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Thema: Ansteuerung einer Laserdiode

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ansteuerung einer Laserdiode

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    Hallo zusammen, habe gerade aus einem alten DVD- Brenner mit Light Scribe 2 Laserdioden ausgebaut.
    Das Problem ist nur, wie ansteuern? Welcher ist der Pluspol?
    Und mit wie viel Volt soll ich anlegen?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0886.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Eine davon dürfte die IR-Diode für CD und die andere die rote für DVD sein. Die Spannung ist zweitrangig, entscheidend ist der Strom, und der steht im Datenblatt. Dürften schon einige zig mA sein, immerhin müssen ja auch einige zehn mW Laserleistung rauskommen. Aber einmal für ein paar Nanosekunden zu viel Strom und das Ding ist allenfalls noch eine LED - ESD-Schutz wäre also bereits beim Ausbau angeraten gewesen, jetzt ist sie evtl schon hin.
    Achso, wenn Du sie doch zum Lasern bekommst und auch noch eine Optik davor bastelst (Kollimator!) hast Du einen wunderbaren Blindmacher, die Dinger sind nicht ohne. Nur so am Rande, Deiner Frage nach bist Du mit Lasern nicht sehr vertraut.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    @ Shaun nein mit Lasern bin ich nicht sehr vertraut. Das Problem ist, wo soll man dafür ein Datenblatt herbekommen?

    mfg Matze

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Schwierig, solange man nichts erkennen kann, was auf eine Typenbezeichnung hinweist. Bei den einschlägigen Herstellern nachschauen, wie die LDs für DVD-RW typsicherweise belegt sind und welche Eckdaten die so haben, Polarität (K oder A an Gehäuse?) dann aus der Brenner-Schaltung ermitteln - Messen an der LD kann tödlich für die Diode sein.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Ich weiss nicht warum fast alle zuerst zerlegen und dann um die Parameter fragen. Es sollte umgehehrt sein: zuerst in funktionierender Schaltung alles nötige vermessen und erst dann zerlegen, oder?

    MfG

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Halli hallo,

    das Gehäuse ist ein LD-Standardgehäuse, die Pinbelegung wird wahrscheinlich auch immer gleich sein... Ich würde an deiner stelle erstmal mit ganz wenig Strom anfangen, und dann vorsichtig aufdrehen. Sie wird dann immer heller und irgendwan (naja) halt wider ganz dunkel... Aber vorsicht, auch ohne Optik kann eine Brennerdiode tödlich für deine Augen sein. Vor allem die CD-Diode, die hat nämlich 785 nm, das ist fast Infrarot. Dort siehst du höchstens ein leichtes rotes Glimmen, aber die wirkliche Leistung der Diode kann (und wird) um ein Vielfaches höher sein, als das mickrige rote Glimmen impliziert. heißt im klartext: Man sieht nix, und das Auge ist (u.U) schon hinüber!!!! Pass also lieber mehr auf, als weniger....

    Gerald

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Bei den 785 nm ist gar nicht mahr so viel unterschied zwischen der Schwelle wo man noch was sieht, und der ab der es das Augeschädigt nicht mehr sehr groß. Gerade für den ersten test sollte man besser nicht hinschauen, sondern die Intensität messen. Normale Solarzellen (kristalline !, amorphe könnten anders sein) sind in diesem Bereich praktisch alle gleich empfindlich (ca. 0,6 bis 0,7 A/w). Die 785 nm LD sollte so 1-5 mW schaffen, das gibt dann einen einfach meßbaren strom von 0,6 mA bis 3 mA.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Eher 50mW aufwärts, wenn die aus einem Brenner stammt.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    also die IR.LDs hab ich immer in Ruhe gelassen, aber bei einem 16xDVD Brenner sind ca 90-100mW rote Laser drin. Die sind schon EXTREM gefährlich für das Auge (Auch diffuse Reflexionen können das dann schon sein!). Da ein CD-Brenner aber mit einer viel höheren Geschwindigkeit schreib, sind bei den 785er Dioden die Leistungen wesentlich höher! Wenn Du unbedingt mit der IR-LD spielen willst, kannst du auch eine Digitalcam benutzen, um zu die diode anzuschauen. Die "sehen" die 785nm nämlich noch.

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