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Thema: ist lm324 / 358 auch als single erhältlich ?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    ist lm324 / 358 auch als single erhältlich ?

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    hallo ihr bastler da draussen,

    gerade frage ich mich, ob es lm 324 respektive lm 358 auch als version
    gibt, wo nur ein op im gehäuse steckt ?
    da wäre interessant wegen der pinkombatibiltät mit all den anderen single-devices.
    und die 358er reihe hat ja den vorteil, dass sie bis fast auf masse-rail runtergeht.

    wenns einer weiss,

    danke schonmal für die antwort.

    gruss klaus

  2. #2
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    Es gibt den LM321, der ist so etwa die einfach Version. Da der aber auch nicht wesentlich weniger Strom braucht und kaum billiger ist als der LM358 wird der eher selten genutzt.

  3. #3
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    hallo besterwiister... ,
    du entwickelst dich ja zu meinem hauptberater. das finde ich sehr nett.
    wenn der lm321, den du nennst , so selten genutzt wird, is es wohl eher ein grösseres problem, so etwas günstig zu bekommen. ich werde da eher den weg einschlagen, mir einige adapterplatinen zu bauen, die einen dual opamp auf das anschlussbild eines single zu bringen.

    da ich ein echter lochrasterfreak bin, habe ich bei prototypen mit den 2-fachen mittlere und bei den vierfachen opas riesen probleme, da der geplante mittenplatz immer weiter aus dem zentrum des boards rückt .

    nach dem 5 ten rework ist bei den vierfach opas dann das ganze board
    vollkommen verschmiert und eigentlich nicht mehr hübsch.

    gruss klaus

    p.s.

    da gab es doch noch den then etwas älteren thread wegen der netzteile. du weisst bestimmt, was ich meine!

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=42955

    und http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=42954

    nun kam ich ja über hund auf stock und hab sogar die küttel vom hund untersucht.
    .. aber zunächst eine ..

    ERKLÄRUNG:

    Ich werde nicht meinen eigenen thread entführen, ... ich denke nur , dass es leute interessieren könnte und ich bin zu faul, für kleine zwischenergebnisse , den alten thread wieder aufzuwärmen.

    also mein bester wissi...
    ich bin vollkommen baff, dass es im internet zum suchbegriff: "netzteil", "labornetzteil", power-supply", "lab supply", etc
    eigentlich immer nur hinweise auf diese blöden LM317 geschichten gibt. alternativ findet man auch durchaud leute, die mehrere lm 78xx zu einem universellen labornetzteil zusammengelötet haben. da sage ich.. wirklich "hut ab" .

    ... was ich eigentlich unter PS. sagen wollte, ist, dass die wenigen schaltungen für netzteile ohne miraculi eigentlich nicht funktionieren, da diese einen gravierenden fehler im system aufweisen. ich hab nun wieder mehrere tage bastelei hinter mir.. und hoffe, ich hab den schneid.. dieser tage mal über alles zu berichten.

    zunächst aber schonmal folgende info:

    der gern gehandelte link http://www.trifolium.de/netzteil/kap3_2_7.html
    ist vollkommener mist. interessant zum lernen aber nicht sonderlich stabil.
    da der ground für die ref bei stromfluss flöten geht.

    unter dem link http://kd1jv.qrpradio.com/vps/voclps.HTM
    fand ich auch was interessantes... leider ist das auch nicht stabil.

    demnächst dann weiter

    gruss

  4. #4
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    Ich habe eigentlich nichts gegen die 2 fach OPs, das geht auf dem Steckbrett eigentlich noch ganz gut. Mit Lochraster habe ich länger nichts mehr gemacht, sollte aber ähnlich sein.

    Die beiden Netzteilschaltungen sind beides welche, die versuchen Lowdrop Regler aufzubauen. Die Low Drop Regler sind aber die etwas schierigeren. Das sieht man schon daran, das selbst die Lowdrop Regler ICs ziehmlich empfindlich hinsichtlich der Kondensatoren sind.

    Die Stabilität hinsichtlich Temperatur ist da auch nicht besonders, wenn man einen 78L05 oder LM317 als referenz nimmt. Da gibt es deulich bessere Referenzspannungen.

    Für eine brauchbare Schaltung kännte man eventuell nach Schaltungen mit dem LM723 suchen. Da sind in der Regel alte Schaltugen mit eher schlechter stromregelung. Dafür sind da eher wenige falsche dabei, weil schon etwas gereift.


