur Daten empfangen lassen die ein Erkennungsbyte vorrangestellt
    haben.

    Das Problem hierbei ist natürlich die Geschwindigkeit, wie schnell muss das
    sein? Denn alle diese Zusatz / Sicherheits Sendungen verbrauchen ihre
    Zeit.
    Grüße Furtion

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Danke erstmal für die Ausführliche Antwort.
    Wir haben an der Haustür ein Codeschloss und in der Tür einen Türöffner. Nun möchte ich diesen per Funk ansteuern, also zeit von mir aus auch 10 Sekunden (das sollte wohl reichen?!).

    Programmieren kann ich leider noch nichts was ich brauchen würde, habe nur Erfahrung mit HTML und ein bisschen PHP aber das hilft mir ja nicht.

    Lerne ab Dezember Java, ist ja ähnlich C, damit werde ich wohl mehr Erfolg haben.

    Es muss wie gesagt nur ein Kontakt geschalten werden
    MfG. Dundee12

  6. #6
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    Hi,

    wenn du nur einen kontakt schalten willst, wie muss dann dein (druckknopf?) auslöser für das Funkmodul aussehen, um den befehl an das andere zu senden?

    wenn du irgendwie ne fernbedienung haben willst ala garagentoröffner, das kannst du für n paar euronen kaufen und auch sonst würd ich mich mal erst umschauen ob du das was du willst nicht billig fertig kriegst^^

    LG Pr0gm4n

  7. #7
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    Also wenn es nur ein einziger Befehl ist, dann brauchst du auch keine Prüfsumme.
    Die ist ja dann eh' immer gleich.
    Du könntest einfach einen längeren String schicken.
    Für's türöffen wäre vielleicht "Abrakadabra" passend
    Daß jemand auf der gleichen Frequenz in deiner Nähe genau dieses Wort sendet ist unwarscheinlich.

    An sonsten machst du das zB. so, wie es Furtion beschrieben hat.


    Gruß
    Christopher

  8. #8
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    Wenn es auch vor "Hacking" und nicht nur vor Zufällen sicher sein soll dann schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Challen...hentifizierung

  9. #9
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    @Pr0gm4n:
    Richtig ich stelle mir das in Form einer Fernbedienung vor, die ich über einen AVR Webserver schalten werden. So habe ich sogar vom Internet zugriff auf die Geschichte.
    Das gleiche mache ich mit dem Garagentor (allerdings über eine Kabelstrecke da die Elektronik vom Garagentor gleich neben dem Webserver liegt) und Funksteckdosen werden ebenfalls angesteuert, nur das da natürlich die Funkstrecke schon fertig ist.

    @Christopher denke auch mal das ein String reichen wird.

    Nochmal zu den Fertiglösungen, da gibt es ja schon was. Allerdings ist da immer die Betriebssicherheit die man in Frage stellen muss und die Bauform.


    Beispiel Gragentorfunkstrecke ->
    Sender: So klein wie eine EC-Karte
    Empfänger: zu groß

    Der Empfänger muss in meinem Fall mit ins Codeschloss eingebaut werden, wo nur bedingt Platz ist.


    //EDIT:
    Habe mal Spaßeshalber geguckt, was sagt ihr dazu:
    http://cgi.ebay.de/HAHNEL-HAEHNEL-FU...1%7C240%3A1318

    Er schreibt was von Verschlüsselung mit den Dip-Schaltern, mit dem gleichen System arbeiten meijne Funksteckdosen auch, also kann ich wohl davon ausgehen, das dass keien wirkliche Verschlüsselung ist?
    MfG. Dundee12

  10. #10
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    Re: Verschlüsselte Funkverbindung

    Hi!

    Ich schreibe gerade an einem kleinen Protokollstapel für die Funkmodule. Die Software ist - ohne allzu technisch werden zu wollen - nach dem OSI-Model aufgebaut: Jede "Schicht" in der Software übernimmt bestimmte Aufgaben. Zu unterst die direkte Ansteuerung der Hardware mit Erkennung für Übertragungsstart und -ende. Darüber eine Schicht, die eine gezielte Kommunikation zwischen zwei Stationen ermöglicht (max 256 Station im Netz möglich) inkl einer Fehlererkennung. (Fehlerhafte Pakete werden einfach verworfen)
    Bis hier funktioniert das Ganze schon recht gut. Es werden Daten nur von den adressierten Station entgegengenommen. Fehlerhafte Pakete (wg. Funkstörung, oder gleichzeitig sendenden Stationen) werden verworfen. Die Software ist ca 1kB groß. Ich habs auch einem ATtiny2313 am Laufen, leider ist aber der RAM zu gering, so dass die Datenpakete inkl. der ganzen Zusatzdaten nicht mehr als 32 Bytes groß sein kann. Ich werd daher demnächst auf einen ATmega umsteigen.
    Was noch kommen soll ist eine Schicht, die automatisch nicht oder fehlerhaft übertragene Datenpakete erneut sendet, ohne dass die eigentliche Applikation davon was mitbekommt. Außerdem braucht das Ganze noch eine Art Zugriffskontrolle für den Funkkanal (nicht senden, wenn schon jemand sendet).
    Darauf kann man dann evtl. noch eine Schicht setzen, die eine Verschlüsselung bzw. Entschlüsselung der Daten vornimmt.

    Ist das im Großen und Ganzen das, was Du suchst? (Bei Interesse einfach melden)


    Viele Grüße,

    Markus

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