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Thema: Leistungsaufnahme an Steckdose messen?

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Leistungsaufnahme an Steckdose messen?

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    Hallo zusammen,

    für mein kleines Projekt möchte ich an einer Steckdose die durch das angeschlossene Gerät aufgenommene Leistung über einen Mikrocontroller messen. Die Messung muss nicht sehr genau sein aber schon bis etwa 1000W gehen. Kennt jemand zufällig ein möglichst günstige Lösung, dies zu realisieren? Fertiges Bauteil für die Leistung oder selbst über Spannung und Strom?

    Für Tipps wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank schonmal.

    eMKay

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo
    So etwas gibt es fertig bei Reichelt, ELV und Co für 10 bis 20 Euro zu kaufen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Benno
    Wo man nicht mit Vernunft handelt, da ist auch Eifer nichts nütze; und wer hastig läuft, der tritt fehl.
    Ein König richtet das Land auf durchs Recht; wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    ja, die habe ich auch schon gesehen, allerdings müsste ich da dann irgendwie die daten auslesen, denn ich brauche die messdaten in meinem projekt, die messung allein ist nicht das projekt....

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von .:Sebastian:.
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    Hmm nun ja ...
    Es gibt doch so Zangenamperemeter die man im Prinzip als Messadapter an ein Multimeter hängt. D.h. zumindest meine Ich sowas mal gesehen zu haben.
    /edit : Ja die gibts Wikipedia sagt Zangenstromwandler dazu.
    Sowas müsste sich doch mit nem Mikrocontroller auswerten lassen.
    Und dann hast du die Stromstärke und die Spannung kennst du ja.
    Wenn es sowas net gibt könnte man das ja ausschlachten, oder gleich versuchen selber zu bauen, wobei ich net weiß wie gut man das hinbekommen kann.
    Aber eigentlich müsste man ja bloß einen Ringtrafokern um die Leitung (d.h. nur um eine Ader) machen und auf den Kern eine Spule draufwickeln.
    Dann wird da ne schwache Wechselspannung in der Spule induziert, die man sicher iwie verwursten kann.

    Siehe Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:We...mperemeter.png

    Oder bin ich mal wieder zu optimistisch ?

    Man könnte sich aber auch mal angucken wie die oben angegeben fertigen Lösungen funktionieren vllt. kann man die ja umpfriemeln, die nehmen ja auch nen mircoC zu auswerten.

    Sebastian

  5. #5
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    Also ich würd sagen einfacher wärs mit nem Mess- shunt (ein kleiner Widerstand, vielleicht ca. 0,1 ohm, aber auf die leistung an diesem widersand achten!) in reihe zu deinem Verbraucher, dann mit nem differenz Verstärker die Spannung an diesem Widerstand verstärken und auf den AD- Wandler. Wenns nicht genau sein muss brauchst du die Spannung nicht zu messen, rechne einfach mit 230V.
    Die Messwerte des Stroms rechnest du über U=R*I aus und integriest die werte, diese mal die 230V und du hast die leistung.

    Für nicht ohmsche Lasten solltest du die Spannung wegen der Phasenverschiebung gleichzeitig messen, dies kannst du z.B. wenn du nen kleinen Trafo nimst um die Spannung kleiner zu machen und dann auch auf nen AD- Wandler.

    edit: Achtung!!! bei Arbeiten an 230V ist Sicherheit immer am wichtigsten, mach nichts wo du nicht genau weißt was du tust!!!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Neutro
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    Ich würde bei der Leistung ein Strommessmodul verwenden (z.B. von LEM).
    Die Teile können große Ströme völlig gefahrlos weil galvanisch getrennt messen. Das Strommessmodul gibt dabei eine Spannung von 0-5V aus. Also lässt sich so ein Modul direkt an einem ADC eines Controllers anschließen.
    Da du die Spannung ja kennst kannst du den Stromwert ganz einfach berechnen.

    MfG

    Neutro
    Jemand mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis er Erfolg hat.
    (Mark Twain)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    von dem Shunt in der Netzleitung muß ich massiv abraten. Deine Schaltung hängt dann an den 230V mit dran.
    Du mußt die Schaltung dann über Batterie versorgen.
    Wenn Du mit RS232 USB an den PC willst, musst Du auf galvanische Trennung achten. Beim Debuggen der Schaltung mit Multimeter oder Oszi, immer die 230V mit da.
    Einmal daneben gefasst, schon ist die Schaltung tot. Du selbst kannst auch eins abkriegen.
    Im Heft 12 2004 von c´t war eine Schaltung zu dem Thema.
    Die haben einen Stromwandler dafür verwendet. Suche nach ASM-030 im Inet, dann findest Du das Datenblatt.
    Wollte selber schon mal was machen in die Richtung, aber das Bauteil war nicht zu beschaffen.
    Selber ein paar Windungen um den Netzleiter gewickelt hat nichts gebracht, das Signal war zu schwach
    Bernhard

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo, ich kann den LTS6 für diesen Job empfehlen. Er misst positive und negative Ströme, und ist "ADC Kompatibel" => kommt ohne negative Spannung aus. Er liefert bei einem Strom von 0A eine Spannung von 2,5V. Gegebenenfalls, wenn eine höhere Auflösung für die Auswertung nötig ist, eben noch eine kleine Opamp Schaltung dahinter.

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    meines Wissens nach ist das Magnetfeld auch proportional zum Strom, somit könntest du mit einem empfindlichen Sensor das Magnetfeld messen, welches der durchflossene Leiter erzeugt. Das dürfte schon mit Hall-Sensoren möglich sein, noch genauer wirds dann mit gmr-sensoren.

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