    Das Problem mit dem Widerstand zum Strommessen in der Masseleitung findet man aber serh häufig. Für ein einfach Netzteil geht das ja noch, aber wenn man mehrere Spannungen haben will ist das natürlich Mist.

  5. #5
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    haha
    Ich habe eigentlich nichts gegen die 2 fach OPs, das geht auf dem Steckbrett eigentlich noch ganz gut.
    das hatte ich doch erwähnt.. hoffe ich. ich hab mir so ein blödes steckbrett gekauft... natürlich das grööste, was elv hatte, weil ich das im roboternetz gesehen hatte..
    leider war es mir bisher nicht möglich, es zu benutzen.. immer wenn ich es versuche, zu stecken.. denke ich halt... watt für ein driss.
    also voll der lochrasterer.

    Die beiden Netzteilschaltungen sind beides welche, die versuchen Lowdrop Regler aufzubauen. Die Low Drop Regler sind aber die etwas schierigeren. Das sieht man schon daran, das selbst die Lowdrop Regler ICs ziehmlich empfindlich hinsichtlich der Kondensatoren sind.
    zu keinem zeitpunkt war meine intention ein "LOW DROP" habe aber trotzdem beide schaltungen und noch einige andere ind der "quick and dirty" version aufgebaut und mal so ein wenig vermessen.

    >> und referenzen habe ich... da habe ich offenbar ganz gute gebaut..
    wenn mein powersupply dann malfertif geworden ist, kann ich mal meine referenzenzen gegen die von analog-devices laufen lassen .. daran hapert es eben auch nicht.

    das ganze problem mit diesen netzteilen, die da im internet angeboten werden, ist schlichtweg, dass, wenn du 5 volt einstellst und sogar nachmisst, dass es 5 volt sind, dann schliesst du eine last an, die sagen wir mal, nur 1 viertel des möglichen stromes (vielleicht auch bei nem zentel) beträgt, dann ist die spannung eben nicht mehr 5 volt sondern eben kleiner.

    nachdem ich dieses problem nun bei meinem neuen design gesehen hatte habe ich das ganze wieder zurückgebaut. schritt für schritt.
    ich habe verschiedene versionen von netzteiltbauarten

    ich sage jetzt hier mal so:
    die in den gezeigten links dargestellten netzteile sind keine stabilisierten spannungsquellen... es sind regelbare spannungsquellen.
    das wiederum is für viele .. gerade anfänger... besser als garnichts oder der alte eisenbahntrafo.


    beide, von mir zuvor genannten links zu netzteilen haben irgendwas positives ... irgenwie funktionieren die auch... aber gut sind die eben nicht.
    ich arbeite daran.. aus allen mir bekannten versionen und aus tagelangen tests das beste herauszufiltern.


    :: nun bessy.. wenn ich es alles rausfinde, finden wir auch was für all die newcomer hier.

    mitlerweile habe ich soviel zeug angesammelt, was ich mal ausprobieren wollte, ich es aber nicht kann, weil mein strom einfach viel zu schlecht ist.
    also werde ich mir strom machen, der meinem hobby zuträglich ist

    also .. ich forsche weiter

  6. #6
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    Hallo!

    @ kolisson

    der Spannungsabfal auf den Ausgangsanschlüssen von Netzteil kommt von allen sich zwischen dem Ausgang (3) und der Masse (2) des Spannungsreglers seriell mit der Last geschalteten Widerständen (Leitungen, Shunt, usw.).

    Deswegen soll der Strom per Shunt am Eingang des Spannungsreglers gemessen werden. In dem Fall wird der Spannungsabfall auf dem Shunt die Ausgangsspannung nicht beeinflüssen.

    Ich habe ein einfaches Beispiel im Code skizziert.

    MfG
    Code:
                           I
                          -->     ____
                          ___   1|    |3
         Eingangs- o---+-|___|-+-|7805|-o Ausgangs-
         spannung      | Shunt | |____| | spannung
                       |       |   |2  .-.
                       |       |   |   | |
                       |       |   |   | |Last
                       |       |   |   '-'
                       |       |   |    |
                   o---------------+----o R2
                       |       |   |      ___
                       |       |  ===  +-|___|-+
                       |       |  GND  |       |
                       |       |       |  VCC  |
                       |       |  R1   |   +   |
                       |       |  ___  | |\|   |
                       |       +-|___|-+-|-\   |
                       |       A  ___    |  >--+-+
                       +-------|-|___|-+-|+/     |  A
                       A       |       | |/|    / \ |
                       |       |  R3  .-.  -   ( \ )|U=Ku*I*Rs
                       |       |      | | VCC   \ / |
                     U2|     U1|   R4 | |        |  |
                       |       |      '-'       === |
                       |       |       |        GND |
                      ===     ===     ===          ===
                      GND     GND     GND          GND

