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Thema: Grundlagen: Transistor, LED, Vorwiderstand

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Grundlagen: Transistor, LED, Vorwiderstand

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    Hallo,

    ich hab da mal ein paar Anfänger/Grundlagenfragen :

    Ich möchte über einen Pin eines Atmega32 einen Transistor durchsteuern, welcher wiederrum eine LED zum leuchten bringt (ja, die Schaltung hat keinen Sinn ). Der Pin liefert 5V an die Basis des Transistors. Der Transistor hängt an der gleichen Stromquelle.

    Für eine LED bei 5 Volt (blaue LED, 3,8 V und 20 mA) bräuchte ich einen 60 Ohm Widerstand. Der Transistor verstärkt ja jedoch den Strom. Wie rechne ich das mit ein? Und wofür ist der Widerstand vor der Transistorbasis, den man in den meisten Schaltungen findet?

    Gruß,
    gyrosp

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hier habe ich in meiner Schaltung (wenn die richtig gedreht ist findest Du das rechts unten) eine LED-Steuerung mit 3 Dioden. Der Port läuft mit einer PWM bei 37 kHz. Der R5 bremst ein bisschen den Strom zum Transistor, der R4 sorgt dafür, dass die Transistorbasis sicher auf GND ist, sodass sicher gesperrt wird, wenn der Controllerpin aus ist. Und die 1k vor der LED steuert die Helligkeit der Diode. Der Transistor verstärkt im Prinzip den Strom, in diesem Fall schaltet er aber blos.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo gyrosp,

    zunächst mal möchte ich anmerken, das ich es klasse finde, wie gründlich du dein Projekt planst!
    Der Basiswiderstand am Transistor hat zwei Funktionen. Ohne ihn würde der angeschaltete Pin vom µC, an dem 5V anliegen über den Transistor direkt nach Masse geschaltet, also einen Kurzschluss hervorrufen, was der µC mit Sicherheit nicht mag. Zweitens würde so der Transistor überlastet und in die ewigen Siliziumgründe gehen. So ein Standardtransistor schaltet schon bei geringen Strömen, also ist ein 1KOhm Widerstand schonend und ausreichend - für den Typ in der Schaltung von oberallgeier und für die meisten Standardtypen.
    Was deinen 60Ohm Widerstand angeht: er begrenzt den Strom über den Transistor und die LED. Der Transistor kann keinen Strom verstärken wo keiner fließt. Er ist also völlig in Ordnung.
    Es kann aber generell nicht schaden, mit LEDs und Widerständen ein wenig zu experimentieren. Viele LEDs erreichen schon eine sehr hohe Leuchtkraft bei viel geringeren Strömen. Andererseits verkraften viele LEDs auch höhere Ströme, wenn sie nicht im Dauerbetrieb leuchten, sondern in kurzen Impulsen bestromt werden, wie es beim Charlie- oder Multiplexing der Fall ist.
    Auf jeden Fall mußt du beachten, welche Leistung der Transistor schalten kann und was deine LEDs aushalten und welchen Strom du fliessen lassen musst, damit die LEDs eine für dich noch akzeptable Leuchtkraft aufweisen.

    Viel Spass beim Basteln

    MeckPommER
    Mein Hexapod im Detail auf www.vreal.de

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von oberallgeier
    Hier habe ich in meiner Schaltung (wenn die richtig gedreht ist findest Du das rechts unten) eine LED-Steuerung mit 3 Dioden...
    Danke für den Schaltplan, der ist schonmal recht hilfreich .

    Zitat Zitat von MeckPommER
    zunächst mal möchte ich anmerken, das ich es klasse finde, wie gründlich du dein Projekt planst!
    Sagen wir so, ich habe aus der Vergangheit gelernt .

    Du hast mich übrigens überzeugt, ich werde auf Multiplexen umsteigen, allerdings wirds dann wohl eine 3*12 Matrix .

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