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Thema: frage zur messung pulsierter hochspannung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    frage zur messung pulsierter hochspannung

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    hallo ihr lieben...

    ... ich schicke vorraus, das ich keine angst vor hochspannung habe, jedoch den nötigen respekt.

    !!!!! also bitte , wenn möglich, keine warnungen in der antwort !!!!

    nun zur frage:

    da nun im weingut langsam wieder die trauben reif werden und daher die funktion der elektro-abwehrzäune regelmässig geprüft werden muss, habe ich mich wieder mit den handelsüblichen zaunprüfgeräten auf den weg gemacht.

    --- zur erklärung:
    die handelsüblichen (oft mitgeliefert bei zaungeräten) bestehen intern aus einer kette von glimmlampen mit verschiedenen vorwiderständen. so kommt es dazu, dass, je höher die spannung am zaun, desto mehr glimmlampen leuchten.

    also fast wie bei nem VU-instrument an der stereoanlage.

    ---- das problem:
    wenn ich am tage (selbst wenn es bewölkt ist) mit diesem prüfer umher gehe um die funktion der zäune zu prüfen , kann ich eigentlich nie wirklich das kurze glimmen der lichterkette erkennen.

    >> hier muss ich noch spasshaft einfügen, dass man dann geneigt ist, mit dem kopf näher zu gehen um es besser zu erkennen. man endet dann irgendwann mit der nase oder dem ohr ... oder mit der hand, die schatten für die ablesung bilden soll..... voll am zaun. das ergebnis bei solchen vorfällen ist schon klar: ein schrei , der klingt wie schei**** , das messgerät liegt irgendwo in der pampa und du weisst....

    DIESER ZAUN FUNKTIONIERT!!!!


    __________ ende von spasshaft einfügen ______



    ... da kam die idee:
    EIN ZEIGERINSTRUMENT MUSS HER

    also habe ich meinen vorrat an sogenannten panel-meter durchgetestet und fand eines, welches bereits bei 200 mikroampere einen vollausschlag hat. ferner hatte das ding einen innenwiderstand von 1600 ohm
    weiter gedacht habe ich dann einen spannungsteiler ausgerechnet, der bei ... sagen wir bei 5000volt einen strom von 100 mikroampere erzeugt.
    gedacht.. getan .. und im instrument passiert nix... einfach nix.


    ..... testen muss man es doch:

    frustriert vom unbewegten zeiger habe ich das vu-instrument ein wenig mehr gequält und das teilungsverhältnis des spannungsteilers etwas oder etwas mehr geändert. und siehe da.. der zeiger zuckte etwas .. ganz wenig aber schön.....ein lächeln in meinem gesicht war dann die quittung
    beflügelt durch den erfolg begann ich dann das teilungsverhältnis immer weiter zu gunsten des vu-meters herunterzusetzen. das vu-meter bewegte sich immer mehr...... bis es dann knallte und ein kleiner blitz auf dem tisch sichtbar war.

    das nahm mir dann das lächeln und die freude wieder.


    ..... genauere messungen:

    geschockt von den den ergebnissen der "brut-force" technik habe ich dann die grosse hürde der angst überwunden, mein ach so geliebtes oscilloscop dort anzuschliessen. <natürlich mit dem berechneten spannungsteiler>

    ------ ergebnisse der messungen

    es ergab sich also dass das zaungerät eine spannung von etwa 9000volt für eine zeit von 40 mikrosekunden abgibt. danach ist dann wieder für etwa 1 sekunde pause. danach gibt es halt wieder den impuls.

    ----- meine theory

    der zeiger ist viel zu träge um in 40 mikrosekunden dahin zu kommen, wo er hin soll.

    .... dicke frÄge
    hat jemand ne gute idee, wie man das problem PASSIV lösen kann?
    vielleicht ne kette von integratoren in passiver form ?


    gruss von klaus .... und vie spass mit der nuss

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Vorwiderstand (wie berechnet)
    Kondensator (250 Volt type reicht)
    Messinstrument

    ausprobieren .....

    MFG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Das passiv zu lösen wird ziehmlich schwer, denn der ist nicht viel nutzbare Energie in so einem Puls. Die Glimmplampen sind da eigentlich schon eine recht gute Ideem denn die können immerhin so um die 100 V sinnvoll gebrauchen.

    Die VU meter sind in der Regel relativ unempfindlich. Da wäre ein altes analoges Multimeter oder Voltmeter aber besser.
    Um relativ viel Energie aus der hohen Spannung nutzen zu können wäre eventuell ein Trafo angebraucht, der einem mehr Strom bei weniger spannung liefern kann. Das könnte eventuell ein alter Zeilentrafo oder ein Zündspule sein, die Vertragen sogar ziehmlich die volle Spannung. Den Strom kann man dann in einem Kondensator speichern.

    Auch wenn Warnungen eigentlich nicht erwümscht waren, noch ein Hinweise:
    Die Normalen Widerstände sind nur bis etwa 200V-500V Ausgelegt, bei Hochspannungen also eine ganze Menge in Reihe schalten.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    danke erstmal für die antworten. ich plane dann mal was in aktiv mit op´s.
    wenn läuft schreibe ich wieder.

    @Besserwessi
    danke für den tip mit der spannungsfestigkeit der widerstände. ich hatte haber noch soon paar fokuswiderstände in der kiste. die tun es ganz gut.

    gruss

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