  7. #7
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    hallo picture...
    danke für den beitrag. das sieht ja interessant aus.

    im sim funktioniert das auch schon prima. das heisst das werde ich in der praxis nun mal testen.

    ich habe bei der simulation mal nen 0,1ohm shunt gewählt und die 4 widerstände am op auf 1k gesetzt. als op einen lm358.

    das kommt dann so aus, dass am ausgang des op je ampere last etwa 0,1 volt rauskommen. so in etwa habe ich das aufgrund der zeichnung auch erwartet.

    jetzt dacgte ich, wenn ich den rückkopplungswiderstand am op (also von ausgang nach invertierend) z.b. verdopple sollten dann je ampere 0,2 volt rauskommen.

    dies ist in der simulation aber nicht der fall. was denke ich denn da schonwieder falsch.

    gruss klaus

  8. #8
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    Auch die beiden Schaltungen aus den Links oben sollten eine weitgehend von der belastung unabhängige Spannung liefern. Man muß nur darauf achten wo man die Spannung mißt. Die Schaltung von Shaun ist schon brauchbar, mißt aber immer den Strom den 7805 mit. Da wäre es besser einen LM317 zu nehmen, da ist der Strom durch den GND Pin besser konstant.

    Die Schaltung rund um den OP ist der normale Differenzverstärker. Bei alles gleichen Widerständen hat der die Verstärkung 1. Das signal am (+) Eingang wird schleißlich erst mal halbiert und dann x 2 Verstärkt.

  9. #9
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    Hallo!

    @ kolisson

    Um die weitere Diskusion zu vereinfachen, habe ich die Spannungen und Widerstände um den OPV in der obigen Schaltung bezeichnet (siehe meinen letzten Beitrag).

    Da die Verstärkung des OPVs in dieser Konfiguraton für die Spannungen U1 und U2 an Eingängen nicht gleich ist, die Faustregel ist: R3=R1 und R4=R2.

    Damit es richtig funktioniert, für R3=R1=1k und R2=2k, mußt du den R4=2k nehmen.

    MfG

  10. #10
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    danke euch mal wieder.

    @
    Besserwessi

    hier quote ich mich erstmal selbst:
    der gern gehandelte link http://www.trifolium.de/netzteil/kap3_2_7.html
    ist vollkommener mist. interessant zum lernen aber nicht sonderlich stabil.
    da der ground für die ref bei stromfluss flöten geht.

    unter dem link http://kd1jv.qrpradio.com/vps/voclps.HTM
    fand ich auch was interessantes... leider ist das auch nicht stabil.

    da ich hier was korrigieren muss. ich habe da die links verdreht im vergleich zum text. die trifolium sache funktioniert im prinzip. bei der schaltung von kd1jv ist meines erachtens ein fehler drinne, nämlich, die refspannung liegt mit minus vor dem shunt. daher gibts bei belastung mit z.b. 1 ampere eine reduktion der ausgangsspannung von 0,2 volt.

    das nur noch als nachtrag zu meinem früheren beitrag.

    und zu deiner letzten antwort:

    da schreibst du zwar
    Die Schaltung von Shaun ist schon
    ich nehme jedoch an, dass du picture meintest.
    danke jedoch für den tip mit dem mitgemessenen querstrom.

    .. ja ja .. an was man alles denken muss.

    @ picture

    danke für die ergänzenden ausführungen. nachdem der besserwessi heute dann den begriff des differenzverstärkers ins spiel brachte, hab ich da nochmal drüber nachgedacht und bin dann schon draufgekommen, was du schriebst: "R3=R1 und R4=R2".


    morgen werd ich dann weiterfriemeln.

    wir bleiben in kontakt.

    ist schon erstaunlich, was so alles rauskommt, wenn man sich intensiv in was reinkniet. da kam heute sogar die erkenntnis , dass es npn und pnp opas gibt und wie sich der unterschied auswirkt.

    komischerweise sieht das jedoch so aus, als können die pnp-opas eingangsspannungen bis 0 volt verarbeiten und auch ausgangssignale bis null runter liefern (beispiel lm35. die umgekehrten typen .. also npn (1458 z.b.) schaffen es aber offenbar nicht bis an plus ran zu gehen.


    gruss klaus

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