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Thema: DAC mit OpAmp funktioniert nicht ?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    DAC mit OpAmp funktioniert nicht ?

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    Hallo Gemeinde !

    Ich versuche gerade einen 4-Bit DAC nach dem Vorbild hier aufzubauen.

    In der folgenden Simulation :




    Pendelt sich die Spannung jedoch immer nach kurzer Zeit bei 5V ein, egal welche Schalterstellung. Kann mir jemand erklären, wo da der Fehler liegt ?

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Ja, wenn die Schalter geoeffnet sind, muessen die Widerstaende gegen GND geschaltet sein, nicht unbeschaltet.
    Mal also lieber den Schalter an den Widerstand, und dann kanns du entweder auf VCC oder auf GND schalten.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die Widerstände zwischen offen und +5V zu schalten ist schon richtig. Wenn der Schalte geschlossen ist, fließt Strom, der aufadddiert wird, wenn der schalter offen ist, dann fließt kein Strom. Abwechslen degen GND und VCC zu schalten wäre auch möglich, um mehr einen Digitalausgang zu simulieren.

    Der 10 kOHm Widerstand in der Rückkopplung ist zu groß, da sollen eher 500 Ohm hin. In der Simulation könnte das noch gutgehen, aber in echt nicht. Ich weiss nicht wie genau das Programm den OP simuliert, aber da ist noch keine Versorgungsspannung angeschlossen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Das wäre auch mein Verdacht. So wären die Schrittweite 5V/LSB - 75V full scale, etwas viel für einen Standard-OPV. Also wirklich mal den GK-Widerstand kleiner machen und dann den OPV mit +-15V speisen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ich möchte mit Hilfe dieses DACs den Vref-Eingang eines BA6209N ansteuern.

    Also der analoge Ausgang sollte sich dann eben zwischen 0 und 12V bewegen. Und an den Eingängen 0V bzw. 5V (AVR).

    Als Spannungen habe ich 12V und 5V da.

    Wie müsste denn dann konkret die Dimensionierung für einen L741 oder L2722 aussehen ?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Wenn man nur 12 V als Versorgung hat, und auch wieder 12 V raushaben will, müßte man schon einen Rail to Rail OP nehmen (z.B. TS912). Allerdings kann der BA6209 mit Spannungen von mehr als Vcc-3 V nicht viel Anfangen. Man sollte also auch mit macimal 9-10 V uskommen. Dann reicht ein OP der nur an GND rankommt, wie z.B. der LM358. Mit dem LM741/µA741 kriegt man da auch noch Probleme bei kleinen Spannungen. Der Einfachheit halber würde ich den DA Wandler passiv machen (also nur die Widerstände zusammenschalten, das gibt dann einen Bereich von 0...5 V. Dann kann man einen nicht invertierenden Verstärker x2 dahinterschalten um auf 0...10 V zu kommen. Wenns unbedingt bis 12 V sein muß dann etwas mehr Verstärkung und einen R-R OP.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Also, ich habe jetzt einen TS912 genommen, die Widerstandswerte durch Normwiderstände erzeugt und den Widerstand in der Rückkopplung auf die empfohlenen 500 Ohm gesenkt.

    Würde diese Schaltung so in der Praxis funktionieren ?

    (Links AVR Ausgänge ran (0V/5V), rechts Vref-Pin BA6209)


  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    damit die Schaltung wenigstens halbwegs geht, muß der + Eingang des OPs an +5 V oder so. So wie gezeichnet würde der OP versuchen negative Spannungen auszugeben, was aber natürlich nicht geht.
    Besser wäre es aber den Verstärker nicht invertierend aufzubauen und die Widerstände von den Ports an den + Eingang. Ist nicht ganz so linear, aber das sollte hier nicht stören.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Könntest du die nicht-invertierende Schaltung mal skizzieren, bitte ?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Easter!

    Warum überhaupt mit OPs? Schau dir mal, bitte, diesen Tread:

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=42003

    Vielleicht hilft es dir die Ops zu vergessen.

    Als Schalttransistoren kann man auch einen mehrfachen Treiber (z.B. ULN2001) anwenden der die Basiswiderstände schon drin hat, was die Schaltung vereinfacht.

    MfG

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