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Thema: Sensorausstattung für Segelboot

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Jacob2
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    Sensorausstattung für Segelboot

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    Hi,
    da mein RC-Modellsegelboot den Geist aufgegeben hat, hab ich mir natürlich überlegt ob man da nicht noch was damit anstellen kann: ein autonom fahrendes Segelboot.
    Allerdings bräuchte man da ne menge Sensoren für Schieflage, Windrichtung, Himmelsrichtung etc.. Am schwierigsten wird es sein den zurückgelegten Weg zu bestimmen, da sich das wasser ja auch bewegt.
    Was habt ihr für Ideen, wie man das Boot mit Sensoren ausstatten könnte?
    Roboter, CNC Fräse, Elektronik und Basteleien stelle ich auf meiner Website vor...

  2. #2
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    alles eigentlich machbar, z.b. mit kompassmodul zur himmelrichtung bestimmung. ein kleiner gps empfänger wäre auch eine lösung um den zurück gelegten weg zu bestimmen

    grüßle
    timo

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    FS1A für die Windstärke
    Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Such mal unter Google nach "Autonomous Sailing Robot". Du wirst zich Seiten zu diesem Thema finden. Es gibt dazu auch ein Opensource-Projekt namens Tracksail.
    Es werden Servos, dazu ein Kompass, ein Windsensor und GPS benötigt. Damit wird jedenfalls bei den Meisterschaften gesegelt.

    Peter

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Von was für einer Größe reden wir eigentlich? Das ganze in nem Boot von 40cm länge unterzubekommen wird frickelarbeit. GPS halte ich für ne gute Lösung, Windrichtung kannste ja am Mast messen, über einen "Wetterhahn" und Reed-Schalter, ein Tischtennisball-Anemometer für die Windgeschwindigkeit ist auch schnell gebaut, nur das Kalibrieren muss man irgendwie hinbekommen. Mit GPS kannst du auch auf einen Kompass verzichten, wenn du immer in Sichtweite bleibst. Bei GPS Ausfall wäre ein Kompass natürlich besser, ebenfalls wenn man nur kleine Wege zurückgelegt hat, damit man ne bestimmte Richtung hat. Die Neigungssensoren kann man über Beschleunigungssensoren machen, sollte auch kein großes Problem sein.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Guten morgen,
    gerade auf einen Kompass kann trotz GPS nicht verzichtet werden. Wird das Modell auf der Stelle um die eigenen Achse bewegt, zeigt der Kompass die entsprechende Richtung an. GPS hingegen nicht. Aus diesem Grunde müssen schon beide Sensoren vorhanden sein. Eine entsprechende Segelwinde sollte auch vorhanden sein, damit die Segelstellung in Abhängigkeit der Windstärke gestellt werden kann. Normaler weise muss auch die Segelfläche in Abhängigkeit des Windes veränderbar sein, wobei aber darauf wahrscheinlich verzichtet werden kann. Es stellt sich für mich die Frage, ob es sinnvoll ist, dieses recht kleine Modell autonom fahren zu lassen oder es erst einmal zu versuchen, es teil-autonom zu benutzen.
    Peter

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Jacob2
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    Das Ding ist 50cm lang und ca. 80-85cm hoch also eher recht klein. Es erstmal teil-autonom fahren zu lassen erscheint mir doch erstmal besser.
    Was kostet denn so ein GPS-Empfänger, ich fürchte nämlich, dass das ganze (für mich) viel zu teuer wird. Ich hab mal nach Kompanten geguckt, der CMPS03 soll ja mit 40€ noch ganz günstig sein (so einen teuren Sensor hab ich noch nie gekauft!). Ein Tischtennisball-Anemometer klingt schonmal schön günstig, ich dachte eher das alles etwas einfacher zu gestalten (aber vielleicht klappts dann nicht), da mein Taschengeld auch nicht gerade die Einkünfte einen Millionärs sind aber man will sich ja nicht beschweren! Lange Fahrten soll das Ding eh nicht machen, da ich dafür garnicht die möglichkeiten habe (Entfernung vom Ufer 10- max. 15m)!
    Danke für die vielen Ideen!
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Auf eine Messung der Windgeschwindigkeit könnte man eventuell erst mal verzichten. Wenn zu viel Wind ist kriegt man das auch am Ufer mit und bei wenig Wind ist es fürs Segeln eigentlich egal wie viel Wind man hat. Einen groben Schätzwert kriegt man ja schon über die Neigung und die Geschwindigkeit. Wichtiger ist da die Windrichtung. Das Problem wird da vor allem sein einen kleinen und leichten Sensor zu finden, denn der sollte oben auf den Mast.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Jacob2
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    Hi,
    für die Windrichtung könnte ich mir sowas vorstellen, aber das ist eigentlich schon sehr groß für auf den Mast:
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken windrichtung.gif  
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Die etwas kompaktere Lösung wäre einfach ne Windfahne, an der ein Magnet befestigt ist. Dann 4-8 Hallsensoren oder noch einfacher, Reedkontakte anbringen. Wenn die Sensoren oder Kontakte eng genug aneinander stehen, kann man auch mit 4 Sensoren bereits 8 Richtungen festlegen. Die Frage ist, wie viel Auflösung braucht man bei der Windrichtung?

    Der Mast ist hohl? Was für einen Durchmesser und Profilform hat er? Welches Material?
    Optische Erkennung ist sicher machbar, aber da würd ich die Encoderscheibe auf jeden fall gut einlaminieren.

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