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Thema: Einstiegsprogramm

  1. #1
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    Einstiegsprogramm

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    Hallo Community,

    bitte verzeiht mir, falls ich in der falschen Rubrik gelandet seien sollte!
    Ich lese nun schon seit ca 2 Wochen die ganze RN Seite durch und bin echt begeistert von der Thematik Roboterbau!
    Ach bevor ich es vergesse "Dickes Lob" für den Aufbau, die Komplexität und die gute Community!!
    Elektrotechnisch hab ich gute theoretische Kenntnisse (Elektrotechnikstudent im 7ten Semester) nur bei der Umsetzung mangelt es, sprich noch nie gelötet oder Schaltung gebaut!?
    Programmiergrundlagen (C, C++, VB, VBA) sind eigentlich recht gut, BASIC leider nicht, da ich damals als 10jähriger lieber gespielt hab mit meinem C64 (SCHADE!!!!)

    Nun ist aller Anfang schwer und ich frage mich wie ich am besten in die Thematik einsteigen soll.
    Wie bereits hier angefragt, wollte ich zunächst ein kleines Projekt beginnen und habe auch antworten erhalten. Nun bin ich mir aber hierin nicht so sicher ob ich eines dieser Objekte nachbauen soll, da ich absoluter Anfänger im Löten bin und man bei diesen Projekten auch die Platinen selbst ätzen muss.
    Diverse Anleitungen im Netz zeigen zwar, dass das Ätzen eigentlich die geringere Hürde ist, nen Laserdrucker hab zumindest schon mal

    Ich dachte mir bevor ich in die Vollen gehe, erarbeite ich mir erst einmal Schritt für Schritt die praktischen Kenntnissen, um möglichst alles zu verstehen und später weniger Probleme zu haben.
    So hab ich mir erst einmal einen billigen Lauflicht-Bausatz bestellt, um reinzufinden in die Thematik Löten und bevor ich mich dann an einen Roboter mache, möchte ich mir zuerst evtl. ein Experimentierboard kaufen, um mich an die Programmierung zu machen.

    Hat hier jmd Kenntnisse mit dem Board
    RN-MEGA8PLUS V1.5 Entwicklungsboard Bausatz und wie Komplex das Aufbauen ist, gerade für einen Lötanfänger?

    Ist es gut geeignet als Einstieg in die uC - Programmierung und speziell die ATMEL-Familie, da diese ja hauptsächlich für meine späteren Projekte verwendet werden. (so wie die Meisten hier)

    Benötigt man zur Programmierung unbedingt einen USBISP-Dongle (Wer hat heutzutage noch nen LPT-Port?) oder reicht auch ein USB nach RS232 (billiger ), um die Programmierung durchzuführen?

    Ich danke schon mal für Eure Antworten und hoffe, daß ich die Einstiegsschwierigkeiten überwinde und bei der Thematik bleibe, da, wie ich schon in einigen posts bemerkt habe, viele aufgrund der Komplexität ihr anfängliches Interesse schnell verlieren.

    Falls jmd noch weitere Vorschläge oder Ergänzungen zu meinem "Einstiegsprogramm" hat, so bin ich für jeden Beitrag dankbar!

    MFG
    Toco1982

  2. #2
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    Schade anscheinend kann oder will mir keiner antworten

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo!
    Ich bin vor etwa 3 Wochen (davon 9 Tage im Urlaub) in die Thematik "Roboterbau" eingestiegen und hatte bestimmt nicht so gute Elektronikkenntnisse wie ein E-Technik-Student (der ich ab Oktober sein werde)...
    Habe mir das RN-Control mit ISP Kabel gebraucht zugelegt und in wenigen Tagen einen Roboterarm (aus Lego) mit zwei Motoren und einem Servo, Endlagenschaltern, Kommunikation über RS232 und IR-Fernsteuerung aufgebaut. Das hört sich zwar für den Profi wahrscheinlich nach nix an, hat mich allerdings erstaunt, wie einfach der Einstieg in die Thematik ist.

    Ich würde v.a. Lötanfängern nicht zur Bausatzvariante der RN Boards raten, da das doch alles schon recht eng gepackt ist und die Fertigversion auch nicht so viel teurer ist.

    Platinen ätzen kann ich auch nicht...bisher hat immer alles iwi auf Lochrasterplatinen gepasst.

    Ich bin als völliger Neuling an Bascom und die Thematik der Robotik herangegangen (allerdings habe ich mich vorher im Rahmen eines Wettbewerbs ausfühlich mit der Hardwarebeschreibungssprache Verilog und Chipentwicklung beschäftigt) und bin dank der vielen Threads hier im Forum und anderen Foren, Datenblättern und RN-Wissen immer weiter gekommen.

    Hoffe auch iwann mal nen richtig komplexen Roboter zu entwickeln, der auch was sinnvolles macht und denke, dass man, wenn man einmal angefangen hat, merkt, dass alles iwi machbar ist.

    Hoffe das hat wenigstens einen Teil der Fragen getroffen.

    Viele Grüße,
    Johannes

  4. #4
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    So erstmal danke für deine Antwort!
    Hm, ich hab mich ja hier nicht auf das RN-Controllerboard bezogen, wobei ich auch schon über dessen Kauf nachgedacht habe!
    So nun nochmal zur Programmierung von RN-Conrol, benötige ich nun ein USBIsp Dongle zur PRogrammierung oder reicht auch ein USB to RS232 Kabel?

