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Thema: Monoflop mit langer Zeit

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Monoflop mit langer Zeit

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    Hallo!
    Eine kurze Frage: Wenn ich mir einen Monoflop-Timer mit einem NE555 mache - wie wird die Sache genauer: Wenn ich den Elko grösser mache und dafür den Entladewiderstand kleiner oder umgekehrt?
    Ich nehme 1%-Widerstände. Der Elko ist normal, nix low ESR.
    Die Zeit ist nicht wirklich kritisch (sonst würde ich einen anderen Timer benützen), aber ich möchte den NE555 ziemlich lange monofloppen.

    lg
    Triti

  2. #2
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    Elkos habe in der Regel einen ziehmlichen Temperaturkoeffizienten. Für den Widerstand gint es eine sinnvolle obere Grenze. Wo die liegt sollte man im Datenblatt finden, könnte aber vom Hersteller abhängen.
    Wenn man schon Elkos nimmt, dann lieber nicht auch noch den Widerstand extra groß. 1% Widerstände sind zusammen mit Elkos nicht mehr hilfreich, schaden aber natürlich auch nicht.


    Eine einfache alternative wäres es eventuell die CMOS Version des NE 55 zu nehmen, da können die Widerstände deutlich größer werden und man kommt eventuell noch mit 1µF als Folienkondensator aus. Das setzt aber eventuell eine Abschirmung vorraus.

  3. #3
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    Oder Du verlängerst die Zeit mit einem Teiler-IC, zum Beispiel mit CMOS 4020, 4040, 4060...
    MfG Lutz
    Wir haben so viel mit so wenig solange versucht, das wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit fast nichts zu bewerkstelligen.

  4. #4
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    Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht, wenn der NE555 mit großen Zeitkonstanten arbeiten soll. Bei der Verwendung von Elkos sowieso. Wenn die Widerstände sehr groß werden, fängt das ganze dann auch an zu streuen. Ganz böse formuliert: nimm einen Tiny 13. Der hat genausoviele Pins, und braucht für deine Zwecke wahrscheinlich nichteinmal eine externe Beschaltung.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Schönen Dank für die Tips.
    @Besserwessi:
    Interessant. Dann benütze ich den LMC555.
    Aber das ist logisch. Wenn grosser Temperaturkoeffizient, dann natürlich Elko möglichst klein, weil dem Widerstand die Temperatur mehr egal ist.
    Muss ich probieren. Ich hab noch einen fetten 1µF MKS rumliegen, der wird verwendet.
    Wenn ich nur wüsste, wie man das abschirmt !? Röhre mit Alugitter machen, Schaltung rein und Gitter an GND hängen?

    @ebendt
    Also ich habe gute Erfahrungen auch mit längeren Zeiten gemacht, wenn ein bisschen Streuung nicht stört, und das tuts ja in meinem Fall nicht. Z.B. Treppe/Weg beleuchten mit LED. Ist egal obs 15 oder 16 Minuten sind, braucht ohnehin kaum Strom, nehme ich halt die monoflopzeit ein bisserl länger.

    @FriLu
    Genau bei denen lese ich gerade rum, bin aber noch nicht schlau genug
    Krampf mit den Teilern und irgendwo muss man beim Zeitberechnen nur die Hälfte der Frequenz nehmen, weil L+H=1 Takt oder so ähnlich......
    Zähe Sache. Wenn ich endlich weiss, was ich fragen soll, werde ich das hier ohnehin tun...

    lg
    Triti

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Für den Temperaturkeffizienten sollte die größe des Elkos relativ egal sein. Wenn man also schon einen Elko nimmt, dann kann man auch ruhig den Widerstand kleine genug wählen. Interessant kann auch die Spannungsfestigkeit sein, der TK kann davon abhängen. Bei der einen Sorte wo ich nachgesehn habe, sollte er bei 30-63 V am kleinesten sein.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Ich wollte nur auf Leckstrom des Elkos aufmerksam machen. Man sollte das auch berücksichtigen, dass paralell zu jedem Elko ein Widerstand angenommen werden soll, dessen Einfluss auf die Zeitkonstante des Monoflops, vor allem bei großem Widerstand, nicht ohne Bedeutung ist.

    MfG

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