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Thema: Rekuperationsbremse beim Modell/Spielzeugautos

  1. #1

    Rekuperationsbremse beim Modell/Spielzeugautos

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    Hallo,
    ich mache im Rahmen einer Ausarbeitung einen versuch, ob eine Rekuperationsbremse wie man sie von neuen Autos kennt, auch bei Modell/Spielzeugautos möglich ist.
    Hat jemand vielleicht ideen oder links, wie diese genau Funktionieren, und ob man sowas auch bei Modellautos anbringen könnte.
    Ich habe bisher nur gefunden, dass man wenn man einen Generator betreibt, diesen Bremsen kann, und die Energie dadurch in Akkumulatorn speichern kann und diese dann nutzen, aber wie greifen die Autos die Energie direkt beim Bremsvorgang von der Bremse ab?
    Was könnte ich vergleichbares in das Spielzeugauto einbauen?

    Vielleicht einer eine Idee dazu?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Im prinzip geht das auch beim Speilzeugauto. Allerdings dürfte der Energiegewinn relativ klein sein, denn Spielzeugautos fahren nun mal relativ langsam und die Kinetische Energie geht mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.

    Wenn man mal von einem normalen DC-Motor ausgehen, braucht man dazu im Prinzip einen Schaltwandler, der die reltiv kleine Genaratorspannung des Motors, der sich weiterdreht, auf die höher der Akkuspannung bringt. Wenn die Spannung dann unter etwa 1 V fällt kann man eigentlich nur noch per Kurzschluß Bremsen.

  3. #3
    Also, der Generator ist in dem Elektromotor drin?
    Wenn ich sagen wir mit einer Fernbedienung bremse, und jetzt einen Schaltwandler einbaue, brauche ich da für jede achse, also vorne und hinten einen?
    Wird die energie aus dem Generator in die Akkus gespeist?
    Oder wie muss ich was anbringen, damit ich aus dem Bremsen energie wiedergewinnen kann?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die normaen DC Motoren funktionieren auch als Generator. Wenn der Motor sich weiterdreht, erzeugt er eine Spannung, die aber etwas kleiner (z.B. die Hälfte) ist als die Spannung die man hatte um den Motor in Schwung zu bringen. Wenn man nur Bremsen will, schließt man den Motor einfach kurz, so machen das z.B. die Akkuschrauber. Dabei gewinnt man natürlich keine Energie zurück, sondern erzeugt wärme im Motor. Wenn man die Energie zurückgewinnen will muß man die Spannung erhöhen um sie in den Akku zurückschicken zu können. Im Prinzip könnte man die Spannungserhöhung wohl gemeinsam für mehrere Motoren nutzen. Der Aufbau wäre etwa so: Je ein FET verbindet die Motoren mit der Stromrückspeisung. Dort ist erst mal eine Elko und dann ein kleiner schaltwandler (z.B. MC34063 als Boost-Wandler), der versucht so viel wie möglich von der Leistung wieder zurück in den Akku zu schicken.

    Für kleine / langsame Modelle ( < 20 km/h) ist die zurückzugewinnende Energie eher klein, sodass sich der Aufwand eher nicht lohnt.
    Wenn so ein Modell vielleicht 1 kg wiegt und 10 m/s schnell ist, hat man nur 50 J an Energie, die man wieder zurückkriegen könnte. Realistisch wird man kaum über 50% Wirkungsgrad kommen, also vielleicht 25 J. Das wären z.B. 12,5 V , 1 A für 2 Sekunden, was nicht mal 1 mAh am Akku entsprechen, also nicht wirklich viel.

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