    Kannste mal ein Foto von deinem Roboterarm hier reinstellen?
    Grüßle

  5. #5
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    Moin,

    ich würde sagen, es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, womit man beginnt. Leute, die sich eher auf die Software konzentrieren wollen, kaufen ein fertiges Board und legen los. Wenn man ein bischen löten will, sollte man zum Bausatz greifen - der im Übrigen nicht schwer aufzubauen ist. Und als angehender E-Techniker solltest du mal nen Lötkolben in der Hand gehabt haben
    Du kannst ja davor ein paar Löt-Übungen machen, dann klappt das schon.
    Ich persönlich besitze ein Board mit dem ATmega16 und das liegt bei mir zur Zeit nur rum. Weil ich auch die Beschaltung des µC verstehen wollte, habe ich mir dann Einzelteile gekauft und die Minimalbeschaltung aufgebaut. Dazu gibt es auch Threads hier im Forum oder du schaust in die AVR-Tutorials auf http://www.mikrocontroller.net
    Aber wie gesagt, ist Geschackssache

    Gruß,
    Distel

    P.S. Du brauchst nen Dongle.

  6. #6
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    Danke Distel für die Info!
    So nun brauch ich nur noch einen Tipp wo man RN-Controll + USB to ISB Dongle kaufen kann, ausser bei Robotikhardware.de, da beides zusammen auch immerhin 100€ sind !?

    @Joboter: Sag bloß du hast mir hier das gbrauchte Board vor der Nase weggeschnappt!?

    Grüßle
    Toco

  7. #7
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    Hallo,

    ich habe auch vor kurzem mit dem Thema angefangen. Wollte mit einem RN-Minicontrol-Bausatz die ersten Experimente wagen, hatte aber die wichtigsten Bauteile schon einzeln bestellt, da ich anschließend mein eigenes Board bauen wollte. Durch ein Missverständnis kam der Bausatz dann aber mit 2 Wochen Verspätung an und ich saß mit meinem Paket Einzelteilen und der Lötstation rum und hatte 2 Wochen Urlaub.. Nunja.

    Habe also mit den ganzen Teilen mal ins blaue gebaut. Benutzt hab ich die Grunschaltung mit ISP und Quarz. Blöderweise musste ich mir den ISP auch noch selbst bauen, was auch erstmal gründlich in die Hose ging und eine zusätzliche Fehlerquelle darstellt. Schuld daran war mit die Streifenrasterplatine.

    Nach 2 Stunden rumprobieren hat es dann geklappt, einen Tag später hab ich den Bausatz bekommen, aufgebaut und seitdem liegt er auf dem Schreibtisch und wird nicht benutzt :P

    Hab danach eine zweite Grundschaltung aufgebaut, bei der ich noch das serielle Interface, ein paar Taster, ein paar LEDs und ein LCD eingefügt habe. Das hat auch soweit geklappt.

    Löterfahrung hatte ich vorher schon etwas, allerdings nur im Bereich Wald- und Wiesenelektrik. Löterfahrung würde ich auch nicht zu hoch bewerten, wenn du auf einer Testplatine ein bisschen rumgebraten hast, bekommst du den Dreh schnell raus. Der Rest ist Praxis.

    Wegen den Problemen mit den Streifenrasterplatinen möchte ich jetzt mit dem Selbstätzen anfangen, da hab ich zwar gar keine Erfahrung mit aber - wenn andere das hinkriegen, schaff ich das auch.

    Lange Rede kurzer Sinn: Wenn du selber baust, besorg dir einen fertigen ISP, um die Fehlerquelle besser eingrenzen zu können. Wenn du etwas Praxis bekommen willst, löt dir alles zusammen, das hört sich nach mehr an, als es ist. Der Bausatz ist auch in Ordnung wenn du den Elektronikkram nicht magst, aber du bekommst nicht jeden Schritt mit. Du lötest einfach alles zusammen und es funktioniert.

    Solltest du aber später irgendwelche Sachen hinzufügen, finde ich Praxis in dem Bereich trotzdem nicht schlecht. Ich plage mich gerade mit Transistorschaltungen rum und hab überhaupt keinen Plan

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Wenn dein Rechner einen Druckerport hat kannst du auch damit programmieren was dich lediglich ein paar cent kostet. Das komplette kabel und somit der Proger besteht aus 4 Widerständen,.. das wars ;P Habe die Methode sehr lange benutzt und hatte da nie probleme. Nur dummerweise musste ich formatieren nun weis ich die einstellungen nich mehr xD shit happenz,...
    Ich bin zwar auch noch recht weit am Anfang aber am besten ist es indem du dir nicht gleich ein fertiges Board kaufst sondern erstmal die Grundschaltung selbst aufbaust um zu verstehen was da eigentlich mit dran hängt. OK ist nicht viel aber man sollte es mal gemacht haben ^^.
    Es empfiehlt sich als erstes ein paar einfache LED schaltungen auszuprobieren. Mal zum blinken bringen usw usw.

    Es macht wesentlich mehr spaß wenn du alles von grund auf an selbst gebaut hast und kein fertig teil benutzt. Wenn es dann funktioniert kannst du sagen "das hab ich alles selbst gemacht" ^^

    mfg

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